2025_10_20_Kiel_Ausschiffung
October 20, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C
Ziemlich genau um 07:00 kamen wir in Kiel, den Ende unserer Kreuzfahrt an.
Die Nacht war für mich sehr kurz - die sehr trockene Luft in der Kabine bereitete mir ziemliche Probleme mit der Nase.
So hatte ich zumindest Gelegenheit, die Fahrt durch den großen Belt https://de.wikipedia.org/wiki/Großer_Belt und die Unterquerung der großen Brücke am Belt https://de.wikipedia.org/wiki/Storebæltsb… zu erleben.
Die Ausschiffung klappte völlig unkompliziert und so waren wir gegen 09:15 Uhr am Parkplatz um das Auto zu holen.
Als erstes leuchtete mir ein Rotes Warndreieck entgegen - Kühlflüssigkeit sei zu wenig. Nach ein- zweimal Starten war es weg, trotzdem auf den Weg gemacht, zur nächsten Volvo/Werkstatt. Ein sehr freundlicher Servicemitarbeiter füllte - gefühlt - einen halben Kaffeebecher Kühlflüssigkeit ein, dann war wieder Maximum erreicht. Noch der Hinweis, es zuhause zu kontrollieren.
Also gut, endlich auf nach Lübeck, dauerte etwas länger als gedacht, wegen Baustellen.
In HL am Holstentor vorbei und Motel One suchen - recht viele Baustellen und Einbahnstraßen, natürlich alle direkt um das Motel herum.
Nachdem ich endlich den Eingang fand und an der Rezeption nach Parkhaus fragte bekam ich die Wegbeschreibung: „4xAmpel rechts, dann gleich links in das Parkhaus.“
Also los, erste Ampel rechts, zweite Ampel rechts, zur dritten Ampel kamen wir nicht mehr, weil plötzlich alle Lichter kurz aufblinkten, der Wagen immer langsamer wurde und dann ganz ausging.
Gerade noch konnte ich auf die rechte Spur zur Bushaltestelle wechseln, die gerade umgebaut, deshalb gesperrt ist.
Großes Rätselraten, was passiert ist. Spritanzeige gibt noch für ca. 170 km an, der Anlasser dreht, aber keine Zündung….. inzwischen leuchten abwechseln alle möglichen Lampen, von Abgasfilter bis Airbags prüfen etc.
Da bleibt nichts übrig, als den Pannendienst zu rufen.
Über den DEVK Schutzbrief wurde der organisiert, allerdings dauerte es gut eine Stunde bis er endlich eintraf.
Kurz nachdem wir stehengeblieben waren - Warnblinkanlage selbstverständlich an - hielt ein Polizeifahrzeug neben uns, wollten uns wohl kontrollieren.
Offenbar erhielten sie jedoch gerade einen Einsatzbefehl, zumindest drehten sie plötzlich um und fuhren mit Sondersignal in die andere Richtung.
Während der Wartezeit ging Margit schonmal ins nahe gelegene Motel und checkte ein. Dort wartete sie auf Nachricht von mir.
Der Pannenhelfer probierte kurz zu starten und meinte dann nach einem Blick unter die Motorhaube, dass es sehr schlecht aussehe. Wie es scheine bekäme der Motor keine Kompression und dies deute auf einen Motorschaden hin.
Er wollte das Fahrzeug auf den Hof des Abschleppdienstes schleppen, dort prüfen lassen, um dann weiter entscheiden zu können.
Die Alternative wäre, den Wagen zu einer Volvo-Werkstatt zu bringen, die aber auch nicht schneller ein Ergebnis hätten.
Als er merkte, dass ich mich eher für die Variante Volvo entscheiden würde, schränkte er seine absolute Behauptung zum „Totalschaden“ deutlich ein, vielleicht sei es ja doch nicht sooo schlimm.
Wenn man nicht aufpasst ……grrrrrr😬😞
Naja, in der Werkstatt sah es zuerst so aus, als würde der Mitarbeiter den zugespielten Ball mit der fehlenden Kompression aufnehmen. Das änderte sich nach einem Test zu starten und dem Blick unter die Motorhaube.
Offenbar hat sich der Keilriemen verabschiedet und dabei möglicherweise den Zahnriemen beschädigt. Die Diagnose wird zeigen, ob die Elektronik dabei verstellt wurde und irreparabel ist, oder was auch immer.
Heißt, es ist immer noch alles offen, vor Ende der Woche keinesfalls mit einem Ergebnis zu rechnen.
Also ist improvisieren angesagt.
Ein Leihwagen soll es jetzt sein, damit wir Dienstag nach Hause kommen.
Die Mitarbeiterin am Telefon war sehr freundlich, machte aber wenig Hoffnung, weil Ferienbeginn und nur wenige Fahrzeuge noch verfügbar.
Das Thema erledigte sich aber schnell, weil weder Margit noch ich einen Führerschein im Original dabei hatten. Auf dem Kreuzfahrtschiff bringt er uns recht wenig und nach zweimaligem Verlust führe ich meist nur eine Kopie mit.
Tja, bleibt nur noch die Bahn.
Über das Internet eine Verbindung herausgesucht, die uns mit möglichst wenigen Umstiegen nach DKB bringt.
Da wir uns auf das Auto ausgerichtet hatten, mit Besuch Hamburg und Lübeck, waren es nun vier große Gepäckstücke, die wieder nach Hause wollten.
Eine Verbindung von Lübeck nach Ansbach mit nur einem Umsteigen in Nürnberg????!!!!!
Gebongt!!!!
Margits Bruder Gerhard sagte zu, uns von Ansbach abzuholen.Read more













