Es ist was los in Sri Lanka (Teil 2)
February 13, 2023 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 33 °C
Hier nun endlich der lang ersehnte zweite Teil unserer kleinen Serie!
Zuerst einmal zu den angenehmen Ereignissen: Am Wochenende vor Philipps Geburtstag haben wir uns mit einem Fahrer auf den Weg ins ca. 150 km entfernte Udawalawe gemacht, welches direkt neben dem namensgebenden Nationalpark liegt. Nachdem wir am Samstagnachmittag eine gemütliche Vorabend-Safari (so richtig mit Jeep und wilden Tieren) hinter uns gebracht hatten, haben wir es sonntags wieder getan: Wir sind vor Sonnenaufgang aufgestanden - dieses Mal um fünf Uhr! Und wir müssen zugeben, es hat sich schon wieder gelohnt, denn gegen unsere morgendliche Safari war die vom Vorabend Kindergarten! Die Geräuschkulisse aus Vögeln und Insekten und die Gerüche waren viel intensiver als am Tag zuvor und es haben sich deutlich mehr Tiere blicken lassen.
Gegen Mittag ging es dann zurück zu unserem Häuschen in Hikkaduwa. Philipps Geburtstag am Montag verlief relativ ereignislos, aber sehr schön (bisschen baden und gut essen, man ist ja genügsam).
Dafür sollte es dann der folgende Tag in sich haben: Am Abend wollten wir uns gemütlich eine Dose Erbsen zwecks Zubereitung eines Erbsencurrys öffnen, was zum Entweichen größerer Mengen stinkenden Gases aus besagter Konserve führte. Eine kurze Rückbesinnung auf den plötzlich gar nicht mehr so sinnlos erscheinenden Biologieunterricht weckte die Befürchtung einer Vergiftung mit dem Botulinum-Toxin (Wikipedia hilft), die im Ernstfall gar nicht mal so lustige Folgen hat. Nach intensiven Dekontaminations-Bemühungen haben wir uns dann zum renommierten ,,Hikkaduwa Medical Center“ (It’s professional™️) begeben, um medizinischen Rat einzuholen. Trotz intensiver Beleuchtung (das Land steckt ja zum Glück nicht in einer Energiekrise) war niemand anzutreffen, der telefonische Rat jedoch war ein wenig beruhigend (eine Intoxikation über die Atemwege sei zwar nicht ausgeschlossen, aber äußerst selten).
Entsprechend beruhigt liefen wir dann mit den Taschenlampen unserer Telefone leuchtend die kleine, dunkle Pinkanda Road zu unserem Häuschen zurück. Nach einem langsam vorbeifahrenden Roller (er war gelb oder silber😄) waren wir dann um eine Taschenlampe ärmer - der dreiste Lümmel hatte Philipp das Handy aus der Hand gerissen! Und wir sagen es euch, Leute: Lasst euch nie euer Mobiltelefon klauen, denn das zieht lange Nächte in Warteschleifen und viel Frustration aufgrund gesperrter Zugänge nach sich. Und auf die Datenkrake Google ist auch kein Verlass, wenn man sie mal braucht, denn etliche Ortungsversuche verliefen erfolglos.
Mit einer zeitlichen Distanz von knapp drei Wochen gibt es nun folgendes Fazit: Vergiftet sind wir wohl relativ sicher nicht, Philipp ist auf Apple umgestiegen (Meikes altes Arbeits-iPhone), aber ein wenig mitgenommen sind wir schon noch. Ein gutes Schlusswort zu der Geschichte hat übrigens unser irakischer Freund Bassam beigesteuert: ,,Schaden aufpassen ihr Lieben nicht alle Länder wie Deutschland ein sicherer Ort.“
Zur Abrundung gibts noch ein paar nette Bildchen von der Safari!Read more










