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Camino's 26 - Camino Mozárabe, Via de la Plata,

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    Barcial del Barco

    Barcial del Barco

    Gisteren, Spanje ⋅ 🌬 22 °C

    30. Sep. ☁️,🌧,☁️,🌧 bis 20°C

    7 Uhr, Angela und Paco haben für mich ein kleines Frühstück bereit gestellt.
    8 Uhr, kurz vor Sonnenaufgang, es regnet gerade nicht 😀. Alles, wenn nicht sattelfest, so doch wasserdicht verpackt.
    Auf geht's. Der erste Regenschauer lässt nicht lange auf sich warten. Ist nun mal so, Poncho raus, überwerfen und weiter geht's.
    Pause in Granja de Moreruela. Tortilla, Cola und ein Café con Leche gehören dazu. Ich verweilen eine Weile, der Regen läßt nach. Gut so. Eine zweite kurze Unterbrechung in Santovenia del Esla.
    Es regnet wieder. Der Staub aus der Sierra Nevada wird nun leider aus den Schuhen gespühlt. Es bleibt, bis zu meinem Tagesziel Barcial del Barco, feucht 🌧.
    Fotografieren macht heute wenig Spaß.
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  • Fontanillas de Castro

    29 september, Spanje ⋅ ☁️ 25 °C

    29. Sep. ☁️und🌧 bis 24°C
    Gemeisames Frühstück ab 6:30 Uhr. Passt.
    Gestern der erste Regenschauer seit Almeria. Heute wird es etwas regnen. Die Temperatur rauscht nach unten. Nur noch max 24°C. Das fühlt sich richtig kalt an.
    Wilde Müllkippen, Skulpturenpark von Roales del Pan, kurz vor 10 Uhr, die ersten Regentropfen, dabei bleibt es vorerst.
    In Montamarta mache ich eine Pause in der bekannten Bar " Ruta 66".
    Schnell geht es weiter an der Autobahn und Landstraße entlang nach Fontanillas de Castro. Die kleine Spendenherberge (12 Betten) von Angela und Paco ist immer für eine Übernachtung zu empfehlen. Abends gibt es ein gemeinsames Abendessen.
    Noch bin ich der einzige Gast. Dabei war die Herberge in Zamora mit ca. 16 Pilgern recht voll.
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  • Zamora

    28 september, Spanje ⋅ ☁️ 28 °C

    28. Sep. ☀️und☁️ bis 28°C
    Nach Zamora.
    Der Tag beginnt mit einem leckern Frühstück. Die 7 anderen Pilger sind schon lange unterwegs. Ich möchte mir aber das Frühstück um halb 9 nicht entgehen lassen. Das war gut so.
    Der Weg ist einfach zu gehen. Nach 5 Kilometer liegt auch noch eine Bar am Weg. Eigendlich brauche ich noch keine Pause, trotzdem lasse ich mir Zeit für einen Café con Leche.
    Zwischendurch für jeden Pilger eine Badewanne. Meine wird gerade frisch gefüllt 🙂
    Der Solarpark kurz vor Zamora war vor 5 Jahren noch etwas Besonderes. Heute schlendere ich daran vorbei und denke mir, gut so, die positive Entwicklung geht weiter.
    Zamora, 15:30 Uhr, Temperatursturz auf 18°C, der erste Regenschauer seit Almería ☔️
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  • Villarnueva d . C.

    27 september, Spanje ⋅ ☁️ 27 °C

    27. Sep. ☀️, ☁️ bis 29°C
    Mit Vollmond geht's locker weiter. (Siehe Bidld 1). Scheinbar unendlich weit führt der Camino direkt neben der Autobahn lang. Dieser Abschnitt ist die totale Spaßbremse. 🤢
    Kilometer 18, endlich zweigt der Weg von der Autobahn ab. Die Sonne brennt erträglich. Kein Schatten aber heute bleibt es seit ewigen Zeiten unter 30°C.
    Nach 20 Kilometer gibt's in El Cubo del Vino endlich einen Café con Leche, natürlich mit Beilagen😎
    Die Albergue Torre de Sabre, hier vor Ort, lasse ich ganz bewußt links liegen.
    Weiter geht's nach Villanueva de Campeán. (33,9 km)
    Nachmittags ziehen Wolken ☁️ auf. In Villanueva de Campeán sind beide Herbergen bis auf weiteres geschlossen. So quatiere ich mich im schönen (teurem) Posada Real del Buen Camino ein. Im Vorfeld ruhig nach einem Pilgerpreis fragen.
    Dinner und Breakfast kommen dazu.
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  • Calzada de Valduciel

    26 september, Spanje ⋅ ☀️ 31 °C

    26. Sep. ☀️ und ⛅️ bis 31°C
    Die Tage werden kürzer. Sonnenaufgang erst um 8:13 Uhr. Der Plaza Mayor ist fast menschenleer, die Stühle vor den Bars unbesetzt.
    Die erste geöffnete Bar in der Calle de Zamora lädt zum Cafe ein. Musik aus den 80' und 90 zigern verwöhnen mich. Amy Winehouse und andere trällern ihre Hits. Toll. Ich lass es gemütlich angehen. Wahrscheinlich gehe ich heute nur 17 Kilometer bis nach Calzada de Valduciel.
    Es ist ja Samstag und wie gewöhnlich, an einem Samstag in Spanien, sind viele Biker unterwegs.
    Die öffentliche Herberge (8 €) ist ziemlich voll. In der Albergue La Casa del Molinero (15 €) bin ich noch alleine im 5er Domitori.
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  • Morille

    23 september, Spanje ⋅ ☁️ 29 °C

    23. Sep. ☀️ bis 31°C
    Mit dem silberstreifen an Horizont, 17° kalt, geht's weiter nach Morille.
    Wunderschöne Weidelandschaft erstrahlt in der Morgensonne. Römische Meilensteine sind Zeugen einer langen Geschichte der Via de la Plata.
    Schon bald geht's den Berg hinauf auf 1140 Meter. Uff. Und flott geht's wieder runter nur um eine ganz lange Weile auf einer Straße weiter zu gehen. Meist bietet sich die Möglichkeit gleich neben der Straße einem Pfad zu folgen. Vorbei an wilden Stieren erreiche ich Morille.
    Dort erfahre ich, die Bar hat heute geschlossen aber der kleine Laden macht gegen 19 Uhr auf.
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  • Fuenterroble

    22 september, Spanje ⋅ ☀️ 30 °C

    22. Sep. ☀️ bis 30°C
    Frühstück in der Bar Manuela und weiter geht's nach Norden.
    Kurze Zwischenstation für einen Imbiss in Valverde de Valdelacasa. Hier ist scheinbar ein James Bond Fan zu Hause.
    Mein Ziel ist heute die kultige Herberge "Albergue parroquial Santa María", (in Fuenterroble de Salvatierra) dort wo der Wein von der Decke wächst.
    Der Weg ist leicht zu gehen, fast durchweg eine staubige Piste. Nach 20,5 Kilometer bin ich schon mittags im Ziel.
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  • La Calzada de Béjar.

    21 september, Spanje ⋅ ☀️ 30 °C

    21. Sep. ☀️ bis 32°C
    Durch das verschlafene Aldeanueva geht's weiter nach Norden. In Baños Montemajor hat die Bar Carlos geschlossen! Schade. Unten an der Hauptstraße finde ich eine gute Alternative. Es sind viele Badegäste in der Stadt. Seit Cordoba habe ich nicht mehr so viele Rollkoffer gesehen.
    Der Weg an der Straße ist zäh. Immer nur kurz abseits/neben der Landstraße und schon wirst du wieder auf den Teer geleitet. Später wird der Weg wieder schöner. Beim Abstieg führt der Camino an einem kleinen Haus vorbei. Dort habe ich vor 5 Jahren einen deutschen ex Pilger kennengelernt. Er wollte sich dort etwas aufbauen. Vor 2 Jahren war ein spanisches Päckchen und heute wieder ein deutscher Auswanderer?. Er lebt dort gerade ein paar Wochen zur "Probe".
    Weiter geht's erst runter und zum Schluß hoch nach La Calzada de Béjar.
    Erst zur Herberge und dann zur einzigen Bar im Ort zur Anmeldung (incl. leckerem Essen).
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  • Cáparra

    20 september, Spanje ⋅ ⛅ 29 °C

    20. Sep. ☀️ bis 32°C
    Los geht's nach Sonnenaufgang zunächst Richtung Cáparra. Endlos führt der Weg an Weiden vorbei. Erstaunlich stabile Zäune rechts und links vom Weg. Eine große Finca. Hier werden scheinbar Stiere gezüchtet. Sobald ich mich ihnen nähere, stürmen die scheuen, stolzen Hornträger davon.
    Bald erreiche ich Cáparra, ein Highlight auf der Via.
    " ... Cáparra ist eine bedeutende antike römische Ruinenstadt. Sie liegt, wo sonst, an der berühmten Vía de la Plata, einer antiken Handels- und Pilgerstraße, die den Süden mit dem Norden der Iberischen Halbinsel verband. Das bekannteste Monument der Ausgrabungsstätte ist der Tetrapylon. Dies ist ein seltener, vierseitiger römischer Ehrenbogen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., der genau über der Kreuzung der beiden Hauptstraßen der Stadt errichtet wurde* ..." *Google
    Kurze Pause und weiter nach Aldeanueva del Camino. Macht gute 27 Kilometer. Zwischendurch noch ein paar Kilometer Straße. 😎
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  • Nach Oliva

    19 september, Spanje ⋅ ⛅ 28 °C

    19. Sep. ☀️ bis 30°C
    Es wird wieder wärmer. Weiter nach Oliva de Plasencia.
    Gestern begann eine 4 tägige Fiesta in Carcaboso. Um 23 Uhr war das Dorf startklar. Mit lauter Musik im offenen Zelt, zentral gelegen, damit das ganze Dorf etwas davon hat, begann die Fiesta.
    Die Bässe durchdrangen alles. Die Herberge schien zu vibrieren. Ich wurde immer wieder leicht wach, konnte zum Glück gleich weiter schlafen 😴. Gefühlt war ich aber die ganze Nacht wach bis es gegen 5 Uhr endlich ruhig wurde. Geschlafen habe ich schon, kann aber nicht sagen wie lange. Mein Wecker klingelte, ich wollte nur kurz noch etwas ruhen, bin aber sofort wieder eingeschlafen. Mein Zimmergenosse stand auf und ich wurde richtig wach.
    Nach Sonnenaufgang ging es endlich los.
    Ich hatte mich zuvor für die kurze Variante entschieden. Die Hotels an der N-630 haben heute Ruhetag bzw. sind geschlossen. Und die fast 40 Kilometer bis nach Aldeanueva del Camino wollte ich heute nicht gehen.
    Der Weg bis zur Abzweigung auf die Straße C-122 nach Oliva war traumhaft schön. Entlang der Weidemauern von Tor zu Tor entwickelte die Via einen besonderen Ton, Ruhe. Weiden und Korkeichen beherrschten den Weg.
    Zusammen ca.18,6 km.
    PS Hier im Dorf gibt's ausser Unterkünften und einem kleinen Laden (der macht um 14 Uhr zu) nichts.
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  • CARCABOSO

    18 september, Spanje ⋅ ☀️ 31 °C

    18. Sep. ☀️ bis 31°C
    Zum Sonnenaufgang hoch auf die Stadtmauer von Galisteo. Vorbei an der Schlange (= Zeiger einer Uhr) hin zum Cafe.
    Runter zur römischen Brücke und weiter auf einer Straße nach Carcaboso. Rund 11 Kilometer auf einer wenig befahrenen Landstraße, vorbei an grünen Weiden und Plantagen. Ungeplant liegt eine schöne Bar direkt am Weg 🥳😋 (In Aldehuela del Jerte). Hmmmm incl. leckerem Gulasch.Meer informatie

  • Galisteo

    17 september, Spanje ⋅ ☀️ 28 °C

    17. Sep. ☀️ bis 28°C
    -> auf nach Galisteo 😎
    Am Morgen frische 15°. Echt kalt. Mit der Morgendämmerung, kurz nach 7, geht's weiter.
    Schon bald ging es durch einen wunderschönen Korkeichenwald.
    Später folgte der Weg ewig lang Weidemauern.
    Immer leichtes auf und ab. Durch unzählige Weidegatter schlüpfend, verflogen die Kilometer im Nu.
    Ja und in Galisteo empfängt mich eine offene Bar. 😀
    Ich werde auch gleich angesprochen und es stellt sich schnell heraus, er ist der "Boss" der Herberge. 😎
    Sein Name ist übrigens Jesus. (Wird auch auf gronze.com namentlich erwähnt).
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  • Cańaveral

    16 september, Spanje ⋅ ☀️ 35 °C

    16. Sep. ☀️ bis 29°C
    Vor Sonnenaufgang gings los nach Cañaveral. Rund 33 Kilometer.
    Weite Buschlandschaft/Weidelandschaft prägten den Weg. Abwechslung bringen zwei Brücken am Tajo Staudamm und die Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Madrid.
    Vorbei an einem römischen Meilensteinlager erinnert gleich an die lange Geschichte der Via de la Plata.
    Kein Schatten, kein Dorf und keine Bar auf dem Weg. Zum Glück ist der Rucksack gut gefüllt.
    In Cañaveral ist alles geschlossen nur die Tankstelle mit kleinem Chop am Ortsende hat geöffnet. 😀
    Ein Restaurant soll angeblich um 20 Uhr öffnen. Ich bin gespannt.
    Spoiler: Es ist heute geschlossen.
    Hier in dem lausigen Dorf (aus Sicht eines Pilgers) Cańaveral hat heute alles geschlossen. Auch die beiden Läden sind geschlossen.
    Ich frag die wenigen Menschen auf der Straße und bekomme einen Tipp von einer Bar. Ich gehe an zwei geschlossenen vorbei und finde die beschriebene Bar. Dort gibt's heute wenigsten Bocadillos.
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  • Casar de Cáceres

    15 september, Spanje ⋅ ☀️ 38 °C

    15. Sep. ☀️ bis 38°C
    Zum Frühstück gab's einen Café con Leche und dazu ein Napolitana 😀
    Nach einen kurzen Anstieg öffnet sich der Blick in eine weite Ebene. Zügig geht's voran nach Casar de Cáseres. Im Dorf folge ich einer schönen, schattigen Promenade bis zur Herberge.
    Heute nur 12,2 Kilometer.
    Das ist der nächsten Herberge in 22 km geschuldet. Diese, schön am Tajo Stausee gelegen, ist immer noch geschlossen. Und die darauf folgende kommt erst rund 11 km weiter in Cańaveral.
    Eine 45 km Strecke ist mir heute zu weit!
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  • Nach Cáceres

    13 september, Spanje ⋅ ☀️ 35 °C

    13. Sep. ☀️ bis 36° C

    Fröhlich weiter nach Cáceres, entspannte 23 Kilometer warten auf mich. Die nette Bar "Las Vegas" hat noch geschlossen, also auf nach Valdesalor. Dort gibt's die schöne Bar "Solar". Zwei Muffin, ein Café con Leche und eine Cola kommen gerade zur rechten Zeit. (Nach 11 km)
    Kurz vorher führt der Weg über eine staubige Flugpiste, vorbei an alten Hangars.
    Plötzlich taucht in gut 5 Kilometer Cáseres vor mir auf. Nur um kurz danach wieder hinter einem Hügel abzutauchen.
    Zur Altstadt hoch wird mein Puls noch mal richtig hoch gepuscht.

    Auf dem Plaza Mayor findet ein riesiges Basketball Turnier für Kinder statt. Und heute Nachmittag spielen die spanischen Frauen bei der WM in Deutschland gegen Deutschland um Platz 3.

    PS Spanien hat gewonnen
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  • Aldea del Cano

    12 september, Spanje ⋅ ☀️ 31 °C

    12. Sep. ☀️ 35°C (Nachmittags)
    Vor Sonnenaufgang gings los. Heute von Aljucén nach Aldea del Cano (= ca. 35 km)
    Die VdlP folgt meist einer breiten, staubigen Schotterpiste. Bis Alcuéscar ständigt leicht Bergauf. Dort mache ich in der Bar/Restaurant "Alta Cuesta" Pause. Café con Leche, ein Muffin und eine Cola runden die Pausenzeit ab.
    Wenig später verläuft der Weg an einem römischen Meilenstein vorbei. Dieser hat eine große Öffnung welche als Briefkasten für ein etwas abgelegenes Haus genutzt wurde.

    Wasserverbrauch: fast 4 Liter.
    Pilgeraufkommen: 0
    Ich bin in der frisch renovierten Herberge alleine.

    PS. Das Essen im Restaurant "Las Vegas" war lecker. Dort bekommt man auch den Schlüssel für die Herberge
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  • Via de la Plata

    11 september, Spanje ⋅ ☀️ 34 °C

    11. Sep. 7 Uhr, 17 °C, ☀️
    ... und ein Frühstück nach meinem Geschmack 🥰
    Der erste Tag auf der Via de la Plata beginnt.
    Radpilger rauschen vorbei, ein fröhliches "buen Camino" wird ausgetauscht.
    Pause am alten römischen Stausee von Proserpina (= der größte bekannte römische Stausee) und weiter nach El Carrascalejo. Große Überaschung, neben der Herberge gibt es hier nun eine Bar. Sie ist geöffnet.
    Eine Cafe/Cola Pause ist möglich.
    Es wird wieder wärmer, heute bis 34°C.
    Nach schönen 17 Kilometern erreiche ich Aljucén. Die Herberge hat schon geöffnet.
    Es gibt noch andere Pilger!

    Pilgerstatistik für heute:
    Schweiz: 2
    Niederlande: 2
    Spanien: 1 + 3 Radpilger
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  • A5 nach Mérida

    10 september, Spanje ⋅ ☀️ 33 °C

    10 Sep. ☀️ 33° C
    Heute durfte ich wieder einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.
    Die trostlose Strecke schlängelt sich 17 Kilometer neben der A5 lang. Straßenverkehrslärm ist allgegenwärtig. Nicht toll.
    Später geht's wieder durch Olivenplantagen und vorbei an gemähten Feldern. Nach 26 Kilometern erreiche ich Mérida.
    An jeder Ecke wirst du hier an die Zeit der Römer erinnert.
    Hier endet der Camino Mozárabe. Morgen geht's es auf der Via de la Plata weiter 😎
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  • Viel Teer

    9 september, Spanje ⋅ ☀️ 33 °C

    9. Sep. ☀️ 33° C
    Eins vorweg, der Weg, ich wähle die klassische Variante (27 km) über Torrefresneda, war heute nicht so schön.
    Aber die Bars waren meine Freunde. 😎
    Morgens um 7. Die Bar hat noch nicht ganz geöffnet und ich beginne den Tag süß.
    Eine unschöne Weile auf der Landstraße, vorbei am Castillio de Medellin hin zum zweiten Café con Leche. Dazu ein leckeres Schinkentoast. Medellin (nach 10 km) ist eine wunderbare Zwischenstation.
    In jeder Bar ist ein TV allgegenwärtig - im spanischen Parlament wird die neue Pisa Studie diskutiert.
    Heute viel Zeit auf Asphalt, nicht schön.
    Morgen geht's nach Mérida. Dort endet der Camino Mozárabe.
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  • Ein Feiertag

    8 september, Spanje ⋅ ☀️ 34 °C

    8. Sep.
    Feiertag in Extremadura. Angenehme 34°C, 27,7 km. Heute ist der "Extremadura Tag" = regionaler Feiertag dazu arbeitsfrei.
    Die Etappe schlängelt sich durch Getreidefelder, bietet wenig Schatten und führt durch die Städtchen Magacela und La Haba.
    In den Dörfern ist alles geschlossen. In La Haba will es eine Gruppe Spanier nicht glauben und rütteln an der Tür einer Bar. Nichts geht.
    Don Benito (38000 Einw.), die einzige größere Stadt zwischen Cordoba und Mérida ist heute mein Ziel. Zu meiner Freude hat gleich die erste Bar geöffnet.
    Der Feiertag hat mich dazu bewogen ein Hotelzimmer per ... zu buchen. Das war eine gute Entscheidung.
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  • SACHSEN ANHALT HAT GEWÄHLT

    7 september, Spanje ⋅ ☀️ 37 °C

    7. Sep. Es gibt Menschen, die mit offenen Augen in ihr Unglück gehen. Demokratie ist nicht einfach, aber Faschismus ist der Untergang der freihen Welt.

    Im dunkeln geht's weiter. Auf dem Fiesta Gelände tummel sich die letzten Durchzieher (oder Frühaufsteher?). Ich nutze die kühlen Morgenstunden um voran zu kommen. Der Weg schlängelt sich gute 20 Kilometer so dahin. Nichts spektakuläres am Weg, auch gut.
    Ich denke ständig an das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt. Es ist schlimm.
    In Campanario (38°C ☀️) finde ich in der Ortsmitte eine offene Bar. Super.
    Weiter zum Ortsende zur dortigen Polizeistation. Hier klappt es mit der Schlüsselübergabe problemlos. In der Herberge bin ich wieder allein. Morgen geht's weiter. 😎☀️
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  • Castuera

    6 september, Spanje ⋅ ☀️ 38 °C

    6. Sep.
    Um 7 Uhr gleich zu einer Tankstelle gepilgert. Für einen Kaffee am Morgen gehe ich einen 850 Meter Umweg.
    Es ist fast ein Ruhetag. 18 Kilometer (ohne die Umwege) sind für heute geplant. Gut so.
    Es ist ruhig, nur ein Generator knattert irgendwo auf der Olivenplantage. Hin und wieder rauscht ein Pickup, SUV, Clio oder Corso an mir vorbei. Alle garantiert viel schneller als 30 km/h.
    Der Weg heute - viel Teer und oft einfach geradeaus.
    Vor Castuera folgt eine gewohnte, staubige Piste.
    Große Überaschung, Fiesta in Ort und die Polizeistation (dort gibt es üblicherweise den Schlüssel für die Herberge) ist nicht besetzt. Passanten erkennen mich als Pilger und möchten mir helfen. Nach einigem hin und her soll der Schlüssel plötzlich im Altersheim sein. Ich flott hin. Dort ist alles verschlossen. Toll. Plötzlich geht eine Hintertür auf und ich spreche die Frau an. Sie hat keine Ahnung, ich soll warten. Eine andere freundlich Frau kommt zurück. Sie kann nicht direkt helfen, sie telefoniert mit meinem Handy rum. Ergebnis, ich soll in einer Stunde wiederkommen dann kommt jemand mit Schlüssel. 13:30 Uhr, 32°C.
    Zum Glück ist nebenan eine Bar geöffnet. 15 Uhr, 38°C. Es hat geklappt. Mit Schlüssel gehe ich knapp 1 km zur Herberge zurück. Sie ist groß, sauber und geräumig. Ich bin der einzige Gast.
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