4x4 ins Vulkanfeld Teil 2
7 Oktober 2024, Armenia ⋅ ☀️ 12 °C
Der Rückweg gen Akna See ist landschaftlich ebenfalls fantastisch. Ansich ist hier oben das perfekte Terrain für eine 3-4 Tagestour mit Zelt. Die Jahreszeit spricht jedoch dagegen. Immerwieder stoße ich auf Fußspuren von Bianca & Herrn Linguini. Das beruhigt. Wir nutzen auf dieser Tour keine App und orientieren uns lediglich am Geländeprofil. Schon spannend wie exakt wir mittlerweile unabhängig voneinander Routen bestimmen.
Bei Robur angekommen ist Totto zwar träge, aber sein Zustand ist stabil. Wind macht das Kochen heute unmöglich. Zum Abendessen gibt es eine geräucherte Forelle aus dem Sewansee. Unschlagbar günstig & lecker. Der Abend klingt entspannt aus & wir die kälte treibt uns früh ins warme Bett😊.
Der nächste Morgen startet erneut kalt. Wir sind froh, wenn es die Sonne über den Berg schafft und an Kraft gewinnt. Selbst Totto hat die Decke nicht abgeschüttelt😅. Sein Zustand gefällt uns nicht und ein Tierarztbesuch ist unausweichlich.
Zum Ausklang geht es nochmal flux auf einen erloschenen Vulkan. Herr Linguini wartet widerwillig im Fahrzeug. Wir genießen nochmals den Rundumblick❤.
Dann heißt es Abschied nehmen. Bergab geht es dann langsam aber konstant. Robur meistert auch größere Seitenneigungen und tiefe Absätze sehr gut. Lediglich der Riemen der Servolenkung beginnt zu quietschen.
Unten angekommen stoppen wir bei einem Futtermittel Geschäft. Einen Tierarzt kennt der Mann. Er schließt seinen Laden ab und fährt voraus. Leider möchte Robur nicht folgen. In engen Kurven macht der Keilriemen schreckliche Geräusche. Irgendwie schaffen wir es durch größere Radien, durch den Gegenverkehr, dann doch bis zum Tierarzt. Dieser ist sehr freundlich, kann jedoch kein Blutbild machen. Wir müssen nach Yerevan.
Heute wird dies jedoch nichts mehr. Erstmal müssen wir wieder zuverlässig lenken können. Also wird an Ort & Stelle losgelegt. Danke Olaf & Marcus. Ihr seid wieder eine große Unterstützung gewesen. Durch die Nummerierung der Bilder/ Arbeitsschritte durch Marcus, war es dann recht simpel im gut gefüllten Motorraum meinen Job zu machen. Zwischenzeitlich wurde noch die Tochter des Tierarztes zum Übersetzen gerufen. Diese holte ihren Mann der Mechaniker ist. Zusätzlich bot man uns Kaffee, Tee & Essen an. Auch wenn wir gut autark zurecht kamen, so ist es in solchen Situationen und fern der Heimat schön, solche Solidarität zu spüren🙏. Armenien fühlt sich für uns gut an🙏❤.
Als wir die Stadt verlassen ist die Lenkung wieder top. Ich kaufe noch zwei geräucherte Forellen für knapp einen Euro und bekomme eine dritte geschenkt😃. Der Besitzer war echt lieb. Es wurde gelächelt, die Hände geschüttelt & man weiß man ist willkommen. Ein ebenfalls sehr herzliches Erlebnis😊.
Die Nacht verbringen wir am altbekannten Stellplatz am Sewansee. Tagsdarauf heißt es früh starten. Die Tierklinik in Yerevan ist 70Km entfernt und wir wollen zeitig zur Blutabnahme vor Ort sein. Jetzt gibt es erstmal nur eine Aufgabe. Herr Linguini braucht Hilfe & er soll schnell wieder gesund werden!Baca lagi























PengembaraAlles Gute für Totto
PengembaraDrücken die Daumen für Totto 👍