• Unterwegs auf der Historischen Achse von Jogja

    July 28 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Gestern Morgen bis mittags haben wir im Restaurant vom Vortag verweilt und an den Laptops 💻 gearbeitet. Da die neue 2. Bundesliga Saison bald startet, stand für Svenja das erste Lektorat des Lilien Kuriers an. 🧐📰 Gut, dass es bald wieder los geht. ⚽️🌡️ ⚜️💙 Felix hat sich mit unseren Finanzen beschäftigt. 💹 Ein sehr wichtiger Baustein unserer Reise. 🧱 Gegen Abend sind wir dann nochmal auf Erkundungstour gegangen. 🌇👣👀

    Bereits 1️⃣7️⃣5️⃣5️⃣ wurde vom ersten Sultan 👑 eine Historische Achse (6 km lang) in Yogyakarta angelegt, die den Berg Merapi ⛰️, die Malioboro-Straße 🏘️, historische Gebäude 🛕 und den Indischen Ozean 🌊 miteinander verbindet. Sie symbolisiert die javanische Philosophie über den Lebensweg des Menschen und die Ordnung des Kosmos. Seit 2023 gehört sie zum offiziellen UNESCO-Weltkulturerbe 🏅. Davon wollten wir mehr sehen.

    Wir sind abends auf der Achse in Richtung Norden ⬆️ gestartet und bis zum 📍Tugu Jogja, ein weiß-goldenes Monument auf einem Kreisel, gelaufen. Ein sehr trubeliger Ort. Von dort ging es in Richtung Süden ⬇️. Bis zum 📍Titik Nol Kilometer Yogyakarta, dem "Kilometer-Null-Punkt“ von Yogyakarta, dem geographischen Mittelpunkt 🎯 der Stadt. Dort hatten sich wieder viele Menschen angesammelt.

    Heute haben wir uns die historischen Gebäude der Achse im südlichen Teil ⬇️ und die Umgebung dort angeschaut.

    📍Sultanspalast (Kraton)
    Der Palast und das Viertel drumherum gelten als kulturelles Zentrum der Stadt. Der Bezirk ist „eine kleine Stadt in der Stadt“ und ist von einer großen weißen Mauer umgeben. Im Palast selbst wohnt auch heute noch die königliche Familie. Drumherum leben Tausende Menschen, die oft für den Sultan arbeiten.

    Wir hatten das Glück und haben nicht weit entfernt vom Palast eine Werkstadt ⚙️ entdeckt, die aus Rindleder Schatten-Puppen herstellt. Diese werden für Theatervorführungen im Palast verwendet. Das war sehr beeindruckend.

    📍Taman Sari Wasserpalast
    Ein ehemaliger königlicher Garten aus dem 28. Jahrhundert mit kunstvoller Architektur und historischer Badeanlage. Er erstreckt sich über mehrere Innenhöfe und Gartenbereiche. Ein Ort der Ruhe.

    Zurück sind wir an einem kleinen Fluss entlang, dem 📍„Kali Code“, und durch das ebenso benannte Viertel gelaufen. Ein ehemaliges Slumviertel, das vor vielen Jahren einen Wandel erfahren hat und heute für seine farbenfrohen Bemalungen 🖼️, urbane Landwirtschaft 👨‍🌾 und gemeinschaftliche Sauberkeitsinitiativen ♻️ bekannt ist. Das Viertel hat uns gut gefallen.
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