• Freiheitsstatue, Nachtleben und ein Polizeipferd

    September 18, 2011 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    Am nächsten Tag zog es uns zunächst aufs Wasser.

    Am Hafen begrüßte uns ein Kreuzfahrtschiff der AIDA-Flotte mit seinem bekannten Lächeln, als wollte es sagen: Schön, dass ihr auch da seid. Wir winkten innerlich zurück und bestiegen ein etwas bescheideneres Boot, das mit uns zu einer ausgedehnten Hafenrundfahrt aufbrach.

    Dabei erwies uns selbstverständlich auch die Freiheitsstatue die Ehre. Man begegnet sich schließlich nicht jeden Tag auf Augenhöhe – zumindest dann nicht, wenn man unten im Boot sitzt und sie ziemlich weit oben steht.

    Später stürzten wir uns erneut ins New Yorker Nachtleben. Offenbar zählt eine einzige Nacht in dieser Stadt nicht als ernsthafter Versuch. Also erkundeten wir weitere Seiten dieser unglaublich vielfältigen Metropole und sogen so viele Eindrücke in uns auf, wie es zwei Touristen aus einer deutschen Mittelstadt eben verkraften konnten.

    Ramona nutzte dabei ihren inzwischen fest verankerten diplomatischen Status als Special Agent und konfiszierte kurzerhand ein New Yorker Polizeipferd.

    Die anwesende Staatsgewalt nahm es erstaunlich gelassen. Vermutlich hatte sie längst erkannt, dass Widerstand zwecklos war.
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