Gibraltar
October 6 in Gibraltar
☁️ 22 °C
Heute nun wechsle ich mal schnell das Land. Zu Fuß über ein Flugfeld. Nun man kann sagen, das muss man ja auch wenn man aus dem Flieger steigt - ganz genau... wenn... Gibraltar seinerseits hat zwei Zugangsmöglichkeiten, beide führen - ob zu Fuß oder mit Motor - über das Flugfeld des Flughafens Gibraltar. Ein Kunststück sind dabei sicher auch Landungen auf dem schmalen Stück Erde. Leider wird der Flughafen kaum angeflogen, sodass man schon den Flugplan studieren muss, um das Schauspiel anzusehen. Den Rest der Zeit heißt es laufen und ja nicht stehen bleiben. Grenzkontrolle gibt es hier kaum, auch wenn man eigentlich die EU verlässt.
Gibraltar ist ein kleines britisches Überseegebiet im Süden der Iberischen Halbinsel. Es ist bekannt für den berühmten Felsen von Gibraltar, auf dem wilde Berberaffen leben. Aufgrund seiner Lage an der Straße von Gibraltar hat das Gebiet eine große strategische Bedeutung, da es Europa und Afrika voneinander trennt. Die Amtssprache ist Englisch, aber viele Einwohner sprechen auch Spanisch. Gibraltar ist außerdem ein beliebtes Touristenziel mit historischen Sehenswürdigkeiten, schönen Aussichtspunkten und Einkaufsmöglichkeiten. Irgendwie finde ich, dass man direkt merkt, dass man nicht mehr in Spanien ist. Das Gebiet ist wie Monaco zugebaut, allerdings ohne die Luxuskarren und mit deutlich weniger Prunk.
Ich möchte auf den Affenfelsen. Das Gibraltar Nature Reserve ist ein Naturschutzgebiet auf dem berühmten Felsen von Gibraltar. Dort gibt es viele seltene Pflanzen und Tiere, besonders die bekannten Berberaffen, die einzigen wild lebenden Affen Europas. Außerdem kann man dort verschiedene Vogelarten beobachten und die beeindruckende Natur genießen. Das Naturschutzgebiet bietet schöne Wanderwege und eine fantastische Aussicht auf das Mittelmeer, Spanien und bei klarem Wetter sogar auf Afrika. Bis nach oben fahren dürfen hier nur die Einheimischen, es gibt Taxifahrten zu buchen, die den Besucher an alle wichtigen Punkte bringen. Oder ein Shuttle für Fußgänger. Der Weg ist etwas anstrengend. Die Taxifahrer stauen auch gern die Straße, an einigen Stellen gehts nur einspurig voran.
Selbst wenn man nur die Tropfsteinhöhle und die Aussichtspunkte erläuft, macht man mit den Affen Bekanntschaft. Eigentlich sind sie harmlos, wenn manche Leute sie nicht für Selfies dressierrn müssten. Die Tropfsteinhöhle ist nicht so groß und beeindruckend wie Nerja, aber wenn man schon mal da ist. Der Eintritt von derzeit 40 £ bezieht sich auf das ganze Reserve. Nachdem ich mit dem Shuttle nach oben gefahren bin, entschließe ich mich, zu Fuß den Rückweg anzutreten und noch etwas die herrlich Aussicht zu genießen.
Übrigens gabs hier den billigsten Benzin, 1.61 pro Liter hatten wir in DEU schon lange nicht mehr.Read more





















