• Passt. Also fast.

    July 25 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Unsere nächste Etappe führte uns schon einmal in die Nähe des Veranstaltungsorts. Für das Wolfsmobil war damit gleichzeitig Feierabend. Es hatte uns zuverlässig bis hierher gebracht, durfte den Motor abstellen und sich für den Rest des Tages ausruhen. Schließlich lag die eigentliche Zeitreise nun in unseren Händen – oder genauer gesagt in denen der DJs.

    Der reservierte Parkplatz war erfreulich breit. Das Wolfsmobil hätte sich dort bequem machen können, wäre es nicht neben seiner stattlichen Breite auch noch mit einer gewissen Länge gesegnet. Rückblickend hätten wir bei der Reservierung vielleicht nicht nur erwähnen sollen, dass wir mit einem Wohnmobil kommen, sondern auch, dass es sich dabei nicht um einen niedlichen Bulli mit Blumengardinen handelt.

    Also rangierten wir das Wolfsmobil so weit zurück, bis die Wand unmissverständlich erklärte, dass nun Schluss sei. Dort stand es schließlich mit dem Heck ordentlich eingeparkt und der Vorderachse bereits halb im öffentlichen Leben.

    Zum Glück lag der Parkplatz am Ende einer Sackgasse. Hier störte unser dezenter Ausflug auf die Straße in dieser Nacht vermutlich niemanden. Und falls doch, konnten wir immer noch behaupten, das gehöre so: In den 80ern waren schließlich auch Schulterpolster, Vokuhila und überlange Autos völlig normal.

    Das Wolfsmobil stand jedenfalls. Nicht vollständig auf dem Parkplatz, aber vollständig überzeugt von sich selbst. Und damit konnte der Abend beginnen.
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