• Tag 2: Chefchaouen

    April 6 in Morocco ⋅ ☁️ 17 °C

    Tag 2 geht früh los und ich finde mich im „Restaurant Bab Kasba“ am „Plaza Uta el Hamman“ zu einem Espresso und einer Bissara zum Frühstück ein. Die Bissara ist zwar nicht mit der in der Medina von Fés zu vergleichen und dennoch lässt es sich hier bei dem traumhaften Wetter und dem touristischen Treiben, sehr gut aushalten. So verbringe ich hier rund 1 Stunde, die wie im Föuge vergeht. Touristen schmücken in Begleitung von marokkanischen Guides den Platz. Es ist einfach ein Traum, dann bezahle ich die Rechnung, welche 50 Dirham, also umgerechnet 4,70 € beträgt. Ich schlendere durch die blauen Gassen und erfreue mich an dieser blauen Pracht. Dann lande ich in einer Kunstgalerie, in der ich mich etwas länger aufhalte. Es ist ein Traum, diese Gemälde, wie alles hergerichtet ist. Hier scheint das blau besonders blau. Ich genieße es in vollen Zügen. Dann geh ich raus und schlendere weiter. Per Zufall lande ich im Casa_Meftah_Chefchaouen, in dem ich sicher 1 1/2 Stunden bei einem erstklassigen Tee von Lubna, der Bedienung, hängen bleibe. Selten habe ich ein so liebevoll ausgestattetes und durchdachtes Gästehaus gesehen. Die Dachterrasse bietet einfach einen perfekten Rundumblick über die Dächer von Chefchaouen.

    Anschließend erklimme ich noch den „Panoramic Tower“ und gehe seitwärts an der Stadtmauer entlang bis zum „Last End of the Fort Wall“ und runter bis zum „Lavadero de la ciudad Ras El Ma“ und dann zurück zum Chälli, da der Handyakku nicht dem Ende neigt, ich pissen muss und Hibger habe. Dort werde ich schon sehnsüchtig vom Parkwächter erwartet, der mich jetzt gerne schon nach 12 Stunden loswerden will, da ich ja auch extra 50 DH + die Nacht bezahlt habe, haha!

    Ich sage ihm, dass ich jetzt erst einmal noch in Ruhe etwas essen gehe und dann eh fahre und so finde ich im „Restaurant Al Ashiri“ einen Salat und Bohnen und Reis und 1/2 Hähnchen für 43 DH, mache Handshake mit dem Besitzer Mohammed, der auch mal wieder eine deutsche Frau namens Franzi hat, von der er mir noch ein Bild auf WhatsApp zeigt und presse mich und den Chälli mit etwas Feindkontakt am Spiegel von dem Parkplatz aus dem wunderschönen Chefchaouen.

    Aber seht doch selbst!
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