• Auf Bergpfaden ins Tal der Cerna

    September 10, 2025 in Romania ⋅ ☁️ 23 °C

    In der Nacht höre ich Regen auf dem Zelt.
    Ich hoffe es hört bis zum morgen wieder auf. Mein Wunsch geht in Erfüllung. Als ich nach einem reichhaltigen Frühstück aufbreche, hört es tatsächlich auf zu regnen. 😊
    Leider hat Ana keinen Stempel für mein Wanderbuch. So stoppe ich bei den nächsten Häusern in Prisăcina. Dort frage ich eine ältere Dame, die zufällig aus dem Haus kommt. Sie hat einen Stempel. 😁
    Weiter geht es auf immer schmaler werden Pfaden über Stock und Stein. Mal im Wald, mal über Wiesen mit spektakulären Ausblicken. Ich bin mittlerweile Mitten im Nationalpark Domogled – Cerna-Tal. Es sind einige Wanderwege ausgewiesen, so das ich mir vorstellen kann, hier mehr Zeit zu verbringen.
    In Ineleț treffe ich auf zwei Wanderer. Sie machen Tagestouren in der Gegend. Das Dorf Ineleț besteht aus ein paar verstreuten Häusern und gehören zu den abgelegensten Orten des Landes. Bei den letzten Häusern von Ineleț verabschieden wir uns wieder. Es war schön nach so langer Zeit mal wieder andere Wanderer zu treffen.
    Immer wieder gehe ich durch Gatter und an Bauernhöfen vorbei. Alle mit Hunden, die aber immer nur bis zum Weg kommen und mich nur am betreten des Hofes hindern wollen.
    Jetzt geht es auf Bergpfaden in einem ständigen auf, aber mehr ab ins Valea Cernei (deutsch: Tal der Cerna). Auf der letzten Wiese läuft mir die ganze Zeit ein bellender Hund hinterher. Er gibt erst Ruhe als ich den Fluss auf einer ziemlich wackeligen Brücke überquert habe. Aber darüber mache ich mir in diesem Moment keine Gedanken. 😬
    Ein paar Meter weiter liegt mein Gasthaus direkt an der Cerna. Mit Hängematten und Liegestühlen direkt am Wasser. Ein perfekter Ort für meinen Pausentag. 😊
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