Was sonst so war
Oct 5–8, 2024 in Uganda ⋅ ☁️ 25 °C
In Musanze, unserem letzten Halt in Ruanda, waren wir noch Schuhe für Philipp kaufen (echte Nike-Flipflops für 2 Euro!) und haben dann abends den 'Jaguar Executive'-Bus (Executive - naja) nach Mbarara in Uganda genommen, wo wir nur eine Nacht als Zwischenstopp verbracht haben.
Es wäre gelogen, die Busfahrt als Vergnügen zu bezeichnen, dauerte sie doch am Ende sieben statt vier Stunden, obwohl der Busfahrer wohl eher über eine Karriere im Motorsport hätte nachdenken sollen. Abgerundet wurde die Erfahrung durch eine bergige, kurvenreiche Strecke, extrem laute Musik und eine vor sich hin hustende Passagierin direkt neben uns.
Der Grenzübergang war problemlos; vor der Ausreise hat ein Mitarbeiter des ugandischen Gesundheitsministeriums (fast...) allen Fieber gemessen und hat nach unseren Gelbfieber-Impfnachweisen gefragt, die er am Ende dann doch nicht sehen wollte. Muzungu-Bonus oder so, wer weiß das schon.
Nach Ankunft in Mbarara (es war inzwischen 1:30 Ortszeit und wir wurden nicht am Busbahnhof, sondern an irgendeiner Tankstelle abgesetzt) hat uns ein von der Gastgeberin organisierter Fahrer namens Daniel abgeholt, nachdem er bereits einen feuchtfröhlichen Abend verbracht gehabt haben musste.
Am kommenden Tag wurden wir dann von einem weiteren (nüchternen) Fahrer namens Davis abgeholt und nach Entebbe gefahren (das ist die ehemalige Hauptstadt Ugandas und liegt in direkter Nachbarschaft zur aktuellen Hauptstadt Kampala am Victoriasee). Unterwegs überquert man den Äquator wir hatten im dortigen Restaurant das Vergnügen, unser erstes 'Rolex' zu probieren, den wohl beliebtesten Snack Ugandas. Dabei handelt es sich um ein Omelette, das in Chapati (ein indisches Fladenbrot) eingerollt wird. Nachdem Davis dort noch ein bisschen Mountain Dew getankt hatte, ging es in halsbrecherischem Tempo Richtung Entebbe, wo wir uns jetzt aufhalten. Heute Mittag wollten wir ein kleines Mittagessen in einem Restaurant einnehmen, es hat sich aber herausgestellt, dass kleine Portionen hier nicht möglich sind. Vielmehr hat der Kellner und darüber aufgeklärt, dass sie sich bei den aufgerufenen Preisen eher an amerikanischen Portionen orientieren würden - über niedrigere Preise und folglich kleinere Portionen hat wohl noch niemand nachgedacht. Überhaupt sind die Portionen bisher, auch in Ruanda, immer sehr groß gewesen.
Die beigefügten Bilder bzw. Videos illustrieren die obigen Beschreibungen ein wenig.Read more










Das klingt wirklich nach einer sehr schönen Busfahrt 😅 [Pia]
TravelerFast so schön wie eine Busfahrt im Harz 😍