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  • Day199

    Ehn Nacht bim Papa Julio

    February 18 in Chile ⋅ ☁️ 17 °C

    De Ort hämmer werklich nor usgsuecht well er nöch ah de Autobahn öbbe ih de Mitti vom Wäg ih Süde liid. Unterkunft hämmer au die erst Best gnoh & sind drom zimlich verschrocke wo mer das rächt abechonige Hüsli gseh händ. Es esch ned ahgschriebe gsii und drum simmer au es paar Minute zimlich verwirrt vordra gstande. Alli Zwiifel sind denn aber verschwunde wo es alts Männdeli d Tüüre ufgmacht hed und de Name vom Hostel grüeft hed. Wo er gmerkt hed dass mer werklich sini Gäst sind hed er üs sehr härzlich mit Küssli und Umarmige wilkomme gheisse. Grad als ersts hed er üs verzellt dass sin Grossvater Schwiizer gsii sig und s Ihm darum ehn Ehr sig Schwiizer döffe ufznäh.

    Üsi Zimmer sind ned luxuriös aber ganz okay gsii. Mer sind denn no go Znach ässe (wobi üs d Lüüt teilwiis komisch ahgstarrt händ - die sind sich glaub kei Touriste gwöhnt). Wo mer weder zrug cho sind händ üs de Julio und sini Frau no ihglade chli zu ihne id Stube ahs Füür z sitzte. Überall ih de Wohnig findet mer Hiiwis uf d schwiizer Härkunft. Über ehm Chemine hanged es Bild vom Château Chillon und Gägenüber eis vom Wilhelm Tell, im Ihgangsbereich hed es Schwiizerfändli so wie ehn Charte. De Julio sälber cha kei Französisch meh (wie sin Grossvater gredt hed). Er verzellt üs aber dass er d Schwiiz mol bsuecht heig 1958 und dass er jetzt 85 sig und dass er sehr gärn schwiizer Chäs heig. Zum Schluss wott er üs no umbedingt chli öbbis schwiizerischd uf sinnere Handorgele vorspiele 😃 - das Alles esch es richtig schöns Erläbnis und mer sind richtig grüehrt au wenn mer ned ganz alles verstönd was er üs so möcht mitteile.
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