• Kibuye (Karongi)

    Sep 28–30, 2024 in Rwanda ⋅ 🌩️ 27 °C

    Gerade sitzen wir in unserem kleinen Hotel am Kivu-See und trotzen dem aufbrausenden Gewitter, während wir auf unser Essen warten. Gestern sind wir mit dem Bus aus Kigali angereist, in dem wir knapp 4 Stunden mit unseren Rucksäcken auf dem Schoß eingeklemmt waren. In unserer Unterkunft haben wir einen anderen deutschen Reisenden namens Paul kennengelernt und mit diesem heute eine kleine Bootstour auf dem Kivu-See unternommen, bei der wir auch verschiedene Inseln besucht haben.
    Doch erstmal zum See: Es handelt sich um den drittgrößten (und mitt knapp 500 m auch um den tiefsten) See Afrikas, der im Osten von Ruanda und im Westen von der DR Kongo begrenzt wird. Er liegt auf knapp 1500 m üNN und wird hauptsächlich für den Fischfang und Tourismus genutzt (z. B. finden hier auch viele Hochzeiten statt).
    Auf einer der besuchten Inseln wohnt eine große Kolonie Flughunde (Ton an beim entsprechenden Video!), auf einer anderen einige Meerkatzen und überall hatte man einen schönen Rundumblick, teils sogar bis in den Kongo. Ach und Kühe gibt's auf den Inseln auch, diese werden zum Teil über das Wasser zwischen den Inseln hin- und hergetrieben, um jeweils dort zu grasen.
    Morgen geht es dann nach Gisenyi am Nordufer des Kivu-Sees und von dort aus dann am Mittwoch zu den Berggorillas.
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