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Wieder auf Achse!

An open-ended adventure by Wolfgang. Read more
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    🇩🇪 Gosen, Deutschland

    Margot

    August 12 in Germany ⋅ ☀️ 25 °C

    Ich besuche Margot in Arneburg. Arneburg kenne ich seit vielen Jahren; schon mit Mechtild bin ich damals hier gewesen. Das Städtchen mausert sich wieder, nachdem es vor einigen Jahren im Zentrum einen Kahlschlag der Bäume erleiden musste. Es wurde neu gepflanzt, und inzwischen sieht es wieder ordentlich aus. Das uralt Gewachsene ist leider weg und kommt auch nie wieder.

    Margot und ich führen schöne Gespräche und gehen gegenüber ihres Hauses im Hafen‑Bistro essen. Meine Liebe zu Arneburg entflammt neu, und ich könnte mir gut vorstellen, dass ich – falls ich mein Fahrrad in Lemgo tatsächlich in der nächsten oder übernächsten Woche abholen kann – hier noch ein paar Tage Station mache.

    Eben habe ich den Sternenhimmel betrachtet, und die Perseiden haben das ihre getan. Es gibt so viele Sternschnuppen, dass meine Wünsche nicht reichen.
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  • Bernd und Gisela

    August 11 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Auf der Reise Richtung Osten wird endlich ein Besuch bei Bernd und Gisela gemacht, diesmal klappt das tatsächlich. Wir unterhalten uns nicht und auch über ernste Dinge und finden durchaus Gemeinsamkeiten. Ich bin zu einem köstlichen Essen beim Italiener eingeladen. Am nächsten Morgen noch zum frühstücken und dann geht's weiter nach Arneburg.Read more

  • Stippvisite!

    August 8 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Ich verbringe nun wieder ein paar Tage in Lemgo und bereite die Reste für meine Reise vor. Wohnung urlaubssicher machen z.B.
    Und ein bisschen für die Gesundheit tun.
    Und ich entdecke ein Fahrrad in einem Schausfenster, dass ich eigentlich gerne kaufen würde. Leider hat es nicht die Schaltung, die ich mir ausgedacht habe. Vielleicht bestelle ich es mir und hole es noch vor der Reise Richtung Süden ab, wenn das schnell genug geht. Mal sehen.
    Und ich freue mich über unser entzückendes Städtchen, das so viele feine Locations hat. Ein richtiger wohlfühlort
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  • Lohberg

    August 6 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Mittags treffe ich mich mit Maria Dhonau. Wir wollen uns noch einmal etwas näher kennenlernen, und ich bin überrascht, wie viel sie noch weiß – sogar welches Wohnmobil ich damals von ihr gekauft habe. Wir sprechen über das Kinderprojekt in Tansania. Anfang Januar wird sie wieder dorthin fahren, und vielleicht begleite ich sie. Einige Rahmenpunkte muss ich vorher allerdings noch klären.

    Das Gespräch ist ausgesprochen angenehm, und ich kann mir gut vorstellen, mit ihr eine längere Reise zu unternehmen. Sie hat mir bestätigt, dass sie sich darüber sehr freuen würde.

    Nach diesem Treffen fahre ich nach Lohberch, um Helmut, den Cousin meiner verstorbenen Frau, und seine Frau Dörte zu besuchen. Das bietet sich an, da die beiden in der Nähe wohnen. Helmut und ich essen abends zusammen und halten einen gemütlichen Schnack. Am nächsten Morgen treffen wir uns zu einer kleinen Radtour: zur Mündung der Emscher in den Rhein. Das Flüsschen ist renaturiert worden, und ein im Abriss befindliches Kraftwerk liegt am Weg.

    Wir essen eine leckere Fischsuppe im nahen Restaurant und verbringen den Nachmittag entspannt. Abends treffen wir uns noch einmal auf ein Gulaschsüppchen, das Helmut spendiert. Es ist etwas Besonderes – die Suppe stammt aus Köln, aus einer bekannten Suppenküche, in der es ausschließlich Gulaschsuppe gibt.

    Am nächsten Morgen trinken wir noch einen Kaffee zusammen, bevor ich wieder Richtung Lemgo fahre, um dort Wäsche zu waschen und die Wohnung "urlaubssicher "zu machen.
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  • Geistersee in Neuss

    August 4 in Germany ⋅ ☁️ 31 °C

    Die zweite Reisezeit des Jahres hat begonnen. Zunächst führt mich mein Weg nach Westen, um die Stiefenkelkinder zu besuchen, die ich lange nicht gesehen habe. Ich habe eine Einladung bekommen, über die ich mich sehr gefreut habe. Nun setze ich die Reise in die Tat um. Es gibt einige andere Besuche, die ich im Ruhrgebiet machen kann, insofern lässt sich das gut kombinieren – und bei den heutigen Spritpreisen und dem hohen Verbrauch des Wohnmobils denkt man ja über jeden Meter nach, den man fährt. Hier kommt vieles gut zusammen. Die nächsten Footprints werden das beschreiben.

    Der Geistersee liegt unscheinbar am Henselsgraben, einem alten Wasserlauf südlich von Neuss‑Reuschenberg. Die Umgebung besteht aus Feldern, einzelnen Baumreihen und offenen Wiesen – kein Wald, keine Parkanlage, nur eine stille Ecke, die man leicht übersieht. Der See selbst ist eine kleine Ausweitung des Grabens, oft mit leichtem Nebel am Morgen und einer überraschend abgeschiedenen Stimmung. Vielleicht kommt daher der Name: ein Ort, der nichts Spektakuläres bietet, aber eine Ruhe ausstrahlt, die man nicht überall findet.

    Der Henselsgraben zieht sich als schmaler Wasserzug durch die Landschaft. Früher diente er der Entwässerung und der Bewässerung der umliegenden Felder, heute ist er vor allem ein stiller Begleiter für Spaziergänger. Die Kombination aus offener Fläche, Wasser und vereinzelten Bäumen macht die Gegend zu einem kleinen, fast vergessenen Naturfleck, der sich gut für kurze Pausen eignet.

    Der kleine Teich am unteren Ende des Henselsgrabens hat eine klare Aufgabe: Er dient als Puffer für Regen- und Oberflächenwasser. Wenn es stark regnet, sammelt sich hier ein Teil des Wassers, bevor es langsam weiter in den Graben abfließt. Dadurch werden die umliegenden Felder entlastet und die Kanalisation der Stadt Neuss nicht unnötig belastet. Der Teich ist also kein romantischer Natursee, sondern ein Funktionsort – ein kleines Rückhaltebecken, das dafür sorgt, dass die Landschaft und die Infrastruktur rund um Reuschenberg im Gleichgewicht bleiben.
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    Trip start
    August 4, 2026