La Paz
21.–27. dec. 2025, Bolivia ⋅ ☁️ 18 °C
21.12:
Trotz anfänglicher Probleme am Busterminal in Sucre war ich dann froh, in La Paz ohne Probleme am Sonntagmorgen anzukommen.
Das ausgewählte Hostel Anata war nur ca. 10 min zu Fuß entfernt. Morgens direkt Steve (Kanada, 67 Jahre) und Tilda (Australien) kennengelernt. Mit Steve durch die Stadt gestreunert und ein Schweizer Paar kennengelernt. Ich war mit Steve im gleichen Dorm.
Gegen Nachmittag habe ich mir Cholita Wrestling angeschaut.
22.12:
Streiks und Blockaden sollten beginnen. Daher morgens mit den Schweizern (ich weiß ihre Namen leider nicht) mit dem blauen und grünen Teleféricos (made in Österreich) und Uber zum Valle de la luna, im Anschluss zum Valle des las Animas und dann zurück zum Teleférico.
Danach glaube ich durch die Straßen geschlendert.
23.12:
Cat hat free walking Tour morgens. War etwas wild, weil die Stimmung der Stadt angespannt war durch die ganzen Demonstationen. Überall waren Polizisten, Motorradstaffeln und Soldaten. Nachdem die Tour in el Alto geendet hat, ging es mit den Teleféricos über die ganze Stadt. In der blauen Linie Gabriel (Bolivien, La Paz, ich glaube er war über 70) kennengelernt. Er hat mit mir auf englisch geredet. Ich habe ihm angeboten, ihn etwas zu begleiten. Danach hat er mich begleitet und wir haben einen typischen Snack gegessen (Mais und irgendwas).
Abends ins Wildrover und die Leute von der Walking Tour getroffen. Dabei handelt es sich um ein Partyhostel. Ich war froh, dass ich aber meine Ruhe hatte im Anata Hostel und nach dem Abend entspannt schlafen konnte.
24.12:
Morgens erneut mit Gabriel zum Salteñas essen getroffen.
Nachmittags nichts gemacht, weil ich nicht wusste, wie und wo ich sein möchte. Überlegung war, dass ich in den Regenwald nach Rurrenabaque möchte. Dann war auch eine Wanderung auf den Huayna Potosi (6088m) im Kopf. Aber ohne wirkliche Kenntnisse habe ich dies dann doch verworfen. Auch habe ich mich gegen den Regenwald entschieden, weil Weihnachten und Silvester sehr gesellige Tage sind und ich nicht das Gefühl hatte, zu der Zeit im Regenwald und der Pampa zu sein. Viele haben empfohlen, es in Bolivien zu machen, weil es deutlich günstiger ist. Aber ich werde es dann einfach in Peru, Ecuador oder Kolumbien machen. Das wird schon.
Abends haben wir dann im Hostel mit ein paar Menschis zusammengesessen.
25.12:
Feiertag. Nicht viel gemacht. Mit Steve und Ken durch die Stadt gestapft (Japan)
26.12:
Mountainbiken!
Infos von Wikipedia und vom Guide Remy:
„Die Yungas-Straße aka Death Road (spanisch Camino a Los Yungas) in den Anden ist etwa 80 Kilometer lang und führt von der bolivianischen Stadt La Paz in das nordöstlich gelegene Caranavi, in die Region Yungas. In den Jahren 1931 bis 1936 gebaut, galt die Yungas-Straße als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinamen Todesstraße (spanisch Camino de la Muerte). Einer Schätzung zufolge verunglückten jährlich 200 bis 300 Reisende auf der Strecke. Der letzte Unfall ereignete sich letztes Jahr. 11 Menschen starben dabei. Der Guide Remy sagte, dass seit 2004 die Straße nicht mehr die Hauptstraße ist. Seitdem sind ca. 30 Menschen verstorben.“
Die Rour war wunderbest. Da es aber ganz oben bei ca. 4200m eisig kalt war und es geschneit bzw. Geregnet hat, mussten wir kurz zurück in den Transporter, der die ganze Zeit mitgefahren ist. Weiter unten angekommen, war es immer noch verregnet, jedoch deutlich wärmer. Da es aber diesig war, habe ich versucht, schnell zu sein:) das war fein!
Es gab lunch nach der Tour und gegen 17 Uhr ging es mach ca. 5 Std biken zurück. Ich war komplett nass wegen des Regens. Ersatzsachen hatte ich nicht wirklich dabei. Dann schlechte Nachrichten auf dem Rückweg: die asphaltierte Straße nach La Paz war gesperrt. Daher wurde der Umweg über eine nicht befestigte Straße gewählt. Aber guess what: viele wollten dort lang. Es hat sich angefühlt wie die heutige Deathroad. Autos versuchten, aneinander vorbeizuschlängen. Es war schon riskanter.
Aber der Fahrer hat geregelt! Wir haben aber Ewigkeiten gebraucht. Statt 3 Stunden waren wir dann 6 unterwegs.
27.12:
Morgens los gestampft, um einen Fake Patagonia- Sweater zu kaufen. La Paz ist sehr bekannt dafür! Ich habe auch einen gefunden. Im Anschluss ins Hostel. Meine Sachen waren immer noch nass, aber eine weitere Nacht wollte ich nicht in La Paz bleiben. Daher wurden diese eingepackt und es ging erneut zum Teleférico und dann zu einem anderen Busterminal, um den Bus nach Copacabana zu nehmen. Auf dem Weg meinen Ohrstöpsel kurz verlegt (an der Ticketstation des Teleféricos) und leckere Pflaumen sowie Erdnüsse und getrocknete Platano (Kochbanane I guess) gekauft.Læs mere


































RejsendeLiebe Rieke 🥂 dir ein wunderschönes neues Jahr, mit ganz vielen sympathischen, liebevollen Menschen, immer wieder schön von dir zu lesen und Fotos anzuschauen, danke fürs Teilen 🙆♀️👍🥳🥰
Rieke GoDanke Inge, das ist wirklich lieb❤️🌞