Mestia das neue Schwanstein?!
August 10, 2024 in Georgia ⋅ ⛅ 18 °C
Wir hängen etwas hinterher.
Grund ist, wir mussten mal schauen was wir mit der Gegend anfangen können.
Samstag, der 10.08. und es geht für uns nach Mestia. Diesmal mit dem Fahrzeug.
Mit 2600 Einwohnern ist Mestia tatsächlich der Hauptort Swanetiens. Dies spiegelt gut die nicht vorhandene Bevölkerungsdichte wieder😀.
Wir beginnen unsere Vorräte aufzustocken. Nicht so einfach. Ein Händchen für Sortimentspflege haben die Supermarktbetreiber nicht. Da sind die Türken deutlich besser drin. So dauert der Minieinkauf ziemlich lange. Das Highlight ist eine echte Leberwurst vom Spar. Ja, es gibt hier echte Sparmärkte. Die österreichische Supermarktkette dachte vermutlich, alles wie bei uns. Wenig Einwohner, kleine Dörfer & Berge. Da fassen wir Fuß😅!
Der Ort selbst ist touristisch, aber nicht unangenehm. Sollen wir die Gegend meiden, oder bereuen wir es danach eventuell? Wir beschließen uns in schöner Lage über dem Dorf zu platzieren🏕.
Der Sonntag ist bekanntlich Tag der Arbeit und so geht es morgens früh an die Bremsen. Da die folgenden Pässe heftige Gefällestrecken parat halten werden, halten wir funktionierende Bremsen für ganz charmant. Marcus unterstützt mich auf diesem völlig unbekannten Terrain via WhatsApp.
Dreimal funktioniert es tadellos. Nun gibt es jedoch vier Bremsen. Tja, bei Nummer vier ist irgendwie alles anders. Nix zum einstellen vorhanden🤔.
Das machen wir dann in Kutaisi zum Thema. Dort ist Infrastruktur und dort bauen wir dann die Trommel ab und schauen genau. Fakt ist, auch Nummer vier bremst. Vorne ist die Einstellung zudem noch ganz okay und hinten ist diese jetzt top.
Am Montag geht's wandern. Regen, Graupel, Wolken, Sonne. Alles nass, aber halb so wild😁! Wir finden einen Weg abseits der Massen und mystisch ist es obendrein.
Da wir lediglich 25m vom Hauptwanderweg Georgiens, dem kaukasischen Trail, stehen, können wir uns einen guten Eindruck von der Frequentiertheit machen. 100 Wanderer sehen wir mindestens am Morgen. Wir bekommen von Israelis ein Konzert gespielt und Besuch von Deutschen aus der Altmark. Vier Moskauer kommen zu uns und sind von unserem Projekt Händeverbinden begeistert. Der Kontakt zu den Leuten macht Spaß und es gibt einige Handabdrücke. Eins stellen wir aber auf unser vorausgegangen Wanderung auch fest. Wenn wir wandern brauchen wir keine anderen Menschen. Wir sind mittlerweile tief mit der Natur verwurzelt. Die Wildnis ist das was uns innerlich bewegt und antreibt. Das finden wir hier nicht.
Trotzdem bemerken wir, dass es zu früh ist Swanetien zu verlassen. Wir wollen Nischen suchen und finden. So reisen wir am Dienstag tiefer in die Bergwelt in Richtung Ushquli.
Morgen dann mehr🖐😊🌞.Read more























TravelerMega,du solltest ein Buch nach euer Abenteuerrreise schreiben. 👋
Da hat Herr Zeller recht. Die Bilder und Berichte sind super, man wartet schon auf die nächsten.😲 [Mama]