• Ein paar Impressionen aus Jinja

    October 9, 2024 in Uganda ⋅ ⛅ 26 °C

    Jinja ist eine (laut Reiseführer) verschlafene Kleinstadt am nördlichen Ufer des Victoriasees, wo der weiße Nil entspringt. "Verschlafen" ist in Uganda wohl etwas anders definiert, denn auch hier waren überall wieder alle Leute. Das hat uns nicht davon abgehalten, ein wenig das Alltagsleben in der Stadt zu beobachten, die zwar nicht viel Besonderes bietet, aber immerhin ein paar Eigenheiten hat. Beispielsweise wird hier lediglich ein einziges Motorradtaxi ("Boda Boda") für zwei Personen genutzt, anders als überall sonst bisher. Außerdem hatten wir das Glück, am ugandischen Nationalfeiertag (9. Oktober) dort zu sein und zufällig in die gleiche Richtung laufen zu müssen wie eine Parade inklusive Marschmusik (s. Video).
    Außerdem ist hier heute noch ein bedeutender Knotenpunkt der Uganda-Bahn gelegen, der einst den äußersten Westen Ungandas über Kampala, Jinja, Nairobi schließlich mit Mombasa am indischen Ozean verband. Der Personenverkehr wurde leider in den 1990ern eingestellt und inzwischen verkehren nur noch Güterzüge zwischen Kampala und Mombasa.
    Von Entebbe nach Jinja sind wir übrigens mit dem "Pineapple Express" (Ananas-Express) gekommen, einem praktischen Shuttlebus, der die beiden Städte direkt miteinander verbindet.
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