• Tara-Nationalpark

    Sep 19–21, 2025 in Serbia ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach dem vollgestopften Belgrad war uns nach etwas Ruhe und Natur zumute und passenderweise liegt auf unserem Weg nach Bosnien noch der Tara-Nationalpark. Nach vielen Kilometern auf der top ausgebauten Mautautobahn waren wir uns in Valjevo noch mit Lebensmitteln eindecken, bevor es weiter in das dünn besiedelte Gebiet des Nationalparks ging. Dort haben wir uns eine Ferienwohnung (so mehr oder weniger) mitten im Nirgendwo am Zaovine (Заовине)-See gemietet. Generell scheint es in Serbien eher Ferienwohnungen zu geben als Hotels. Der Weg in den Nationalpark führte über stellenweise abenteurlich geführte und mit Schlaglöchern jedweder Größe übersähte, wenig befahrene Landstraßen. Ein Stück des Weges führte uns entlang der Drina, der ein langes Stück die Grenze zu Bosnien bildet. Dort gibt es beim Örtchen Bajina Bašta (Баjина Башта) eine kleine Attraktion: Ein Häuschen, das kurioserweise auf einem Felsen mitten in der Drina errichtet wurde. Beim nahegelegenen Café wurden wir auf ein Schild aufmerksam, das eine Rallye auf unserer folgenden Fahrstrecke angekündigt hat, die aber zum Glück erst am Folgetag ausgetragen werden sollte.
    Zurück zum Nationalpark: Dieser ist wirklich ein tolles bisheriges Highlight unserer Reise! Die Natur ist total ruhig und schön und auf dem nahegelegenen See (der übrigens Reservoir für ein Wasserkraftwerk ist) sind wir ein bisschen rumgepaddelt. Wetter macht super mit, viel Sonne!
    Bevor wir dann morgen nach Sarajevo weiterfahren, hier noch ein interessanter Fakt: Serbien ist neben Russland und Mexiko einer der größten Himbeerproduzenten der Welt. Jetzt wisst ihr das auch, gern geschehen!
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