• Island Life Bungalow

    24. dec. 2025–3. jan. 2026, Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Wie es so ist bei uns, hapert es manchmal an der Umsetzung von Ideen. Ursprünglich wollte ich in Thailand am Flughafen sitzen, alle Reisebeiträge geschrieben haben und dann ganz aktuell meine Gedanken und Gefühle vom Flughafen und aus dem Flugzeug teilen. Dann kam eins zum anderen und nun sitze ich am 1. Mai hier und schaue seit langem Mal wieder in die App - sehe die vorbereiteten Beiträge, bei denen die Bilder noch fehlen. Das hatte mich bisher davon abgehalten und die vielen anderen Themen unseres Alltags gerade. Heute beginnt ganz offiziell ein neuer Lebensabschnitt für uns, weshalb ich mich den Beiträgen aus Thailand und einem aktuellen widmen wollte. Nun bekommt dieser Beitrag heute noch viel mehr Bedeutung - wir werden diese gemeinsamen Tage nie vergessen 🤍

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    An Heiligabend ging es mit dem MotoTaxi zum Hafen von Ranong, wo wir das Longtailboot nach Koh Chang nahmen. Nach einer Stunde gemütlichem Schippern zwischen frischem Fisch und Fleisch, Getränkepaketen und Weihnachtsdeko (das Boot wird vor allem genutzt, um die Insel zu beliefern) erwartete uns am Inselhafen schon Wat - ein braungebrannter Einheimischer, oberkörperfrei, lange Haare, breites Grinsen. Mit seinem und 'Papa's Moped wurden wir samt unseres Gepäcks zur Unterkunft gebracht. David passte nicht mehr drauf und musste warten, bis Papa nochmal kam. Die Fahrt offenbarte viel wilde Natur, Abgelegenheit und Abenteuer. 20min dauerte die Fahrt und wir wurden herzlich von Nonky und ihrer 'Mama' begrüßt. Uns Dreien wurden die drei gebuchten Bungalows gezeigt; Frieda und Janosch teilten auf: Ladies Bungalow, ein Bungalow für die Männer und .. Trommelwirbel .. der Bungalow unten am Wasser für Oma Sarah und Opa Eno, Davids Papa. Denn die beiden haben dieses Fleckchen Erde für unsere gemeinsame Zeit in Thailand vorgeschlagen und sollten am Nachmittag ankommen.

    Die Bungalows waren aus Holz und/oder Stein gebaut. Kleine Terrasse. Bett mit Moskitonetz. Toilette mit Handspülung, Waschbecken und Kaltwasserdusche. Strom kam zwischen 18:30 und 20:30 Uhr vom Generator. Versorgungsstation war das kleine Haupthaus mit Terrasse, wo die Gastgeberfamilie alle Mahlzeiten auf Wunsch frisch zubereitete. In Grunde gab es also alles, was es brauchte.

    Die Treppe runter ging es direkt an den Strand. Je nach Gezeiten zum Sprung ins Meer oder zum Felsenklettern. Eine Bucht weiter in die eine und andere Richtung konnten wir auch bei Ebbe ins Wasser springen. Die Strände hatten wir in der Regel für uns. Jede Anlage ist ein bisschen für sich und insgesamt war trotz der Feiertage wenig los. Eine deutsche Familie haben wir als Nachbarn am Strand kennengelernt. Die Jungs waren gleich alt und haben oft ausgiebig miteinander gespielt und gebadet. Die Mädels hatten zwar 6 Jahre Altersunterschied, verstanden sich aber trotzdem und haben ebenfalls viel Zeit zusammen verbracht. Das war schön zu sehen.

    Vor allem haben wir die Tage mit Oma und Opa genossen. Gemeinsame Zeit ist ein seltenes Gut und die am anderen Ende der Welt zu genießen, war etwas ganz Besonderes für alle.
    Strandeln, sandeln, baden, Krebse suchen und beobachten, toben, massieren, spielen, musizieren, malen, basteln, essen, naschen, lachen und Quatsch machen. Von allem war was dabei. Danke dafür, ihr beiden 🧡

    Weihnachten ist dieses Jahr etwas anders ausgefallen. Geschmückt oder dekoriert ist nur selten etwas und meist auch eher für Touristen. Der Weihnachtsmann hat es in der heiligen Nacht aber mit ein paar Kleinigkeiten nach Thailand geschafft. Ein zwei weitere Geschenke hat er nach Deutschland geschickt, damit wir genug Platz im Koffer haben. Die Freude der Kinder war riesig.

    Auch Silvester verbrachten wir ruhig. Wir bestellten zum Abendessen zwei Gänse als Festmahl, gingen anschließend zum Strand und entzündeten ein Lagerfeuer. Gemeinsam mit Claudia und Tim, einem deutschen, reiselustigen Pärchen, mit denen wir zwei Abende zuvor schon Wizard spielten, und einem französischen Pärchen saßen wir zusammen und quatschten. Frieda und Janosch versuchten, ihr eigenen kleinen Feuer aufzubauen und zu entfachen, bis sie müde ins Bett fielen.

    Die Zeit verging dann sehr schnell -so wie immer, wenn es besonders schön ist- und am Samstag Morgen trennten sich unsere Wege. Eine kurze Verabschiedung und schon schwangen wir uns wieder auf die Mopeds zum Hafen. Schön war es!
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