• wildwildeast2017
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3 Zylinder, 2 Typen, 1 Ziel

Une aventure de 2285 jours par wildwildeast2017 En savoir plus
  • Teeplantagen aber keine Elefanten-Munnar

    9 novembre 2017, Inde ⋅ ☀️ 25 °C

    130km mit dem Bus, wie lange kann das dauern? Maximal 2,5 Stunden? - Pustekuchen. Nach einem ersten (prägenden ;) Eindruck des indischen Transportwesens kommen wir nach ca. 5 Stunden Busfahrt ziemlich platt in Munnar an. Belohnt werden wir mit einem Hostel mitten in jungelartiger Natur und einer Rikscharundfahrt durch die sehenswerten Teeplantagen am nächsten Tag. Nur die versprochenen Elefanten lassen sich vergeblich bitten...En savoir plus

  • Elefanten aber keine Tiger-Tiger Reserve

    11 novembre 2017, Inde ⋅ ⛅ 4 °C

    Nach zähen Verhandlungen mit dem Oberranger ("You have no booking? No free rooms.") werden uns doch noch zwei Betten im Tigerreservat zugeteilt. Eine strikte Ermahnung Nachts nicht mehr vor die Tür zu gehen, ein Curry in der Kantine und schon schlafen wir neben einer Busladung Schulkindern in einer Hütte. Am nächsten Morgen dann ein 2h Spaziergang durch den Wald, doch die Tiger, Panther und Leoparden bleiben unsichtbar. Kannste mache nix, dafür gabs trainierte Elefanten und diverse wilde Affen, Pfauen, Rehe, Warzenschweine und Büffel zu sehen.En savoir plus

  • Mumbai 2/2: Das magische Wörtchen "self"

    28 novembre 2017, Inde ⋅ 🌙 30 °C

    Der eigentliche Grund unseres Aufenthalts in Mumbai - Die Mopeds aus dem Container befreien. Leichter gesagt als getan...
    Nachdem nach einer knappen Woche die Seefrachtagentur bezahlt und eine Beglaubigung unserer Carnets vom indischen Automobilverband beschafft ist, setzen wir am Freitag Morgen in gespannter Vorfreude zum Hafengelände Nava Sheva über. "Bis heut Abend ist ja dann alles geritzt, da checken wir am besten gleich am Morgen aus." Denkste. Nach dem anfänglichen Teilerfolg, in das Lager wo unser Container stand vorgelassen zu werden und mit der dortigen Zollbeauftragten zu sprechen, geht das Abenteuer los.
    Wir müssen zu einer anderen Zollstelle um unsere Carnets abstempeln zu lassen. Dort angekommen haben uns gleich einige ausgesprochen freundliche Kollegen Hilfe zugesichert und unsere Dokumente an sich genommen.
    Zuerst nichts Böses ahnend, wurde uns irgendwann schlagartig bewusst dass die freundlichen "Mitarbeiter" agents sind, die ein ordentliches Bündel Dollars in unseren anfänglich ratlosen Gesichtern erahnt hatten.
    Doch langsam lichtete sich der Nebel bezüglich der notwendigen Genehmigungen und Abläufe. ("Leider ist es heute schon zu spät, wir brauchen eine Nummer vom Hauptzollamt. Wenn ihr am Montag früh kommt, habt ihr die Bikes am Abend." "Das System wurde heute upgedatet, darum funktioniert die Nummernvergabe heute nicht." "Die Nummer wird erst ab 16 Uhr vergeben, weil sie aus Dehli kommt und das System arbeitet heute nur sehr langsam.")
    Nach dem dritten Mal ein- und auschecken ist es dann so weit, wir dürfen den Container zuerst auf dem Gelände suchen und anschließend öffnen lassen. Da sind sie, ENDLICH!! (wenn auch um ein paar Schrammen reicher)
    Doch der eigentliche high noon stand noch bevor. Ohne unsere gestempelten Carnets und ca. 5 andere ominöse, von diversen Stellen gestempelte und unterschriebene Belege, war an eine Abfahrt vom Gelände nicht zu denken.

    Da wir vorab zu keinem Zeitpunkt eine Hilfe durch irgendwelche agents vereinbart hatten, sondern wir explizit selbst "clearen" wollten (und uns auch geflissentlich verschwiegen wurde was Sache ist), hat unser freundlicher Helfer auf eines der Papiere "self" vermerkt, bevor es durch die Instanzen geht: >>Unsere Chance!!<<

    Nachdem wir den Beleg in unsere Hände bekommen haben und unsere erste Kontaktperson beim Zoll ihre schützende Hand / Telefonhörer über uns gehalten hat, waren unseren Freunden die Hände gebunden. Im Beisein des letzten abzuklappernden Beamten am Ausganstor des Containerlagers konnten wir unsere Carnets zurückerobern und waren tatsächlich durch. Ein Self-Clearing innerhalb von 3 Arbeitstagen unter der unfreiwilligen Mithilfe einiger Clearing Agents scheint wohl doch ein eher ungewöhnlicher Fall zu sein. So interpretierten wir zumindest das erstaunte Gesicht des Beamten bei seiner Gratulation zum erfolgreichen Abschluss des Prozesses und die bedröppelten & angespannten Gesichter bei unseren vormals so freundlichen Helfern.

    Fazit: Ende gut, alles gut, zumal das gute Gefühl dem Verarscht-werden von der Schippe gesprungen zu sein einige Mühen und verlorene Nerven wieder gut machte. Aber ob wir das Ganze nochmal genauso (durch-)machen wollen würden? Wahrscheinlich eher nicht...
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  • Kurz das Visa für Myanmar in Dehli holen

    1 décembre 2017, Inde ⋅ ☀️ 24 °C

    Einfach zur Botschaft, Visa beantragen und am nächsten Tag abholen? Falsch gedacht. Flug- & Hotelbuchungen werden gefordert. ("Ach übrigens, die eine Stunde zur Visabeantragung ist für heute vorbei, gerne morgen wiederkommen.")
    Und zack war der Plan schnell wieder aus Dehli wegzukommen dahin, das Wochenende lässt grüßen.

    Doch woher die Buchungen nehmen?! Nochmals vielen Dank an Pankaj, den wir vor der Botschaft kennengelernt haben und der uns nicht nur den besten Chai-Spot Dehlis gezeigt hat, sondern auch die nötigen Bescheinigungen beschafft hat. (Ein Hoch auf das Internet und stornierbare Buchungen ;)

    Die Zeit wird sinnvoll genutzt: Stefan für einen Abstecher zum Taj Mahal, Manu für einen wahren Schraubermarathon mit & bei Kunal (vgl. nächster Post) und schlussendlich für eine verrückte Ausfahrt durch Old- & New Dehli
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  • KunalXFatboyCustoms in Gurgaon

    2 décembre 2017, Inde ⋅ ⛅ 21 °C

    Was sollen wir sagen: Ein FETTES Danke an Kunal! Für seine Werkstatt, in der wir unsere Gefährte wieder auf Vordermann bringen durften, für seine Hilfe beim Schrauben und nicht zuletzt dafür, dass wir das ganze verlängerte Wochenende bei ihm und seiner Familie bleiben durften. Ein Enfield Enthusiast mit nem großen Herz und Begeisterung für das Motorradfahren an sich. Thanks again our friend, we'll see you on the road!En savoir plus

  • Varanasi, außergewöhnlich und einprägsam

    8 décembre 2017, Inde ⋅ ⛅ 23 °C

    Varanasi, was für ein beeindruckender Ort. Am Ganges gelegen, ein spirituelles Zentrum und für Hindus >der< Ort zur Feuerbestattung nach dem Tod.
    Bei einer Bootsfahrt am Abend fahren wir an den Ort der Begräbniszeremonien und lassen die Atmosphäre auf uns wirken: Unzählige Feuer in denen die Toten bestattet werden, Familienangehörige überall dazwischen, und ein Haufen Boote mit Touristen die zusehen. Eine ziemlich spezielle Situation, die uns im Gedächtnis bleiben wird.En savoir plus

  • Der wilde (Nord-)Osten fordert

    10 décembre 2017, Inde ⋅ ☀️ 25 °C

    Mensch & Material. Je weiter es Richtung 7 sisters, die sieben Bundesstaaten im äußersten Nordosten Indiens, geht, desdo anstrengender wird es. Lange Tagesetappen, teils üble Schlaglochpisten und der Verkehr fordern ihren Tribut. Mehrere Crashs, die unser Material glücklicherweise (noch) mehr in Mitleidenschaft gezogen haben als uns selbst, sowie ein verletzter Motorradfahrer auf dem Mittelstreifen der Autobahn mit Fahrerflucht, für den ein Krankenwagen gerufen werden musste, zehren an den Nerven. Dadurch bleibt die Natur, die immer schöner wird, aufmerksamkeitstechnisch leider größtenteils auf der Strecke.En savoir plus

  • Moreh - Die Gefährten sagen Servus

    14 décembre 2017, Inde ⋅ ⛅ 1 °C

    Bis ans letzte Ende von Indien und dann? Sturre Grenzer. Kein Durchkommen am Schlagbaum in Richtung Myanmar. Kein dumm stellen, kein Bitten und keine Bakschisch-Offerte haben geholfen, die Grenze blieb für uns dicht. Was zu befürchten war hat sich bewahrheitet: Ohne guide geht in Myanmar nichts.

    Unsere Zeit zur Organisation ab Visaausstellung war knapp, die Lust auf eine geführte Tour gering und die aufgerufenen Preise frech - Einer musste es ja mal ausprobieren, nur damit das jetzt auch offiziell für ähnlich planende Reisende dokumentiert ist ;)

    Für Manu war es an der Zeit, wieder mit seiner Liebsten vereint zu sein. Als nächster größerer Flughafen und aufgrund bestehender Kontakte war Kathmandu die beste Alternative und so ging es auf direktem Wege Richtung Nepal.
    Stefan entschied sich noch ein wenig in der Region zu bleiben, um die lokale Kultur kennenzulernen, die Natur zu genießen, Energie zu tanken und zu überlegen wie es weitergeht.

    Wie es halt so ist mit Plänen - sie ändern sich. Mehr als drei Monate gemeinsam reisen, gemeinsam schwitzen, frieren, staunen, fluchen, sich in die Haare bekommen, zusammen Bierchentrinken, neue Leute kennenlernen, sich von Leuten verabschieden, Pläne schmieden und sie über den Haufen schmeißen gehen damit zu Ende. Eine verdammt geile Zeit, die bleibt.
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    Fin du voyage
    14 décembre 2017