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  • Day5

    Gyeongju

    October 25, 2019 in South Korea ⋅ ⛅ 20 °C

    Unser Weg führt uns in die ehemalige Hauptstadt Gyeongju, welche auch das Museum ohne Mauern genannt wird. Korea hat eine wahnsinnig lange Geschichte. Sie ist eine Abfolge von Dynastien, die immer mal wieder von Fremdherrschaften unterbrochen wurden. Mal hatten die Mongolen die Herrschaft, später die Japaner. Auch die Chinesen hatten ihre Finger im Spiel. Gyeongju war Mittelpunkt des Silla Königreichs und gilt heute als kulturelle Hochburg des Landes. Die Stadt ist übersät mit historischen Bauwerken, Tempeln, Palästen und Gräbern vergangener Epochen. Die traditionelle Bestattungsweise für Könige, aber auch für wichtige Würdenträger in Korea war das Hügelgrab. Die Gräber sehen mehr oder weniger aus wie große Beulen in der Landschaft.
    Im Tumuli Park befinden sich 23 grasbewachsene Hügelgräber. Bisher sind erst zwei davon untersucht worden und nur eines davon, das Cheonmachong Grab ist begehbar.
    Hier wird die Bauweise der Gräber erklärt und Repliken der gefundenen Grabbeigaben ausgestellt.
    Es gibt auf dem Gelände aber noch mehr interessante alte Sachen zum Beispiel das Cheomseongdae Observatorium. Es wurde zwischen 632 und 647 erbaut und soll das älteste noch erhaltene in Ostasien sein. Es sieht zwar unspektakulär aus, aber der ganze Bau ist nach mathematischen Prinzipien ausgerichtet. Die verbauten Steine entsprechen der Zahl der Tage in einem Jahr, insgesamt gibt es 30 Steinreihen, entsprechend der Zahl der Tage in einem Monat und so weiter.
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