• Wenn zwei eine Reise tun
  • Astrid Fach-Vogler
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Cowboys und Canyons

Als wir 2012 die Canyon Tour das erste Mal mit Pkw/ Motel gemacht haben, stellten wir uns schon damals vor, diese Reise irgendwann im WoMo zu wiederholen. Dieses Jahr ist es soweit. Wir freuen uns riesig darauf! Read more
  • Trip start
    September 18, 2026

    Flug nach Las Vegas

    September 18 in Germany ⛅ 21 °C

    Heute geht es los, noch schnell frühstücken und ab mit dem Auto nach Leipzig. Wir verfliegen unsere gesammelten Lufthansa Meilen und haben damit die Flüge in der Business Klasse von Leipzig über Frankfurt nach Las Vegas gebucht. Also einchecken und erstmal in die Lounge und noch einmal frühstücken. Auf dem 1h Flug mir Air Dolomiti gibt es auch einmal ein kleines Essen. In Frankfurt angekommen, haben wir reichlich 2h Zeit und verbringen diese in der hiesigen Lounge, wo es schon wieder reichlich Essen und Getränke gibt 😅.
    Den Flug nach Las Vegas verbringen wir im Airbus A330-300 bei Discover Airlines. Wir haben richtig viel Platz, können den Sitz zur Liege machen, da macht Fliegen noch Spaß. Und Essen und Trinken gibt es natürlich auch mehrmals auf unserem 11,5h langen Flug.
    Die Einreise in die USA klappt problemlos. Danach holen wir unsere 3 Gepäckstücke ab (jeder darf bis zu 2x32kg + 2x Handgepäck + eine kleine Tasche mitnehmen) und lassen uns per Taxi nach Henderson ins Hotel bringen.
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  • Hotel Skyline & Casino

    September 18 in the United States ☀️ 36 °C

    Da man in den USA nicht am selben Tag ein WoMo übernehmen darf, wenn man ankommt, steigen wir für eine Nacht im Skyline & Casino in Henderson ab. Von hier ist es nicht weit bis zum Wohnmobil Vermieter. Unser Zimmer ist ganz gut, wie oft hier mit zwei großen Betten und vielen Kissen, leider liegt es an einer lauten Straße, aber das machen fast alle Hotels hier. Durch die Zeitverschiebung ist es mit dem Schlafen etwas schwierig, dazu die laute Klimaanlage, aber ganz ohne ist es uns auch zu warm. Gestern waren über 35 Grad hier. Leider ist das Frühstück, dass wir dachten mit gebucht zu haben, nicht mehr verfügbar. Wir können aber im zum Hotel gehörenden Casino gut und typisch amerikanisch für 20$ frühstücken. Bis zum Mittag können wir das Zimmer nutzen. Das machen wir auch, da wir als Abholzeit für’s WoMo 13.45 Uhr genannt bekommen haben. Also noch ein kurzer Abstecher ins Casino, leider nicht von Erfolg gekrönt. Mittag lassen wir uns per Taxi zur Cruise America Station fahren.Read more

  • Callville Bay

    September 19 in the United States ☀️ 35 °C

    Wir haben eigentlich erst 13.45 Uhr unseren Übergabe Termin, mussten aber Mittag aus dem Hotel raus. Also wollten wir fragen, ob wir unser Gepäck abstellen und derweil beim benachbarten Starbucks einkehren können. Aber die Lady am Empfang sagt uns, dass unser Fahrzeug fertig ist und so sind wir die ersten, die an diesem Tag ihr WoMo abholen können - cool. Nach -zig Unterschriften, kurzer Einweisung rein ins Gefährt, Gepäck in die Ecke und los zu Walmart, Vorräte kaufen. Das sind hier ja riesengrosse Märkte, wir brauchen bestimmt 2 h und 10.000 Schritte um alles zu finden. Dann packt die Kassiererin alles in kleine Plastiktüten und wir packen es im WoMo wieder aus, Jetzt haben wir mind. 50 Tüten Vorrat 🙈. Die spinnen die Amis !
    Dann geht es los, raus aus der Stadt und erstmal nur eine kurze Strecke bis zum Campingplatz Callville Bay, wo wenig los ist. Wir checken online ein und verschwinden dank Jetlag kurz nach Sonnenuntergang ins Bett. Trotz Hitze können wir halbwegs schlagen, in der Nacht kühlt es zum Glück ab.
    Nach einem zeitigen Frühstück fahren wir kurz hinunter zum Stausee und beobachten das schon früh morgendliche Treiben wie Boote ins bzw. aus aus dem Wasser gebracht werden.
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  • Fahrtag zu den Iron Hills

    September 20 in the United States ☀️ 24 °C

    Der Tag war heute eigentlich so nicht geplant gewesen, aber wie so oft bei WoMo Reisen kommt anders als geplant.
    Unser erstes Ziel das Valley of Fire erreichen wir recht früh, so gegen 10.00 Uhr und trotzdem stauen sich die Besucher Autos in einer langen Schlange am Eingang. Da haben wir jetzt keine Lust drauf, zu mal wir das Valley schon einmal besucht haben und auf die Zielliste gekommen ist, da es direkt auf unserer Route liegt. Es ist auch schon wieder sehr heiß und bis max. 37 Grad angesagt, viel zu warm um rote Steine zu besichtigen.
    Also wenden mit 8,9 m Länge in 3 Zügen 🙈 und weiter. Wir suchen uns mehrere Zwischenziele,die wir wieder aufgeben und fahren dann doch bis kurz vor Cedar City ein großes Stück auch auf der Interstate 15, das ist hier die Autobahn. Die sogar bis 80 Meilen/h (~130km/h) freigegeben, die wir aber nicht fahren, im Gegensatz zu den Trucks.
    Die vorbeiziehende Landschaft ist super schön und abwechslungsreich in Formen und Farben.
    Unsere Fahrt führt uns heute zunächst von Nevada nach Arizona und später nach Utha. Utha liegt in einer anderen Zeitzone und wir sind jetzt nur noch 8h hinter Deutschlands.
    Gegen 15.00 Uhr erreichen wir wir unseren Campingplatz Pyramid Ridge Campground am Fuße der Iron Hills auf 1.800 m Höhe und ca. 10 Grad kühler. Schon viel besser.
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  • Cedar Breaks National Monument

    September 21 in the United States ⛅ 11 °C

    Cedar Breaks ist der erste Park auf unserer Tour und ein absolutes Highlight. Zudem ist man hier stellenweise allein unterwegs und kann die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen. Der Park liegt auf ca. 3150 m Höhe und es ist hier deutlich kühler. Man merkt die Höhe auch deutlich beim Atmen, besonders wenn man sich bewegt oder gar anstrengt, geht der Puls sehr schnell durch die Decke.

    Es gibt seit kurzem eine Preisänderung für das Jahresticket zum Besuch der Nationalparks und- Monuments. Dieses kostet jetzt 250 $ statt bisher 80 $ für Ausländer und kann auch nicht mehr auf eine 2. Person übertragen werden. Ratet mal wer sich das ausgedacht hat, da kommt ihr nie drauf.

    Nach unserer Cedar Breaks Tour fahren wir wieder auf 2000m runter nach Panguitch, wo wir übernachten. Die Fahrt ist toll, überall sehen wir im oberen Teil die bereits gelb und rot gefärbten Blätter der Bäume - weiter unten sind diese noch grün. Auch eine Gruppe Rotwild läuft vor uns über die Straße und bleibt anschließend für ein kurzes Fotoshooting stehen, cool.
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  • Dixie Forest Campsite in Panguitch

    September 21 in the United States ☁️ 18 °C

    Viele der kleinen staatlich verwalteten Campingplätze haben bereits geschlossen, das macht die Suche nach einem Schlafplatz etwas mühsam. Aber heute finden wir in Panguitch noch einen Platz.

    In der Nacht zieht ein heftiges Gewitter über uns weg - schön, wenn man da im Trocknen liegt und dem Schauspiel zuhören kann.

    Was hier in den USA an Campern und Wohnwagen so unterwegs ist - unglaublich.
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  • Red Canyon

    September 22 in the United States ☀️ 10 °C

    Der Red Canyon liegt die direkt am Weg zum Bryce Canon. Wir machen eine kleine Wanderung entlang der roten Felsformation und finden diese sehr beeindruckend.

  • Bryce Canyon - ohne uns

    September 22 in the United States ☀️ 12 °C

    Unser nächstes National Park ist der Bryce Canyon. Wir sind eigentlich recht zeitig da, aber es ist schon recht viel los. Der Ranger lässt uns mit unserer Jahreskarte auch rein, übergibt uns aber gleich gross geschrieben auf gelbem Papier eine Liste mit allen Plätzen, wo man mot dem WoMo nicht hin darf. Das sind alle Aussichtspunkte im Park und auch alle anderen Parkplätze hier. Wir sind etwas perplex. Erlaubt sind für Camper nur die beiden Campingplätze, die seit Monaten ausgebucht sind und der zentrale Parkplatz vor dem Park. Vom dort fahren Shuttle Busse in den Park.
    Da haben wir echt keinen Bock drauf und entscheiden uns, den Bryce Canyon wieder zu verlassen.

    Ein Stück um die Ecke kann man noch einen Blick von außen Richtung Park werfen, dort gibt es eine Parknische und wir halten kurz an.

    Die ersten beiden Fotos sind von 2012.
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  • Mossy Cave Trail

    September 22 in the United States ☀️ 17 °C

    Wie das manchmal so ist, da ist man noch etwas traurig, wegen der neuen Regulierung im Bryce NP, da fällt uns wenige km ein Schild Mossy Cave Trail, es gibt auch Parkplätze - wir halten an und finden eins dieser famosen “kleinen Highlights”, die wir so lieben. Wenig bekannt, wenig Leute, trotzdem faszinierend. Genau so ist es hier. Alle jagen vorbei auf dem Weg vom und zum Bryce NP und lassen diesen Canyon links liegen.
    Es ist eine Weg durch eine Schlucht, sorry Canyon, entlang eines kleines Flüsschens überragt von roten Felsformationen. Am Ende wartet ein kleiner Wasserfall auf uns. Wir sind begeistert.
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  • Kodachrome Statepark

    September 22 in the United States ☀️ 22 °C

    Ein paar km weiter liegt in mitten von verschiedenfarbigen Felsmassiven dieser Park. Wir haben Glück und bekommen einen der letzten freien Plätze für die Nacht. Gegen Abend machen wir uns zu einer kleinen Wanderung durch zwischen Felsen und Pflanzen auf. Und am nächsten Vormittag nehmen wir einen anderen Weg, der hoch auf das kleine Plateau führt und wunderbare Blicke auf den Park bietet.Read more

  • Fahrt durchs Staircase Escalante

    September 23 in the United States ☀️ 21 °C

    Unsere Route führt weiter nach Norden und durch den Staircase Escalante National Monument. Ein Teil davon ist ist die sogenannte Million Dollar Road, die in den 30er Jahren gebaut wurde und mit viel Aufwand durch die Felsformationen angelegt wurde. Heute ist die Straße topp im Schuss und führt in das Escalante Gebiet hinein.Read more

  • Capital Reef National Park

    September 24 in the United States ☀️ 13 °C

    Schon gestern haben wir die gewaltige rote Felsformation aus 2.900m Höhe und vielen km Entfernung gesehen. Sie hat ihren Namen von Seefahrern erhalten, die als Siedler gen Westen zogen und diese Felsformation wie ein großen Riff ansahen.
    Wir fahren den Scenic Highway durch den Park, halten noch auf einem Aussichtspunkt außerhalb des Parks und fahren weiter nach Osten, da kein Campingplatz für uns frei ist.
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  • Goblins State Park - ext. Campground

    September 24 in the United States ☀️ 26 °C

    Auch hier sind alle Plätze dews Campingplatzes im Park belegt, aber es gibt 3 externe Camps, wo es freie Kapazitäten gibt. Wir suchen uns einen freien Platz vor der Felswand aus und sind begeistert. Vermutlich ist es hier viel schöner als auf dem regulären Platz. Die Zufahrt ist zwar eine unbefestigte Straße,aber wir kommen langsam git durch. Unser Platz hat sogar einen eigenen kleinen Canyon direkt hinter uns, der aber nach nur 4 Windungen endet. So genießen wir den Nachmittag ganz allein und bei unglaublicher Ruhe.Read more

  • Gobelin Valley State Park

    September 25 in the United States ☀️ 17 °C

    Nachdem wir gestern am Rande des State Parks übernachtet haben, fahren wir heute früh hinein und wandern ein Stück zwischen den Gobelins herum. Wirklich witzig, was die Natur da erschaffen hat und jeder kann und wird in der einen Figur das eine oder andere hinein interpretieren. Nach 1,5h wird es uns zu warm und wir fahren weiter.Read more

  • Green River State Park

    September 25 in the United States ☀️ 26 °C

    Es geht weiter nach Norden zum Green River State Park in Green River. Der State Parke bietet außer einem schönen schattigen Campingplatz, eine Bootseinlass zum Fluss und einen Golfplatz an. Die letzen beiden Einrichtungen können wir nicht nutzen, also machen wir uns einen ruhigen Nachmittag im WoMo. Das muss ich gelegentlich mal sein.
    Der Green River ist sehr braun, nimmt wahrscheinlich viel eingespülte Erde mit. Er mündet später im Colorado River
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  • Entlang des Colorado Rivers bis Moab

    September 26 in the United States ☀️ 23 °C

    Zunächst holen wir uns noch Kaffee für den Weg an der Tanke, 12 oz ~350ml, kosten ca. 2,50 $.
    Von Green River folgen wir der I70 und biegen dann in die SR 128 ein. Dort treffen wir nach der Einmündung des Green River in den Colorado River auf den Fluss und folgen diesem auf seinem Weg . Der Colorado hat sich hier zunehmend ins Gebirge eingegeben und eine faszinierende Landschaft hinterlassen. Weiter flussabwärts folgen dann die bekannten Parks wie Canyonlands und Grand Canyon.
    Es gibt an der Straße viele Campingplätze, die sind aber heute zum Samstag gut besucht, zum anderen liegen diese auch direkt neben der Straße, was uns nicht so zusagt. Deshalb fahren wir erst einmal nach Moab zum Einkaufen.
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  • Utharaptor State Park

    September 26 in the United States ☀️ 29 °C

    Dieser State Park ist nach dem Dinosaurier bekannt, dessen Knochen man neben anderen hier im Park in den 70ern gefunden hat. Später hat man ihn nach dem Bundesstaat Utha benannt. Es war ein Jäger, bis zu 7 m lang, der auf 2 Beinen lief und wahrscheinlich ein komplettes Federkleid trug.

    Wir können hier nur nur auf dem Overflow Platz stehen, da alle anderen Campingstellplätze belegt sind. Für die Fahrt zu den Ausgrabungsstellen und Spuren einiger Dinos benötigt man ein Offroad Fahrzeug, da kommen wir leider nicht hin. Dafür erleben wir einen grandiosen Mondaufgang, heute wo Vollmond ist.
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  • Arches National Park

    September 27 in the United States 🌙 16 °C

    Wir stehen vor Sonnenaufgang auf und fahren nur ein paar Minuten zum Eingang des Arches National Parkes, fahren direkt zum östlichen Parkplatz und schauen uns zunächst den Double Arch aus der Nähe an. Wir sind schwer beeindruckt von der Konstruktion, die die Natur hier geschaffen hat. Da noch nicht allzu viele Besucher hier sind, haben wir die Gelegenheit einmal wenige Minuten alleine unter dieser Art Kuppel zu stehen, ein mystischer Moment Man fühlt sich wie in einer Kathedrale der Natur.

    Gegenüber auf einer Anhöhe hat das Wetter und die Zeit eine Bogen in einem Fels freigelegt, den man The Window nennt. Sehr passend! Auch hier nutzen wir die frühe Stunde und können uns jeder für ein Foto alleine unter den Bogen stellen.
    Schon geht es los, es kommen 2 Busse an und die größeren Gruppen strömen zu den Highlights. Wir ziehen uns in unser WoMo zurück und frühstücken erst einmal vor dieser genialen Kulisse.
    Auf dem Weg zur Hauptstraße merken wir, dass es schwierig wir, mal ein der kleinen Parkplätze für eigenen Fotostopp zu bekommen. Deshalb drehen wir bei und fahren Richtung Parkausgang. Umsere Festplatten sind eh schon voll, das reicht für heute.
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  • Highline Lake State Park

    September 27 in the United States ☁️ 27 °C

    Übernachtung im Highline Lake State Park. Hier gibt es einen kleinen Stausee auf dem Wasserski gefahren wird. Zudem ist es ein Schutzgebiet für Vögel. Über 200 Arten sollen hier übers Jahr zu sehen sein. Wie das zusammengehst Wasserski und Vogelschutzgebiet, verstehe ich nicht so recht. Müssen da die Vögel warten bis sie landen können, bis die Wasserskifahrer fertig sind?
    Wir stehen auf dem neuen der beiden Campingplätze, wo ringsum noch Baustelle ist und die Bäume erst angepflanzt wurden. Die Entsorgung funktioniert noch nicht, dazu müssen wir auf den älteren Platz auf der gegenüberliegenden Seite des Sees fahren. Der ältere Platz ist schon länger angelegt, die Stellplätze sind unter hohen Bäumen, dieser gefällt uns besser. Das konnten wir bei der Online-Buchung am Morgen aber nicht sehen. Wir verbringen aber trotzdem eine ruhige Nacht hier.
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  • Dinosaur National Monument

    September 28 in the United States ☁️ 15 °C

    Wir entscheiden uns zunächst nicht weiter Richtung Rocky Mountains zu fahren, da dort in den nächsten 3 Tagen eine Schlechtwetterfront mit Regen, Schnee und Kälte angesagt ist. Deshalb geht es heute nach Norden.
    Nachdem wir von Highline Lake ca. 100 km fast geradeaus nach Norden gefahren sind, nur unterbrochen durch die Serpentinen des Douglas Passes mit 2.520 m und dabei kein Dorf, keine Ansiedlung, nichts getroffen haben, folgt eine Stecke durch eine Ölfördergebiet, bis wir schließlich den Ort Dinosaur erreichen und kurz darauf den Eingang zum Dinosaur National Monument.
    Kurzer Stopp am Visitor Center, dann fahren wir die Straße zum und im oberen Park ab. Von hier hat man eine herrliche Aussicht auf die Canyons die die Flüsse Green River um Yampa River geformt haben. Leider ist es heute den ganzen Tag schon bewölkt, so dass die Sicht nicht perfekt ist, aber es ist trotzdem sehr spektakulär. Kurz vor dem Wendepunkt sehen wir einen Luchs, der kurz vor uns her die Straße läuft - cool. Auf der Rücktour fängt es an teils stärker zu regnen. Wir fahren aus dem Südeingang des Parks wieder raus und zum Westeingang wieder rein, wo wir einen Platz auf dem Greenriver Campground gebucht haben.
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  • Dinosaur die 2.

    September 29 in the United States ☁️ 13 °C

    Heute früh schauen wir uns als Erstes die Quarry Exhibit Hall an. Dabei handelt es sich um ein Original-Flussstück, wie es die Archäologen vorgefunden haben . Dieses wurde im Laufe der Zeit mit der Umgebung angehoben und steht heute fast senkrecht in einem Gebäude. Man nennt es „The Wall of Bones”. In diesem ausgestellten Ex-Flussbett befinden sich 1.500 Dinosaurierknochen, die von 124 Tieren stammen und 149 Mio. Jahre alt sind. Die Skelette der Tiere sind im Laufe der Zeit durch die Strömung des Flusses durcheinandergespült und auch weggespült worden, vor allem kleine Knochen. Deshalb hat man wahrscheinlich auch nur Knochen großer Tiere gefunden. Alle Knochen wurden zugeordnet und kartografiert.
    Aus diesem Fundgebiet hat man Anfang des 20. Jh. ca. 300 Tonnen an Dinosaurierknochen gefunden, davon 10 komplett wieder zusammengesetzte Skelette, die heute in verschiedenen Museen der USA ausgestellt sind.
    Sehr beeindruckend!
    Da wir vom Besucherzentrum zur Ausstellung gelaufen sind kommen wir auf dem Rückweg an einer Wand vorbei, die man selbst auf Dinoknochen untersuchen kann. Tatsächlich finden wie eine Wirbelsäule und ein Knochenstück an der Oberfläche. Ein Stück weiter sind Petroglyphen zu sehen, die mit 1.000 Jahren deutlich jünger sind.
    Nach einem Abstecher in die Stadt Vernal, wo wir unsere Lebensmittelvorräte auffrischen, ein bisschen shoppen geben und Propangas tanken, fahren wir noch den kurzen unteren Bereich des Dino-Landes ab und freuen uns diesen im Abendlicht bestaunen zu können.
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  • Colorado

    September 30 in the United States ☁️ 18 °C

    Heute verlassen wir Utha und durchqueren ein Stück des nördlichen Colorado, das zu den westlichen Ausläufern der Rocky Mountain gehört.
    Zunächst, gleich hinter dem Eingang zum Park, stehen auf einem nicht abgeernteten Getreidefeld hunderte Vögel. Bei genauerem Hinschauen sehen wir, dass es sich um Kanadakraniche auf dem Weg nach Mexiko handelt, die sich hier die Bäuche vollschlagen - ein paar Kanadagänse sind auch dabei.
    Wir schauen dem Treiben eine Weile zu, dann fahren wir weiter.
    Dann will uns unser Navi auf eine Schotterpiste schicken, das geht mit unserem Geschoss ja gar nicht, also wieder zurück und weiter geht es auf einer anderen Straße. Zunächst vorbei an einem Ölfördergebiet auf 1700 m Höhe, dann folgen wir lange Zeit dem White River, rasten am Taylor Draw Dam, bis wir schließlich den Rifle Gap State Park erreichen, unseren heutigen Campingplatz an einen Stausee auf 1825 m Höhe, der allerdings fast leer ist.
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  • Redstone, Colorado

    October 1 in the United States ☀️ 10 °C

    Nachdem der vom deutschen Wetterdienst vorgesagte Abzug der amerikanischen Schlechtwetterfront über den südlichen Rocky Mountains pünktlich stattgefunden hat, setzen wir unsere Reise fort.
    Von Rifle über Glenwood Springs und Carbondale fahren wir zunächst nach Redstone,
    Heute ist das ein hübscher Urlaubsort am Crystal River. Anfang des 20. Jahrhundert war das hier ein Vorzeige-Industriestandort in dem Kohle aus dem benachbarten Canyons in bis zu 249 Öfen verkokst und direkt mit der Bahn zur Metallverarbeitung nach Pueblo transportiert wurde. Bis 1.000 Arbeiter wirkten daran vor Ort mit. 90 der sogenannten Bienenstock Öfen sind heute noch zu sehen.
    Ansonsten sind der Hauptort und die umgebenden Berge der Elk Mountains besonders mit den schönen Herbstfarben hübsch anzuschauen.
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  • Der ungeplante Weg nach Gunnison

    October 1 in the United States ☀️ 17 °C

    Geplant war für unsere Tour nach Gunnison über den Skiort Crested Bluff zu fahren. Unser Navi mit neuer Karte aus der Schatztruhe von Open Street Maps bestückt, leitet uns bisher (bis auf eine Ausnahme) sehr zielsicher durch die USA. Heute lässt es uns Richtung Marble abbiegen, genau wie gewünscht, doch in Marble ist Schluss. Ab hier geht es nur noch auf einer unbefestigten, durch den Regen der letzten Tage aufgeweichten Straße weiter. Das ist nichts für unsere 6,5 Tonnen. Zudem braucht man einen Permit für diese Straße. Im Navi gibt es die Straße, auf unserer Papierkarte gibt es die Straße, in Guru Maps meinem Offline Planer gibt es die Straße. Hilft aber nichts, wir müssen zurück. Ein Punkt im Menü des Navi bringt uns weiter, dort waren unbefestigte Straßen erlaubt. Also Haken gesetzt und wir werden rückwärts geleitet. Allerdings kommen wir jetzt nicht mehr zum Skiort, sondern müssen das komplette Bergmassiv der Elk Mountains umfahren, das sind aber über 80 km mehr!
    Hilft alles nichts, wir haben in Gunnison einen Campingplatz gebucht. Die Fahrt dauert zwar länger, ist landschaftlich aber traumhaft schön, das Wetter ist perfekt, zudem wenig Verkehr, unendlich viele Kurven und steile Abhänge aber keine Leitplanken. Wir kommen später als gedacht, aber gut in Gunnison auf dem KOA Campingplatz unter leuchtend gelben Bäumen der bald untergehenden Sonne an.
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