• Mit dem Zug nach Bukarest

    18. september 2025, Rumænien ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute beginnt meine Rückreise.
    Um kurz vor 11Uhr sitze ich im Zug nach București (deutsch: Bukarest 😉). Es wird eine lange Reise und die CFR (rumänische Bahngesellschaft) gibt sich alle Mühe mir ein Gefühl von "Zug fahren in Deutschland" zu geben. 🙈 In Craiova müssen alle Fahrgäste in Busse umsteigen - Schienenersatzverkehr würde es die DB nennen. In Craiova ist nichts ausgeschildert. Man fragt den Schaffner oder läuft einfach hinterher. 😂
    Als ich eine Station später wieder im Zug sitze, fährt der einfach nicht ab. Erst muß die Lok gewechselt werden. Mit etwa 30Min. Verspätung geht es weiter. Es gibt keine Durchsage, warum es die Verspätung gibt. Allerdings sind alle Fahrgäste recht entspannt, obwohl sich viele Gespräche (soweit ich es verstehe) um die langen Fahrzeiten des Zuges drehen. Da summieren sich weitere Minuten hinzu, so das ich in Bukarest mit fast 2Std. Verspätung nach 9Std. Fahrzeit am Gara de Nord ankomme.
    Ich bin mit Phil, einem Wanderer aus Neuseeland der einige Tage vor mir die Via T. beendet hat, verabredet. Er hat es sich in der Bar gemütlich gemacht als ich eine Stunde zu spät eintreffe. Wir haben einen tollen Abend und quatschen über unsere Erfahrungen und feiern unseren Erfolg. Es ist schön, sich mit Phil auszutauschen. Ich glaube einige Dinge verstehen wir einfach ohne viele Worte darüber zu verlieren, da wir die gleiche Erfahrung gemacht haben. Wir sind uns einig, daß der Sound Rumäniens bellende Hunde in der Nacht sind. 😂
    Als wir etwas essen wollen, ist es schon nach 22Uhr und die Küche hat geschlossen. Die Zeit ist nur so verflogen.
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