Malcolm
July 17 in France ⋅ ☁️ 33 °C
Liebe Freunde und Mitreisende. Heute war ein Urlaubstag. Urlaub vom Urlaub. Wir haben nicht viel gemacht und doch irgendwie. Wer wissen jetzt, wer Malcolm ist. Dazu später mehr.
Am Morgen gilt es wie immer die Unwägbarkeiten in der Gefühlswelt Hernwachsender so zu umhegen und, sagen wir auszuhandeln, dass es für alle ein positiver Gefühlstag wird. Man hat dann schon beim Frühstück das Gefühl, etwas geleistet zu haben.
Der Plan ist, dass wir die Ockerfeslen von Roussillon besuchen und dann mal sehen... . Am Ende machen wir nachmittags los, es ist immer noch unfassbar warm. Aber die trockene Wärme der Provence ist deutlich angenehmer als an der Küste. Wir sind aber mit uns zufrieden. Den mit einer Stunde ausgekennzeichneten Walk machen wir deutlich schneller und gemessen an den anderen Besuchern brauchen wir uns nicht verstecken.
Eskalation seitens der Teenager gibt es auf Grund "Ekelwasser". Wir haben im Supermarkt zufällig Wasser mit erhöhtem Magnesium-Gehalt gekauft. Angeblich können die Girls das nicht trinken. Sina läuft dann würgend und schimpfend umher. Ich kaufe Ersatzwasser. Aber preislich toppt Roussillon sogar locker Nizza und Monaco. Kugel Eis 4 Euro. Das ist ein Call. Die zwei Flaschen Wasser kosten so viel wie 18 Liter im Supermarkt. Das lasse ich meine werten Töchter auch wissen mit etwas schiefem Gesicht.
Die wunderbar in verschiedenen Ockertönen schimmerenden Felsen schmiegen sich dennoch formschön an den an sich sehr niedlichen Ort, der aber sehr touristifiziert ist. Aber wir sind ja auch hier. Katrin entsteigt dem Gebirgspfad mit den Worten, die hätten alle Luftgewehre dabei. Fassungslose Blicke von der Band! Was sie meinte, waren Handventilatoren. Die sind gerade DER Shit in Touri-Kreisen. Wir stellen bei der Gelegenheit fest, dass bei Katrin manchmal eben einer mitläuft, wie sie es selbst auch propagiert. Und dieser Typ ist eben Malcolm. Da sind wir uns heute und hier in Roussillon mal alle einig.
Wir durchstromern noch den Ort, machen Fotos. Dann geht es zurück zur Wohnung, Mittagessen, am späten Nachmittag. Finya klinkt sich für heute aus.
Wir starten noch auf eine entspannte Runde im Abendlicht. Wir besuchen die Pont Julien, machen noch ein paar Trainingsflüge. Finally landen wir noch mal in Gordes. Das ist aber auch niedlich. Wir haben noch mal Crepes. Sina salzt mich, mit Salz. Der Creperie-eigene Terrier spielt mit einem Gummischwein, was Katrin mir mitteilen will, da ich es nicht sehen kann. Sie meint "der Hund hat das Schwein im Schnabel!" Ja, Malcolm!
PS: Sina ist die Pont Julien hochgebouldert!Read more




































