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Tour de Suisse - Weekend Edition

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    23 de março de 2026

    Frankfurt (M) Hbf - Lyon Part-Dieu

    24–27 de mar., França ⋅ ☁️ 13 °C

    Für die Fahrt von Frankfurt nach Lyon (zum sogenannten F-D-A-CH-Treffen) gibt es mehrere Möglichkeiten mit dem Zug:

    - mit dem ICE nach Brüssel und dort Umstieg in einen TGV, der an Paris vorbei nach Lyon fährt
    - mit dem ICE nach Paris und von dort weiter nach Lyon (inklusive Transfer vom Gare de l’Est zum Gare de Lyon)
    - mit dem ICE nach Straßburg und von dort weiter nach Lyon
    - mit dem TGV direkt ab Frankfurt am Main nach Lyon (einmal täglich am Nachmittag)

    Ich habe mich für die letzte Variante entschieden, da sie am einfachsten und gleichzeitig am günstigsten war. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass ich erst gegen 20:00 Uhr in Lyon angekommen bin und somit am Abend nicht mehr viel unternehmen konnte.

    Die Fahrt mit dem TGV war insgesamt sehr angenehm, auch wenn ich die Reservierungspflicht etwas störend finde. Freie Platzwahl liegt mir persönlich mehr. Daher habe ich nach der Abfahrt gezielt nach einem freien, nicht reservierten Platz gesucht und schließlich einen Vierer mit Tisch gefunden. Dadurch wurde die Fahrt deutlich entspannter, da ich den TGV ansonsten eher als etwas beengend und nicht besonders komfortabel empfinde – insbesondere, wenn man rund sechs Stunden neben einer fremden Person sitzt.

    In Deutschland hatte der TGV zunächst bis zu 20 Minuten Verspätung, konnte diese jedoch in Frankreich wieder aufholen und erreichte Lyon schließlich pünktlich. Die Strecke führte über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein–Rhône, eine der wenigen Strecken, auf denen planmäßig bis zu 320 km/h gefahren wird – und die ich bislang noch nicht gefahren war. Aufgrund der Verspätung wurde dieses Tempo auch tatsächlich ausgefahren 😊
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  • Lyon Part-Dieu - Montreux

    27 de março, Suíça ⋅ ⛅ 5 °C

    Heute früh ging es pünktlich von Lyon in Richtung Schweiz los. Die Verbindung führte – mit einem kleinen Umweg über Aix-les-Bains – zunächst nach Genf (da die Direktverbindung Lyon–Genf zwar im Stundentakt fährt, jedoch nicht um 07:28 Uhr) und von dort weiter nach Montreux.

    Für den Mittag war eigentlich eine Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Rochers de Naye auf knapp 2.000 m Höhe geplant. Aufgrund „schlechten Wetters“ (angeblich Sturm) verkehrte der Zug jedoch nur bis Haut-de-Caux. Sehr schade, da ich diese Strecke damit erneut nicht vollständig fahren konnte. In Haut-de-Caux gab es immerhin eine schöne Aussicht auf den Genfersee sowie reichlich Neuschnee. Die Bahn existiert seit 1892 und wurde 1938 elektrifiziert. Besonders interessant finde ich die Talfahrt: Dabei wird die Bremsenergie genutzt, um die Wagen (Baujahr 1983) zu heizen – es wird also tatsächlich richtig warm im Zug.

    Da die Bahn nicht bis zum Gipfel fuhr, blieb noch Zeit für einen Abstecher nach Vevey und von dort weiter mit der Bahn nach Les Pléïades. Die Strecke besteht zunächst aus einem Adhäsionsabschnitt bis Blonay und anschließend aus einem Zahnradabschnitt bis zum Gipfel auf etwa 1.300 m. Eingesetzt werden relativ neue Stadler-Triebfahrzeuge (Baujahr 2015). Oben angekommen habe ich noch den örtlichen Berggasthof besucht und Kuchen sowie eine heiße Schokolade genossen. Offenbar ist der Freitag kein klassischer Ausflugstag in der Schweiz – ich war der einzige Gast. Auch im Zug war ich bis Blonay komplett allein unterwegs.

    Anschließend ging es mit dem Zug zurück nach Montreux.
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  • Gornergrat - Lötschberg - Lenk

    28 de março, Suíça ⋅ ☁️ -4 °C

    Für heute standen mehrere Strecken auf dem Programm, die ich bislang noch nicht gefahren bin:

    - Gornergratbahn
    - Lötschberg-Bergstrecke
    - Zweisimmen–Lenk im Simmental

    Um dieses durchaus sportliche Vorhaben zu schaffen, begann der Tag bereits früh: Um 5:56 Uhr ging es mit dem Zug los. Da das Frühstück erst ab 7:30 Uhr angeboten wurde, bekam ich stattdessen ein Lunchpaket.

    Zunächst fuhr ich von Montreux nach Visp. Im Wallis bot sich dabei ein ungewöhnliches Bild: Trotz Frost (!) wurden die Obstbäume beregnet, wodurch sie von einer dicken Eisschicht überzogen waren. Eine kurze Internetrecherche ergab, dass diese Methode tatsächlich dazu dient, die jungen Triebe vor zu niedrigen Temperaturen zu schützen. Optisch wirkte das Ganze jedoch zunächst eher so, als würde es den Pflanzen schaden – auf jeden Fall ein spannender Anblick.

    Die weitere Fahrt nach Visp entlang der Simplonbahn durch das Walliser Rhonetal war eher unspektakulär, verlief aber immerhin pünktlich.

    Ab Visp ging es mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn weiter in Richtung Zermatt. Die bereits 1891 als Visp-Zermatt-Bahn (VZ) eröffnete Strecke ist besonders auf den ersten Kilometern sehr beeindruckend, da sich die Bahn durch mehrere enge Schluchten schlängelt.

    In Zermatt stieg ich schließlich in die Gornergratbahn um. Diese elektrisch betriebene Zahnradbahn führt auf den Gornergrat in der Monte-Rosa-Region und ist nach der Jungfraubahn die zweithöchste Bergbahn Europas. Da sie auch ein Skigebiet erschließt, war der Zug auf der Bergfahrt entsprechend voll. Umso angenehmer war die spätere Talfahrt, bei der deutlich weniger Fahrgäste unterwegs waren. Oben angekommen bot sich bei bestem Wetter ein großartiger Ausblick auf verschneite Berge, Gletscher und insbesondere das Matterhorn. Nach einem kurzen Aufenthalt auf über 3.000 Metern ging es anschließend wieder zurück nach Visp über Zermatt.

    Von dort fuhr ich weiter nach Brig, dem Ausgangspunkt der Lötschberg-Bergstrecke, die von der BLS betrieben wird. Diese traditionsreiche Strecke verbindet das Berner Oberland mit dem Wallis. Ihr Herzstück ist der 14.612 Meter lange Lötschbergtunnel. Besonders bekannt ist die Strecke unter Eisenbahnenthusiasten wegen ihrer Doppelschleifen (Kehrtunnel) an der Nordrampe, der zahlreichen Kunstbauten sowie der Führung entlang der Südrampe im Rhonetal. Eindrucksvoll ist vor allem der Anstieg vom Rhonetal hinauf nach Ausserberg mit Steigungen von bis zu 24 ‰ und spektakulären Ausblicken ins Rhonetal sowie ins gegenüberliegende Mattertal. Im Anschluss folgt die Durchquerung des 1913 eröffneten Lötschbergtunnels, bevor es über mehrere Kehrschleifen weiter in Richtung Spiez geht.

    Ab Spiez nahm ich einen Regionalzug der BLS nach Zweisimmen und fuhr von dort weiter auf der Stichstrecke nach Lenk im Simmental. Dieser Abschnitt erwies sich im Vergleich als eher unspektakulär. Für die Rückfahrt war ursprünglich die Strecke entlang der GoldenPass-Linie (Zweisimmen–Gstaad–Montreux) geplant. Aufgrund eines (angeblichen) Oberleitungsschadens fiel der geplante Zug um 17:04 Uhr jedoch aus, und auch der folgende GoldenPass-Express (GPX) verkehrte nur bis Gstaad. Normalerweise ist für diesen Zug ein Aufpreis zu zahlen, der aufgrund der Umstände jedoch entfiel.

    Die Situation nutzte ich, um bei der Zugbegleiterin freundlich nachzufragen, ob ich in der ansonsten leeren Prestige-Klasse Platz nehmen dürfe – was mir tatsächlich erlaubt wurde. Wirklich überzeugen konnte mich diese Klasse allerdings nicht. Zwar verfügen die Sitze über eine elektrische Verstellung und eine Fußablage, diese ist jedoch eher für kleinere Personen geeignet und für meine Körpergröße kaum nutzbar. Auch die Rückenlehne ließ sich nicht klassisch neigen, sondern nur zusammen mit dem Sitz leicht nach vorne verschieben. Da zudem der Sitzabstand recht gering ist, blieb insgesamt wenig Beinfreiheit. Positiv hervorzuheben war aus meiner Sicht lediglich die Sitzheizung.

    Ab Gstaad wurde schließlich ein Ersatzverkehr mit dem Bus eingerichtet, der reibungslos funktionierte. Es handelte sich um einen Doppeldeckerbus, in dem ich zunächst einen Platz in der zweiten Reihe bekam und ab Château-d’Œx sogar ganz vorne sitzen konnte. Die Fahrt verlief entlang der Bahnstrecke Bulle–Montbovon und bot eine gute Sicht auf die Oberleitungsanlage mit ihrer vollwindschiefen Fahrleitung.

    Gegen 19:30 Uhr erreichte der Bus schließlich Montreux – mit rund 20 Minuten Verspätung gegenüber der ursprünglich geplanten Zugverbindung.
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  • Montreux - Frankfurt(Main) via Montboven

    29 de março, Alemanha ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute Morgen bin ich nach dem Aufstehen eine Runde entlang des Genfer Sees gejoggt und habe anschließend das Frühstücksbuffet genossen. Auf dem Programm stand danach die Rückreise nach Deutschland nach Frankfurt am Main.

    Bevor es mit dem Zug losging, bin ich erneut mit der Standseilbahn nach Glion gefahren, um von dort mit der Zahnradbahn weiter zum Rochers de Naye zu fahren. Allerdings hieß es – wie schon am Freitag –, dass die Züge aufgrund „schlechten Wetters“ nur bis Haut-de-Caux verkehren. Somit ist diese Strecke immer noch "offen".

    Mit dem Zug ging es zurück nach Montreux und von dort mit dem Panoramazug des GoldenPass durch eine sehr schön verschneite Landschaft nach Montbovon. Von Montbovon aus führte die Reise weiter entlang der Meterspurstrecke im Greyerzerland über Bulle nach Palézieux.

    Ab Palézieux ging es dann mit Fernverkehrszügen weiter nach Bern und von dort mit dem ICE direkt nach Frankfurt.
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    Final da viagem
    29 de março de 2026