• Janjanbureh Camp

    October 30, 2021 in Gambia ⋅ ☁️ 30 °C

    Was man halt am Wochenende so macht....

    Mal eben den Gambia erkunden zum Beispiel. Gemeinsam mit unseren wunderbaren Bekanntschaften Alexia und Sabine, begaben wir uns am Wochenende auf eine wirklich tolle Tour hinein ins Landesinnere. Das schmale wurmfortsatzähnliche Land schlängelt sich entlang des gemächlichen Flusses und beide sind untrennbar miteinander verbunden.
    Mit der übervollen Fähre ging es zunächst ans Nordufer. Nach einer kurzen Besichtigung von Fort Bullen, einem der wenigen Posten in ganz Westafrika, die zur Verhinderung der Sklaverei errichtet wurden, ging es mit Guide Assan und Fahrer Lamin immer tiefer hinein ins ländliche Gambia.
    Vorbei an Wetlands und Erdnussfeldern, war unser erstes Hauptziel Wassu. Etwas außerhalb des kleinen Dorfes befinden sich mehrere Steinkreise, deren Herkunft, Sinn und Zweck ebenso im Dunkeln bleiben, wie beim weltberühmten Stonehenge. Obwohl wir an diesen jahrtausendealten Geschichten und Steinen im Allgemeinen eher weniger interessiert sind, haben wir uns wirklich gefreut hier gelandet zu sein. Schließlich wollte doch unser, im doppelten Wortsinne, alter Nachbar Opa Gerd auch einst diese urzeitliche Stätte besichtigen. Aufgrund mangelnder Fahrtüchtigkeit auf Zweirädern jedoch, konnte er diese Tour damals allerdings nicht antreten.
    In Kantaur bestiegen wir dann die komfortable Pirogge, die uns in unser Camp bringen sollte. Vier Stunden schipperten wir den Gambia hinauf. Neben unendlich vielen Vögeln, sahen wir auch Paviane und zwei Flusspferdmamas mit Baby. Gegen 18.30 Uhr Uhr erreichten wir dann unsere Unterkunft für die Nacht.
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