• Burkhard Gremler
  • Burkhard Gremler

Pilgerweg Assisi nach Rom

Wir sind Marion, Ulrike, Rita und Burkhard und folgen auf den Spuren des heiligen Franziskus: wir pilgern von Assisi nach Rom. Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    28 April 2026

    Assisi

    28 April, Itali ⋅ 🌙 16 °C

    Marion, Uli und Rita kommen mit dem Flieger aus dem Münsterland. Ich habe gerade meine Einzelwanderung von Rimini nach Florenz beendet. Wir treffen uns in Florenz und es geht mit dem Zug weiter nach Assisi.
    Untergekommen sind wir im Hospitale Laudato Si. Ein paar hundert Meter außerhalb der Stadt. Sehr ruhig. 20 Betten in 5 Zimmern. Zwei weitere Pilger sind noch da.
    Zum Abendessen haben wir uns kleine Tortillas und Salat mitgebracht. Und eine Flasche Wein.
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  • Spello

    29–30 Apr, Itali ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Assisi aus gibt es zwei Varianten, wir entscheiden uns für die Bergtour. Dafür laufen wir nur bis Spello, die Etappe ginge eigentlich noch einen Ort weiter.
    Tatsächlich ist schon auf dem ersten Wegweiser Rom als Ziel angegeben. Ja, da wollen wir hin. Eine Entfernungsangabe gibt es jedoch nicht, dazu gibt es einfach zu viele Varianten.
    Meine Aldi- Crocs sind abgelatscht und werden entsorgt.
    Es geht durch Wald erst den Montarone hinauf und dann eben weiter zur Eremo delle Carceri. Hier hatte Franziskus eine eigene Grotte, also teils in den Fels geschlagen, teils gemauert. Ein Reliquienschrein stellt zB sein „Kopfkissen“ aus: ein Stück Holz.
    Es geht weiter hoch, etwas über die Baumgrenze hinweg, was uns weite Ausblicke auf das breite Tal bzw. die Ebene beschert, auch sehr schön zurück auf Assisi. Man fühlt sich wie auf einem Tagesausflug in die Alpen.
    Nur unser Ziel, Spello, wird erst auf den letzten Kilometer sichtbar. Es geht auch recht steil bergab, wieder hauptsächlich durch Wald.
    Das Frühstück im Hospitale in Assisi war wirklich mager: Kaffee, Zwieback und Kekse. Wir kaufen Proviant noch in Assisi ein, was sogar für zweimal Picknick reicht. Bei der Eremo hätte es auch ein Kiosk gegeben.
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  • Trevi

    30 April, Itali ⋅ 🌙 13 °C

    Wir frühstücken gemütlich in unserer Wohnung und kommen erst gegen 10 los. Die erste Hälfte der heutigen Strecke geht durch Ortschaften immer über Teerstraßen, mit leichtem aber lästigen Verkehr.
    Gleich zu Anfang ist Rom mit 235 km ausgewiesen. Unsere Strecke ist noch so 50 km länger.
    Foligno bietet eine Altstadt und Einkaufsmöglichkeiten. Wir ziehen weiter, gut eingedeckt fürs Picknicken.
    Der Weg führt jetzt etwas hinauf und zwischen Olivenhainen hindurch. Unterwegs begeistern viele Blumen. 🌺 - also nicht mich, aber die drei Frauen.
    Nach Trevi rauf gibt es noch ein paar Höhenmeter. Unsere Unterkunft liegt mitten in der verwinkelten und steilen Altstadt.
    Wir kochen zum Abendessen. Der Einkauf dafür und fürs Frühstück führt uns eben nochmal 190 Höhenmeter runter und wieder rauf.
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  • Poreta

    1 Mei, Itali ⋅ ☀️ 15 °C

    Wir nutzen unsere Wohnung für ein ordentliches Frühstück: Müsli mit Joghurt, Milch und Obst.
    Die Strecke ist heute sehr kurz. Wir haben Zeit, das kleine Städtchen Trevi zu erkunden. Es ist eher ein Irrgarten aus mittelalterlichen Gassen. Nur am Marktplatz ist ein wenig los und außerhalb der Stadtmauern wird ein Fest für den heutigen 1. Mai vorbereitet.
    Unterwegs treffen wir viele Tageswanderer. Diese Feiertagstradition ist wohl nicht auf Deutschland beschränkt.
    Es geht ein wenig auf und ab durch Olivenhaine über mal Teer-, mal Schotterstraße. Mittendrin im Schotter belustigen uns ein paar Verkehrsschilder.
    Unterwegs schauen wir uns die Eremo Francescano an, die von vier Franziskanerinnen bewohnt wird. Sie zeigen gerne ihre Kapelle und - wieder mal - eine Grotte, die Fanziskus als Unterkunft diente.
    Unser Ziel ist ein einsamer Gasthof bei Poreta, einem kleinen Dorf.
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  • Spoleto

    2 Mei, Itali ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir starten nach einem ordentlichen Frühstück in den Tag. Es bleibt bei schönem Wetter. Unterwegs treffen wir hauptsächlich deutsche Pilger, zB Maria, die mal in Greven gewohnt hat und dort Freunde hat, die auch Marion kennt. Die Welt ist klein…
    Der Weg geht wieder so halb hoch am Hang entlang mit stetigem Blick über die Ebene. Zurück können wir immer noch Assisi, Spello und Trevi ausmachen.
    Spoleto ist ein größeres Städtchen mit Burg und Dom. Zur Burg hoch kommen wir über sechs oder sieben Rolltreppen und einem Aufzug. Sehr praktisch. Im Dom kann ein Originalbrief des hl. Franziskus bewundert werden.
    Abends gibt es die erste Pizza auf dieser Tour, und das in Italien. Untergekommen sind wir im Konvent San Ponziano.
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  • Schioppo (bei Ceselli)

    3 Mei, Itali ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir haben wieder mal mit Frühstück gebucht, was für italienische Verhältnisse sehr gut ist. Es gibt sogar Müsli.
    In der Stadt haben die Geschäfte Sonntags geöffnet. Wir kaufen fürs Picknicken ein: Foccacia mit Tomate, Zucchini, Oliven, Bananen und Erdbeeren.
    Es geht hoch zur Burg (die Mädels nehmen die Rolltreppen) und auf der anderen Seite über eine Brücke, die Ponte delle Torri, gleich an den bewaldeten Hang gegenüber.
    Die Brücke war acht Jahre gesperrt. Einen Moment bin ich besorgt, denn man sieht niemanden drüber laufen. Tatsächlich sieht man nur eine seitliche Mauer mit der Wasserleitung obendrauf, die Personen sind dahinter verborgen.
    Es geht über enge Pfade durch den Wald aufwärts auf den Monteluco und zu einem franziskanischen Konvent. Auch hier hat der hl. Franziskus zeitweise gewohnt. Daneben eine Gaststätte und bald ein paar Wiesen mit Grillpätzen, die heute sehr beliebt sind.
    Ganz oben finden wir eine Lichtung fürs Picknik, mit einem letzten Blick auf die Ebene; inzwischen weiß ich dass es das Valle Umbra ist.
    Kurz nach der Rast dann der erste Blick auf die Berge und das Tal unserer weiteren Route. Wir kommen noch bei einem modernen Einsiedler vorbei, der in einer verlassenen Kapelle haust, seit fast vier Jahren.
    Es geht soweit runter wie es morgens hoch gegangen ist. Unsere Unterkunft liegt dann nochmal 200m hoch, abseits von der offiziellen Strecke. Für den Ausblick, das Abendessen und die Gastfreundschaft (inkl. Hund) lohnt es sich. Das B&B Beep Beep.
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  • Arrone

    4 Mei, Itali ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute haben wir nur knapp 15 km vor uns, leicht bergab durch das Neratal.
    Walter, unser Gastgeber, zeigt uns morgens noch seinen kleinen Ort ( mit nur zwei Einwohnern). Es gibt tausende Jahre alte Felsmalereien und eine kleine Kirche mit Fresken aus verschiedenen Perioden.
    Die Wanderung ist eher ein längerer Spaziergang. Unterwegs kaufen wir fürs kleine Picknick ein. Klein, aber dafür mit kaltem Bier und sogar Eis. Der Laden liegt passend auf zweidrittel der Strecke.
    Der Rest ist schnell geschafft. Wir haben ein Appartement mit Küche. Praktisch, denn die Restaurants haben heute/montags geschlossen.
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  • Piediluco

    5 Mei, Itali ⋅ ☁️ 17 °C

    Die heutige könnte unsere kürzeste Etappe sein, aber wir haben auch ein touristisches Ziel zwischendrin: die Wasserfälle von Marmore.
    Morgens warten wir noch den Regen ab, bis es nur noch tröpfelt. Tatsächlich werden wir bei den Wasserfällen deutlich nasser vom Sprühregen.
    Die Fälle sind künstlich angelegt, schon von den Römern. Heutzutage werden sie zweimal täglich sozusagen angeschaltet: 11-13 und 15-17 Uhr. Man sollte vorab auf der offiziellen Website (Cascata delle Marmore) nachschauen.
    Wir schaffen das erste Zeitfenster. Der Eintritt ist für Pilger frei. Um eins schauen wir noch zu, wie abgeschaltet wird (ist aber minutenlang und unspektakulär), dann steigen wir die vielen Stufen hoch zum oberen Ausgang, zurück auf unseren Trail.
    Es geht fast eben weiter am Fluss zum Lago di Piediluco. Unsere Ferienwohnung heißt passend „Fenster zum See“.
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  • Poggio Bustone

    6 Mei, Itali ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute haben wir ordentlich Höhenmeter und knapp 20 km vor uns. Um 8:30 hat der Laden auf. Wir kaufen fürs Picknick Brot, Mortadella und Käse und sind 8:40 auf der Strecke.
    Eine Weile geht es durch Piediluco bzw. am See entlang. Hier scheint ein Zentrum für den Rudersport zu sein, aber es gibt auch touristische Angebote. Es ist halt noch keine Saison.
    Vom See weg regnet es für eine halbe Stunde, danach bleibt es teils bedrohlich bewölkt, aber trocken.
    Der Rother Führer rät bei schlechtem Wetter zur Teerstraße. Wir laufen die normale Strecke. Es geht recht steil rauf und runter, kritisch ist es aber nicht.
    Bei unserer Rast haben wir Aussicht auf die Rieti-Ebene, die wir fast Dreiviertel umrunden werden die nächsten Tage.
    Höhepunkt ist eine Franziskuskapelle und eine Buche, die den Heiligen nach Legende vor einem Gewitter geschützt hat.
    In Poggio Bustone müssen wir zum Glück nur eine Serpentine runter zu unserer Unterkunft und Restaurant und Laden sind auch nicht weit weg.
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  • Rieti

    7 Mei, Itali ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute haben wir wieder Sonnenschein. Es geht viel durch Wald. Der Blick auf die Ebene ändert sich nur langsam.
    Zwischenziele sind das Bergdorf Cantalice, wo wir einkaufen und gleich auch Rast machen - in meinem Fall mit kühlem Bier, und das Santuario di San Felice all‘Acqua. In der Nähe hat der hl. Felix mit seinem Stab eine Wasserquelle angeschlagen, also so Moses-ähnlich.
    Grundsätzlich geht es bergab auf die Ebene. Unser Ziel, Rieti, ist die größte Stadt bisher. Etwas ungewöhnlich nach den ganzen beengten Orten mit zumeist Hanglage.
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  • Greccio

    8 Mei, Itali ⋅ ☁️ 12 °C

    Unterkunft „mit Frühstück“ heißt, wir haben einen handgeschriebenen Gutschein für einen Cappuccino und ein Croissant in einem nahegelegenen Café.
    In Rieti laufen wir noch am römischen Tor vorbei, dann geht es sofort weiter in die Berge. Das erste Ziel ist das Santuario Fontecolombo. Hier hat Franziskus seine Ordensregeln aufgesetzt.
    Nicht viel weiter in Sant‘Elia wurden Kühe mit Franziskus‘ Waschwasser geheilt.
    Wieder runter in der Ebene ist in Piani di Poggio Fidoni die Bäckerei San Nicola bemerkenswert. Eine tolle und ungewöhnliche Auswahl für unser Picknick gleich vor Ort.
    Der restliche Weg zieht sich. Es ist heute auch schwül geworden. 2 km vor Schluss kommen wir in Regen. Nicht weit entfernt gewittert es. Prompt verlaufen wir uns noch und es werden eher 4 km, der letzte Teil zum Glück schon wieder im trockenen.
    In Greccio gehen wir nur noch Abendessen, zu mehr haben wir keine Lust mehr. Das Restaurant Il Nido del Corvo hat einen tollen Ausblick und gutes Essen für einen guten Preis, versteckt sich aber gut in der kleinen Stadt.
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  • Stroncone

    9 Mei, Itali ⋅ ☁️ 22 °C

    Die heutige Etappe liegt mit 15 km und 600 Höhenmetern etwa im Mittelfeld. Wir erlauben uns einen späten Start, denn das Weihnachtskrippen-Museum in Greccio macht erst um 10 auf. In Greccio gab es die allererste Krippe.
    Das Santuario di Greccio liegt gut zwei Kilometer weiter - fast wie ein Vogelnest auf einer Klippe. Auch hier gibt es Krippen zu bestaunen.
    Wir verlassen das Rieti-Tal und steigen über einen Bergsattel noch mal zurück nach Umbrien. Oben gibt es einen Campingplatz mit Restaurant. Zwar ist nichts los und die Betreiber renovieren gerade, aber wir bekommen ein gutes Essen. An der Wand hängen Preise. Nur bei Pizza heißt es: „Nee, die gibt’s nur im Sommer“.
    Danach geht es etwas unangenehm über Geröllwege runter in das Städtchen Stroncone. Wir übernachten in der Herberge der Kirchengemeinde. Ich zähle zwölf Betten. Wir haben ein Zimmer für uns alleine. Sonst ist noch ein Pärchen da.
    In einem kleinen Laden müssen wir für Abendessen, Frühstück und Picknick einkaufen. Er hat nicht wirklich was wir suchen, aber wir kommen zurecht.
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  • Calvi Dell‘Umbria

    10 Mei, Itali ⋅ 🌧 18 °C

    Heute laufen wir bei starker Bewölkung, Nebel und ab und an Regentropfen. Der Nebel bleibt meist unterhalb von uns.
    Es ist eine lange Tour mit viel auf und ab. Hauptsächlich Waldwege. Höhepunkt ist das Convento Lo Speco, benamt nach einer Felsspalte. Auch hier hat sich der hl. Franziskus rumgetrieben.
    Auf dem Monte San Pancrazio müssen wir bei Nebel suchen und eigentlich rettet nur der GPX/KML Track auf dem Handy.
    Wir folgen jetzt dem Rother Führer. Es sind nicht mehr die blau-gelb markierten Franziskuspfade. Für heute scheint der Cammino Protomartiri die Grundlage zu sein.
    Bergab nach Calvi geht es über Teerstraße. Wir sind ganz froh denn bergauf war schon teilweise lehmig und rutschig.
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  • Cantalupo in Sabina

    11 Mei, Itali ⋅ 🌙 17 °C

    Eigentlich ist das Etappenziel Selci, aber da haben wir keine Unterkunft gefunden. Da Cantalupo vier km weiter ist, suche ich eine kürzere Route. Das funktioniert auch - aber nur in der OSM App. In Wirklichkeit ist der Weg nicht mehr durchgängig.
    Wir schlagen uns durchs Unterholz und über Felder. Bergauf, matschig und dornig. Irgendwie geht’s.
    Wir werden belohnt mit tollen Aussichten über die hügelige Landschaft. Einziges Zwischenziel ist Vescovio mit einer wegen Renovation geschlossenen Kirche und ein paar römischen Trümmern, auch nicht zugänglich wegen… noch keine Saison. Macht nix. Die Landschaft entschädigt uns für alles.
    Am Ziel sind wir deutlich abgekämpft. In der Ferienwohnung kochen wir einfach: Tiefkühlgemüse und Meeresfrüchte.
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  • Farfa

    12 Mei, Itali ⋅ ☀️ 19 °C

    Von unserem Übernachtungsort erreichen wir schnell wieder die markierte Strecke. Leider geht es teilweise an Landstraßen entlang mit entsprechendem Verkehr.
    Andererseits geht es mitten durch einen Olivenhain ohne richtigen Pfad, aber recht gut markiert.
    Wir können unterwegs einkaufen für unser Picknick. Trotz ausgiebiger Pause erreichen wir das Kloster Farfa passend zur 16:30 Führung, die dann exklusiv für uns ist. Leider nur auf italienisch, aber sonst kommt man erst gar nicht rein.
    Marion übersetzt das meiste. Das Kloster geht auf die karolingische Zeit zurück und war auch mal ein europäisches Machtzentrum.
    Nach der Führung stellen wir fest dass unsere Unterkunft gar nicht in Farfa sondern in Castelnuevo di Farfa ist. Eine Stunde zu Fuß vom Weg ab. Zum Glück gibt es einen Bus.
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  • Montelibretti

    13 Mei, Itali ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem ordentlichen Frühstück, sogar mit Joghurt und Müsli, fährt uns unser Wirt zur Strecke zurück zum Kloster in Farfa, was wir noch ein wenig erkunden.
    Von dort geht es hoch ins Städtchen Fara in Sabina, dann fast nur noch runter nach Montelibretti.
    Der Ausblick Richtung Rom sieht eher eben aus - und man sieht eine Regenfront zwischen uns und der Stadt. Wir kommen mit leichten Tröpfeln davon.
    Trotzdem warten wir in einer Bar in Canneto Sabino ab und gönnen uns Bier und Eis - und einen albanischen Schnaps, vom Vater des Wirts selbst gebrannt.
    Den angeblich größten Olivenbaum Europas gibt’s ein paar hundert Meter weg, lassen wir aber aus.
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  • Mentana

    14 Mei, Itali ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir lassen die Berge hinter uns, es geht nur noch leicht auf und ab. Zwar kommen wir nicht durch viele Ortschaften, aber der Verkehr nimmt deutlich zu. Die Nähe zu Rom scheint greifbar.
    Unser Ziel liegt etwas ab vom markierten Weg, allerdings auf dem Rother Track. Beeindruckend finden wir Montana nicht. Warum der Rother hier abweicht, wird nicht klar. Gut, die Unterkunft ist ziemlich günstig.
    Unterwegs gibt es die Ruine eines römischen Wachturms zu sehen und einige Schafherden. Weil die Strecke recht kurz ist, machen wir nur eine kurze Pause und kommen schon um zwei Uhr am Ziel an.
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  • Rom

    15 Mei, Itali ⋅ ☁️ 19 °C

    Auf unserer letzten Etappe geht es zunächst sehr ländlich durch ein Schutzgebiet. Ab und an kann man Rom und den Petersdom sehen. Allerdings auch eine Rotte Wildschweine.
    Schließlich geht es noch acht km durch die Stadt zu unserem Ziel, das Gästehaus des Deutschen Ordens. Die acht km reichen auch.
    Zum Petersplatz gehen bzw. ÖPNV-fahren wir morgen ohne Gepäck, also nur noch inoffiziell als Touristen.
    So kommen wir zum Ende unserer 17-tägigen Wanderung. Ich bin leicht melancholisch. Rom ist einfach zu groß um ein Gefühl des Ankommens zu vermitteln. Kein Vergleich mit Santiago de Compostela.
    Aber: wir haben‘s geschafft.
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  • Tamat perjalanan
    16 Mei 2026