• Endlich wieder unterwegs

    June 3 in Chile ⋅ ⛅ 16 °C

    Hurra – wir haben unser Auto wieder! 🎉 Nach wirklich viel Pech in den letzten Wochen können wir endlich wieder unterwegs sein. Und das haben wir heute direkt ausgenutzt.

    Los ging es zur Mar de Dunas, einem riesigen Dünengebiet am Rand der Atacama. Dort sind wir auf eine der höheren Dünen gewandert. Ganz schön anstrengend – jeder Schritt nach oben rutscht gefühlt wieder ein Stück zurück. Aber die Aussicht war die Mühe wert. Sand, soweit das Auge reicht, und dazu die karge Wüstenlandschaft. Schon beeindruckend.

    Danach fuhren wir zur Mina San José. Hier ereignete sich 2010 eines der bekanntesten Grubenunglücke der Welt. Nach einem Einsturz waren 33 Bergleute 69 Tage lang rund 700 Meter unter der Erde eingeschlossen. Die spektakuläre Rettung wurde damals weltweit verfolgt. Besonders bewegend: Wir haben dort tatsächlich einen der Überlebenden getroffen. Das machte die Geschichte plötzlich sehr greifbar und noch eindrucksvoller.

    Weiter ging es nach Bahía Inglesa, einem kleinen Küstenort mit hellen Sandstränden und türkisblauem Wasser. Die Region gehört zu den trockensten der Welt, und gerade deshalb wirkt dieser Küstenabschnitt fast überraschend. Weiße Strände, bizarre Felsen und das Meer direkt vor der Wüste – eine tolle Kombination.

    Zum Abschluss schauten wir uns noch das Santuario Granito Orbicular an. Dort findet man eine der seltensten Gesteinsformen der Welt. Die auffälligen kreisförmigen Muster entstanden vor Millionen Jahren, als Lava und Magma unter ganz besonderen Bedingungen extrem langsam abkühlten. Die Steine sehen fast aus, als hätte jemand sie künstlich gestaltet.

    Und als Krönung des Tages haben wir einen Traum-Stellplatz direkt am Meer gefunden. Wellenrauschen, Abendlicht und endlich wieder unterwegs. Das hat heute richtig gut getan. 😊🚐🌊
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