• Vilcashuamán

    12. juli, Peru ⋅ ☀️ 16 °C

    Manchmal läuft auf Reisen einfach nichts nach Plan – und genau das macht sie oft so spannend. 😊

    Eigentlich wollte ich heute eine geführte Tour zum Pachapupum-Vulkan unternehmen – einem beeindruckenden Naturphänomen in der Region Ayacucho. Leider kam die Tour wegen zu geringer Nachfrage nicht zustande.

    Also dachte ich mir: Kein Problem, dann nutze ich den Tag einfach zum Arbeiten. Doch kurz darauf die nächste Überraschung: Von 7 bis 17 Uhr war in der gesamten Stadt ein geplanter Stromausfall angekündigt – inklusive Internet. Damit war auch dieser Plan erledigt.

    Also hieß es erneut: Plan ändern und einfach mit den eigenen Auto losfahren!

    Mein erstes Zwischenziel war der Archäologische Komplex Intihuatana. Der Name bedeutet übersetzt etwa „Ort, an dem die Sonne festgebunden wird“ und geht auf eine besondere Steinstruktur zurück, die vermutlich als astronomischer Beobachtungspunkt und für religiöse Zeremonien der Inka genutzt wurde. Die Anlage liegt spektakulär auf einem Bergrücken und bietet einen beeindruckenden Blick über die umliegenden Anden.

    Danach ging es weiter nach Vilcashuamán, einer der bedeutendsten Provinzhauptstädte des Inkareiches. Der Ort war einst ein wichtiges Verwaltungs- und Zeremonialzentrum auf dem Inka-Straßennetz. Besonders beeindruckend sind die Überreste des Sonnentempels, die große Zeremonialplattform Ushnu und die mächtigen Steinmauern, die zeigen, welch enorme Baukunst die Inka beherrschten.

    Am Ende wurde aus einem Tag voller Planänderungen doch noch ein richtig schöner Ausflug. Oft entstehen die schönsten Erlebnisse dann, wenn man seine ursprünglichen Pläne einfach über Bord wirft. 🚐⛰️
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