• Ja leck mich, ein Leck!

    February 26 in Oman ⋅ ☀️ 30 °C

    Auch das gehört zu einer Fernreise mit dem Kraftwagen: Ein bisschen Schrauberei. Die Bergziege zeigt erhebliche Inkontinenz im Bereich des Servo-Öls. Glückliche Fügung tut direkt am avisierten Nächtigungsort eine Werkstatt auf, ein preiswertes Hotel ist gleich nebenan - und so gehört der erste Nachmittag in Maskat eben der Contemplation am menschenleeren Strand. Der Golf von Oman zeigt sich ebenso wohltemperiert wie vor einigen Tagen das Rote Meer.

    Der Oman empfing uns mit lecker Kamelfleisch zum Abendessen (schmeckt wie Rind mit einem touch von Wild), einer eher unidyllischen Nacht am Truckstop und einer sehr schönen Fahrt durch bergig-felsiges Terrain. Eine reizvolle Abwechslung zur Wüstentour tags zuvor.

    Den Eindruck, wirtschaftlich das Schlusslicht in der Golfregion zu sein, macht der Oman auf den ersten Blick nicht. Die Städte sind piccobello aufgeräumt und gemessen an dem, was wir inzwischen so gesehen haben, überraschend sauber.

    Der Euro ist jetzt übrigens nur noch die Hälfte wert: Der Oman-Rial kostet etwas mehr als 50 Cent. Aber das Preisniveau ist niedrig: Fürs Abendessen mit diversen Fruchtcocktails haben wir elf Euro gezahlt, der Sprit kostet ca. 50 Cent und das sehr ordentliche Doppelzimmer (4 Sterne) 40 Euro.

    Update: Am Abend der Anruf aus der Werkstatt: Alles wieder gut. Lenkgetriebe wieder dicht. Ein ganzer Nachmittag Schrauberei macht Lohnkosten von 50 Rial, ca. 120 Euro.
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