Als wir an einem Morgen beim Hüttenfrühstück am Teebeutel diesen Spruch entdeckten, lachten wir herzlich. Denn fürs Radfahren ist er denkbar ungeeignet. Loslassen würde unweigerlich zu einem schmerzlichen Kontakt von Körper und Gelände führen.
Irgendwann erfuhren wir, dass auch Festhalten nicht vor jenem Kontakt schützt. Eine Kleinigkeit genügte, um Marko ins Rutschen zu bringen - obwohl jene Fahrbewegung ihn in fast 15 Jahren gemeinsamer Alpentouren bestimmt hundert Male problemlos gelang. Nichts dramatisches, aber mit Schwellung lässt sich nicht biken. Und mit Schmerzmittel durchhalten, halten wir für verantwortungslos.
Als wir abreisten, begann es zu regnen. Ein Trostpflaster zum Abschied.