• Zu Fuß nach Bolivien 🚶🏽‍♂️‍➡️🏁

    September 15, 2024 in Bolivia ⋅ ☀️ 24 °C

    Von unserem Abenteuer im Pantanal fahren wir mit einem Bus in das Städtchen Corumbá an der bolivianisch-brasilianischen Grenze. Hier übernachten wir gezwungenermaßen in einem etwas fragwürdigen Airbnb, bevor wir uns am nächsten Morgen an die Grenzüberquerung wagen.

    Dann geht das übliche Prozedere los: zunächst müssen wir uns einen Ausreisestempel aus Brasilien abholen. Das geht schnell und problemlos - mit der Ausreise hat kein Land ein Problem. Dann laufen wir zu Fuß durch das Niemandsland über die Grenze. Über die bolivianische Grenze hatten wir gehört, dass unter Umständen mit mehreren Stunden Wartezeit zu rechnen ist. Als wir bei der bolivianischen Grenzstation ankommen, ist vor uns - gar niemand. Leider ist auch kein Grenzbeamter da. Nach einigen Minuten erscheint ein junger Beamter, knallt zwei Stempel in unseren Pass, und das war's. So schnell kann die Einreise gehen!

    Mit einem Taxi lassen wir uns zum Busbahnhof fahren, bei dem wir zum ersten Mal und gleich einige Stunden lang Zeuge der bolivianischen Tradition werden, von Busverkäufern die Fahrziele konsequent ins Ohr geschrien zu bekommen. Die Lautstärke an den Busbahnhöfen ist einer der ersten großen Unterschiede zwischen Bolivien und Brasilien, der uns auffällt.

    Dann geht es mit einem Bus, in dem wir zum Glück sehr viel Platz haben, auf eine ca. 10-stündige Nachtfahrt nach Santa Cruz de la Sierra. Hoffentlich können wir dabei zumindest ein paar Stunden schlafen.


    Kosten pro Person:
    - Visum Bolivien: kostenlos
    - Busterminalgebühr Puerto Quijarro: 0,30€
    - Bus von Puerto Quijarro nach Santa Cruz: 15,20€
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