• Safari Time

    Oct 12–14, 2024 in Kenya ⋅ ☀️ 27 °C

    Bevor es zum aktuellen Titelthema geht, wollen wir noch kurz erzählen, wie wir überhaupt zum Massai Mara-Nationalpark gekommen sind.
    Von Jinja aus hatten wir uns über einen Bus nach Kisumu in Kenia informiert und es sollte (eigentlich) der Simba-Express werden. Mit dem Motorradtaxi machten wir uns rechtzeitig zum 'Busbahnhof' auf, um dort mitgeteilt zu bekommen, dass der Bus unterwegs eine Panne hatte. Also wurde es dann das Sammeltaxi (Matatu, eine Art Minibus mit bis zu 20 Fahrgästen) zur Grenze und von dort ein wenig überbezahltes Taxi nach Kisumu.
    Nach einem wenig erwähnenswerten Aufenthalt in Kisumu im Westen Kenias wurden wir von einem Fahrer aufgesammelt, um die vierstündige Fahrt nach Narok anzutreten, dem Ausgangspunkt für den Zugang zum Massai Mara-Nationalpark. Dort wurden wir mit vier weiteren Leuten in einen Safari-Van gepackt und weitere zweieinhalb Stunden zu unserem Zelt-Camp gefahren. 'Zelt-Camp' bedeutet hier: Richtige Betten und privates Bad mit warmem Wasser (obwohl wir die 'Budget-Safari' für 'nur' 750 Euro pro Person gebucht hatten).
    Am Nachmittag und dem kompletten darauf folgenden Tag waren wir dann auf 'Game Drive', wie sich das hier nennt. Leider schien unser Fahrer/Guide - beschönigt ausgedrückt - nicht besonders daran interessiert, uns irgendetwas über den Park und die Tiere näherzubringen, sondern fuhr uns einfach stur durch die Gegend.
    Abgesehen davon konnten wir der Art und Weise, wie diese Art von Safari durchgeführt wurde, nicht sonderlich viel abgewinnen. Natürlich sind super Bilder dabei herausgekommen und es war beeindruckend, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Aber 30 Autos, die einem Löwen fast über den Schwanz fahren, lässt schon die Frage offen, wie verantwortungsvoll diese Aktivität ist.
    Insgesamt hat uns von den bisher bereisten Ländern Kenia noch an wenigsten gepackt und nach einem kurzen Aufenthalt in Nairobi geht es dann bereits mit dem Bus weiter nach Arusha im Norden Tansanias. Dort werden wir bei hoffentlich guter Sicht den Kilimandscharo erblicken können!
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