Chile
Región de la Araucanía

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Most traveled places in Región de la Araucanía:

All Top Places in Región de la Araucanía

133 travelers at this place:

  • Day273

    Pucon

    February 3, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 75 °F

    What should have been an easy travel day from Argentina into Chile turned into a slog because we’d decided to pick up a rental car from the airport rather than going directly into Pucon (a simple 5 hour bus trip from San Martin). Our questionable choice involved backtracking a few hours, having to replace an initially faulty rental car, and sitting in some crazy beach traffic. The city is very busy this time of year as it’s the go-to vacation spot for young Chileans and families who flock to beaches near the area’s pretty lakes.
    The town was a too busy for us, but the setting was beautiful with good views of several volcanoes.
    We’d come here to experience the hot springs that our friend, Christine, had recommended. They were absolutely incredible. The Termas Geometricas were set in a narrow gorge with a creek running through it and featured a series of pools (ranging in temperature from very cold to extra hot) connected by red, wooden walkways. This was definitely a special place and even prettier than any hot pools we’d seen in Japan or elsewhere. We arrived just after opening time so got to enjoy the space before the after lunch crowd arrived.
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  • Day27

    Nationalpark Huerquehue

    April 12 in Chile ⋅ ⛅ 11 °C

    Als wir nach 9 Stunden Schlaf aufwachten, war der Himmel grau und wir total unmotiviert aufzustehen. Nach einer halben Stunde im warmen Bett kuschelnd rafften wir uns doch noch auf, zogen uns warm an und saßen um 8:30 Uhr im Bus zum Nationalpark Huerquehue. Im Bus trafen wir Marta wieder. Nach ca. 50 min Fahrt waren wir am Parkeingang und auch die Sonne zeigte sich so langsam wieder. Wir hatten bis um 14:10 Uhr Zeit, da wir dann den Bus zurück nach Pucon erwischen mussten. Heute wollten wir noch nach Valdivia fahren und die letzte Verbindung fuhr bereis um 16:20 Uhr.

    Wir wanderten vier Stunden durch die Wälder, sahen zwei schöne Wasserfälle und erreichten als letztes Ziel eine Plattform, von der aus wir einen letzten herrlichen Blick auf einen See hatten. Im Hintergrund war wieder mal der Vulkan Villarrica zu sehen. Wir standen da und konnten es nicht glauben, dass wir gestern auf dem Krater standen.
    Gemütlich liefen wir wieder zurück und erreichten ohne Probleme unseren Bus.

    Als wir in den Bus nach Valdivia einstiegen fing es an zu regnen und wir freuten uns wie viel Glück wir dauernd auf unserer Reise haben. Schon gestern hatten uns die Guides gesagt, dass es für sie vermutlich der letzte Aufstieg auf den Vulkan in dieser Saison war.
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  • Day25

    Pucón - Heimatgefühle in Chile

    April 10 in Chile ⋅ ☀️ 18 °C

    Natalia und ich haben lange überlegt wohin die Reise als nächstes gehen soll: Abstecher in Chiles
    Wein-Gegend oder mehr Zeit im Süden? Wir entschlossen uns für letzteres und nahmen einen Nachtbus von Santiago nach Pucón. Nach 10 Stunden kamen wir um 7 Uhr morgens relativ ausgeschlafen an. Die Buse in Chile sind nicht ganz so bequem wie in Argentinien und Brasilien, aber mit Musik im Ohr lies es sich ganz gut aushalten.

    Pucón und die Umgebung erinnerten mich sofort an die Alpen. Die Häuser sehen fast aus wie in Deutschland, sehr viele Namen von z.B. Restaurants sind auf Deutsch und auch die Natur erinnert sehr an Deutschland.

    Da wir erst um 12 Uhr im Hostel einchecken konnten, nutzten wir den Vormittag um die nächsten drei Tage zu planen. In meinem wirklich sehr guten Loose Reiseführer wurde nur eine Tourenagentur empfohlen, die uns sofort zu 100% überzeugte. Nach langem Überlegen, ob wir mehr Zeit im Nationalpark Huerquehue verbringen sollen oder eine geführte Tour auf den aktivsten Vulkan von Südchile wagen, beschloss Natalia, dass wir diese einmalige Chance nutzen sollten auf einen Vulkan zu wandern. Ich freute mich sehr darüber! Wenige Minuten später befanden wir uns im Büro der Tourenagentur „Summit“ und wurden für die Wanderung auf den Vulkan Villarrica mit richtig guten Wanderschuhen, Regenhose, Regenjacke, Handschuhen und Spikes ausgestattet. Wir beide freuten uns sehr auf morgen, waren aber gleichzeitig auch sehr aufgeregt auf unser bevorstehendes Abenteuer.

    Am Nachmittag fuhren wir mit einem öffentlichen Bus nach Caburgua. Caburgua liegt an einem See und hat sowohl einen schwarzen wie auch weißen Strand. Der schwarze Strand besteht aus der Vulkanasche. Von dort aus wollten wir zu den Wasserfällen „Ojos de Caburgua“ wandern. Angeblich ist die Strecke 5 km lang - aber uns kam es sehr viel länger vor und eigentlich wollten wir uns für morgen schonen.
    Zuerst ging es die Landstraße entlang und dann bogen wir in den Wald ab, mussten aber immer noch auf Autostraßen laufen. Uns beide überzeugte diese kleine Wanderung nicht wirklich. Immerhin war die Aussicht schön und ständig sahen wir den beeindruckenden Vulkan, den wir morgen erklimmen wollten.

    In Brasilien hatte Natalia mir viele Pflanzen und Früchte erklärt; in dieser Gegend konnte ich ihr einiges zeigen und fühlte mich fast wie zu Hause. Es gab Schaf- und Kuhweiden, ganz viele Brombeer- und Hagebuttenbüsche und Imker. All das kannte Natalia nicht aus Brasilien und sie war ganz begeistert als wir Brombeeren frisch vom Busch sammelten und aßen.

    Nach ca. 1,5 Stunden hielt ein sehr sympathischer Herr mit seinem Bus an. Er fuhr die Kinder von der Schule nach Hause und fragte uns wo wir hinwollen. Als wir die Wasserfälle erwähnten meinte er, dass es noch ein ganzes Stück sei und er uns mitnehmen könnte. Zum Glück nahmen wir sein Angebot an, da wir tatsächlich noch ein ganzes Stück mit ihm mitfuhren.

    Die Wasserfälle waren klein aber fein und es gab eine wunderschöne blaue Lagune mit total klarem Wasser. Die Farben waren unglaublich.
    Wir hatten wieder Glück und sparten uns gut einen Kilometer, da uns die Gärtner des Parks bis zum Ausgang mitnahmen. Von dort liefen wir ca. eine halbe Stunde zur nächsten Busstation und fuhren zurück nach Pucón.
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  • Day26

    Wandertour auf den Vulkan Villarrica

    April 11 in Chile ⋅ ⛅ 13 °C

    Aufgeregt standen Natalia, ich und Marta - eine Spanierin, die wir im Hostel kennengelernt haben und die auch die Vulkanwanderung mit „Summit“ macht - um 6:15 Uhr vor der Tourenagentur. Wir bekamen unsere Wanderschuhe und einen Wanderrucksack voll mit den verschiedensten Dingen, die wir auf der Tour brauchen werden. Unsere Gruppe bestand aus zwei Isländern, einem Briten, einem Franzosen, der Spanierin und uns beiden aus Brasilien und Deutschland. Begleitet wurden wir acht von drei Guides - ein super Verhältnis. Nach 45 Minuten Busfahrt kamen wir am Fuße des Vulkans an und wurden kurz eingewiesen. Danach legten wir die ersten 400
    Höhenmeter mit einem Skilift zurück. Nur der Franzose musste bzw wollte dieses Stück mit einem Guide laufen - da er nicht genug Geld dabei hatte. Danach ging es gleich relativ steil über Steine und Aschesand nach oben. Das Gruppentempo war ideal für mich und wir merkten sofort, dass wir alle ungefähr gleich gut trainiert sind und den gleichen Rhythmus laufen. Außerdem waren alle sehr sympathisch. Nur Natalia tat sich etwas schwer, was einfach daran lag, dass es in Brasilien keine richtigen Berge gibt und sie noch nie wirklich gewandert ist.

    Die erste Pause machten wir vor allem um Wasser zu trinken und dann ging es auch schon gleich weiter. Natalia bekam ab da ihren persönlichen Guide, der mit ihr ein langsameres Tempo lief und ihr erklärte, wo man am besten hintritt. Alleine deswegen würde ich jedem „Summit“ empfehlen: Wir wurden nicht nur total professionell ausgestattet, sondern auch die Guides waren sehr sympathisch und stellten sich perfekt auf jeden einzelnen der Gruppe ein. Ich habe mich in keinem Moment unsicher gefühlt.

    Beim zweiten Stopp kam der Franzose wieder zur Gruppe dazu und wir wurden eingewiesen wie man mit Spikes an den Schuhen läuft: Der nächste Abschnitt verlief nämlich über den Gletscher, was auch für mich etwas komplett neues war. Ich war sofort begeistert, was für einen sicheren Halt man mit Spikes hat und hätte ewig so weiterlaufen können. Da wir den wärmsten Tag der Woche erwischt hatten, machten auch die Helme die wir tragen mussten Sinn. Viele kleine aber auch meterhohe Steine werden nur Dank des Eises am Boden gehalten und können sich jederzeit lösen und ins Tal kullern. Durch die hohen Temperaturen stieg die Steinschlaggefahr, aber wir wurden verschont und mussten nicht zur Seite springen.
    Was mir an unserer Gruppe auch sehr gut gefiel war die Ruhe. Es wurde nur in den Pausen gesprochen und ansonsten genossen alle die herrliche Aussicht und Natur.

    Das vorletzte Stück ging nochmal ziemlich steil nach oben und mal wieder wurde mir auf Grund der Höhe leicht schwindelig, was aber nach 10 Minuten zum Glück aufhörte. Ich war schon kurz davor gewesen zu sagen, dass ich eine Pause brauche, schnaufte aber einfach regelmäßig vor mich hin. Die letzte Pause vorm Ziel tat mir richtig gut. Ich trank nochmal ziemlich viel Wasser und aß eine Kleinigkeit. Das letzte Stück gingen wir ohne Spikes und ohne Rucksack. Wir nahmen nur unsere Kameras und eine Sauerstoffmaske mit, die sich ebenfalls in unseren Rucksäcken befand. Diese benötigt man, wenn der Wind am Krater zu stark ist und zu viel Rauch verwirbelt wird. Aber auch hier hatten wir Glück und sie kam nicht zum Einsatz.

    Nach ca. vier Stunden erreichten wir den Krater und befanden uns auf einer Höhe von 2847m. Ich war überglücklich, dass wir diese Tour gebucht hatten. Wir waren zusammen mit einer anderen Gruppe die erste Gruppe, die heute am Krater ankam. Auch deshalb war der Aufstieg so angenehm ruhig gewesen. Viele Touren starten etwas später und als wir schon auf dem Rückweg waren, füllte sich der Gletscher mit immer mehr Bergsteigern.

    Da Natalia seit dem Gletscher ihr Tempo mit einem der Guides lief, genoss ich den Ausblick mit Marta. Wir waren beide überwältigt wie wunderschön und beeindruckend Natur ist. Ich habe auf dieser Reise einen immer größeren Respekt vor ihr bekommen. Der Anblick in den Krater war wieder ein einmaliges Erlebnis. Da der Vulkan der aktivste Vulkan in Südchile ist, steigt immer Rauch empor und es gibt auch immer aktives Magma. Das Magma selber konnten wir heute nicht sehen, aber aus einem Loch im Krater leuchtete es regelmäßig rot raus und einmal flogen richtig die Funken. Außerdem machte der Vulkan zweimal schnaufende Geräusch und es stieg noch mehr Rauch empor. Es war fast so als würde er uns begrüßen oder ein kleiner Drache da unten schlummern. Ca. 20 Minuten nach uns hatte es auch Natalia geschafft und überglücklich blickten wir zusammen in den Krater. Auch der Ausblick auf die umliegenden Seen und Vulkane war überwältigend.

    Wie immer ging der Abstieg für mich wesentlich leichter als der Aufstieg. Wieder bei den Rucksäcken angekommen mussten wir Regenhose und -jacke anziehen. Den nächsten Teil legten wir auf dem Hintern zurück: Wir rutschten den gesamten Gletscher in einer bereits angelegten Spur runter. Da der Schnee recht feucht war, ging es stellenweise nur langsam voran, aber es machte wahnsinnig viel Spaß.

    Die restlichen Höhenmeter liefen wir im Aschesand, was auch sehr dankbar war. Jeden Schritt den man machte rutschte man auch mindestens soweit runter. Allerdings teilte sich unsere Gruppe hier nochmals und nun hatte tatsächlich jeder Guide seine eigene kleine Gruppe. Beim Abstieg nutzten wir nicht mehr den Skilift, sondern mussten bis zum Parkplatz laufen. Als erste kamen Island, Großbritannien und Deutschland an, etwas später Spanien und Frankreich und als letztes lief Brasilien ins Ziel ein. Wir alle waren voll Adrenalin und immer noch begeistert von der Tour im Gesamten, von den Guides und natürlich vom Blick in den Krater.

    In Pucon erwarteten uns erfrischende Orangenstücke und ein kühlendes Bier: das perfekte Ende für eine mehr als gelungene Wanderung!
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  • Day36

    Pucón #1

    January 31, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 1 °C

    Wir sind in Pucon gelandet und fasziniert von der Vielfältigkeit dieser schönen Stadt: Im belebten Zentrum mit netten Cafés, seltsamen Cocktails und traditionellen Handwerksläden kann man wunderbar bummeln, am See den Sonnenuntergang genießen und in der Landschaft um Pucon herum prima hiken (noch besser würde es ohne die 15/20 kg auf dem Rücken gehen). Unsere Casa liegt ziemlich abgelegen auf einem Berg mit Blick auf einen Vulkan und in unmittelbarer Nähe zu einem kleinen Wasserfall.Read more

  • Day60

    Pucón - ein Auf und Ab

    January 5 in Chile

    Pucon erwartet uns mit bestem Wetter! An der Hauptstrasse buhlen dutzende Tour Agenturen um die Gunst der Touristen, dazwischen sorgen Restaurants für das kulinarische Wohl und x Unterkünfte bieten genügend Schlafplätze. Viel mehr gibt es nicht ausser die herrliche Sicht auf den Vulkan Villarrica, den man besteigen kann.
    Aus all den Aktivitäten, die hier angeboten werden, entscheiden wir uns für drei. Am ersten Tag wirds nass und adrenalinhaltig und zwar beim Riverraften im Rio Trancura. In drei Booten à 6 Personen + Guide stürzen wir den Fluss hinunter, paddeln über Wasserfälle & Stromschellen und haben einen Heidenspass. Bis ein Boot kippt und alle rausfliegen. Auch wenn dies ständig passiert, sehen die Betroffenen nicht sehr erfreut aus und die Situation wird relativ ernst. Wir retten die Gestürzten in unser Boot und bringen die Tour gemächlich zu Ende.
    Tag 2 klingelt der Wecker um 5 Uhr morgens. Wir haben Grosses vor! Um 6.30 Uhr treffen wir uns in der Agency. Wir sind 12 Personen und jeder erhält einen von der Agentur vorgepackten Rucksack mit allerlei Utensilien, die wir später noch brauchen werden. Ebenfalls erhalten wir einen Helm sowie die Schuhe, welche wir gestern anprobiert haben. Wir quetschen uns mit 4 Guides in einen Minubus und fahren gute 40 Minuten. Nun sind wir ihm schon ganz nah, dem 2850m hohen Vulkan Villarrica. Er ist einer der Aktivsten in Chile und letzes Mal im 2015 ausgebrochen. Heute ist er unsere Herausforderung! Wir wollen bis ganz nach oben, um einen Blick in den rauchenden Krater zu werfen. Die Besteigung über Schnee und Eis gilt als ziemlich herausfordernd, darf nur mit Guides absolviert werden und das Wetter muss mitspielen. Mit dem Sessellift (ohne Sicherheitsbügel!) überschaukeln wir die ersten Höhemeter. Anschliessend geht es mit dem Eispickeln in Einerreihen im Zickzack den Vulkan hinauf. Der Gipfel scheint so nah aber der Weg zieht sich extrem. Man könnte meinen, diese anspruchsvolle Bergtour sei ein Spaziergang, bei der ganzen Menschenmasse, die heute hoch geht. Kein Wunder, das Wetter ist top und die Bedingungen perfekt.
    Auf etwa halbem Weg wird es eisiger und so werden die Steigeisen dem Rucksack entnommen und an den Schuhen montiert. Im selbem Trott geht es weiter und nach (für mich sehr anstrengenden) 4 Stunden erreichen wir endlich den Krater! Mit Gasmasken ausgerüstet, erhaschen wir einen Blick in das rauchende Loch. Fantastisch der Ausblick und das Panorama! Nach einem kurzen Lunch im Schnee geht es mit Tellerschlitten (welche ebenfalls in unseren Rucksäcken auf ihren Einsatz warteten) den Vulkan hinunter. Das macht richtig Spass.
    Zurück im Hostel gibt es dann zuerst einmal die wohlverdiente Siesta. Eigentlich hätten wir nun einen gemütlichen Abend mehr als verdient doch es kommt alles anders. Schon gestern hat Dani an seinem Körper einige Stiche entdeckt. Ich bei mir heute nun auch. Zuerst haben wir die Ursache im Riverrafting Fluss gesucht. Irgendwie scheint dies jedoch etwas unrealistisch, da unser ganzer Körper im Neopren Anzug eingepackt war. Mücken sind weit und breit keine zu sehen und da dämmert es uns langsam. Die google Recherche bestätigt unseren Verdacht: Wir sind in die Bettwanzen Falle getappt. Diese hinterlistigen Viecher sind nachtaktiv und ernähren sich am Blut der Menschen. Die Stiche erscheinen 30 Minuten bis zwei Wochen nachdem sie sich ernährt haben. Tolle Aussichten, die uns hier erwarten. Und sie kennen keine Gnade: Gesicht, Hals, Augenlied, Ohr, Hand, Arme, Beine, Rücken, zwischen den Fingern & Zehen.. überall haben sie bei uns zugeschlagen. Meistens mit jeweils 3 Stichen, die auch schön jucken können.
    So packen wir unseren Rucksack, verlassen das Hostel und zügeln in eine andere Unterkunft. Zum Glück gibt es diese "en masse".
    Es bleibt zu hoffen, dass sich diese unerwünschten Reisegenossen nicht in unsere Rücksäcken eingenistet haben oder Eier auf unsere Kleider gelegt haben. Wir sind auch gepsannt, wo überall noch Stiche auftauchen in den nächsten Tagen.
    Nach all diesen Strapatzen freuen wir uns nun auf einen Thermalbad Tag! Am ditten Tag stehen nämlich die fast 100km entfernten Termas Geometricas auf dem Program. Etwa 20 Pools sind hier wunderschön in der Natur angelegt mit natürlichem heissem Vulkan Wasser zwischen 35 und 45 Grad. Eine Wohltat für Stiche, Muskeln und Seele.
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  • Day40

    Op de flanken van de Villarrica vulkaan

    January 20 in Chile ⋅ ☀️ 15 °C

    Terwijl Bollie een zwart met oranje puntje op de berg wordt, plof ik me met de camera in de hand op mijn poep in de steentjes. Deze morgen, toen we vertrokken om een taxi naar het startpunt van de loop te vinden, was het mistig en een beetje aan het regenen. Gelukkig ligt Centro de Ski Pucon op 1460 meter, wat betekent: boven de wolken. Het is zalig zitten in het zonnetje met vulkaan Villarrica langs mijn rechterzijde en een immens wolkenveld langs links. Er piepen bergeilandjes bovenuit. Het duurt nog even voor ik de camera neerleg.

    Er ontstaat een smalle roze slang op de berg. De meeste lopers dragen het officiële knalroze truitje. Van hieruit gezien gaat dat precies vlot naar boven. Na 50 minuten komt de eerste loper alweer voorbij. De 9 zwaarste kilometers zitten erop. Zot! Ik zit blijkbaar op een ideaal plekje om te supporteren want ik zie alle lopers goed aankomen.

    Ik kan niet wachten tot Bollie passeert. Hij verrast me al na 1u30 met een bezoekje. Veel sneller dan de 2 à 3 uur die de organisatie voorspeld had voor de gemiddelde loper. Hij komt even bij me op de steen zitten en schud het verzamelde zand en steentjes uit zijn schoenen. Het is lastig maar hij voelt zich goed. Nog een kusje en poepekletsje en daar gaat hij alweer. Go Bollie!! Wanneer ik hem een volgende keer zie, zal het aan de finishlijn zijn.

    Stiekem ben ik blij dat ik niet meedoe met de loop. Ik denk dat het iets te zwaar zou zijn voor mij. Het is bewonderenswaardig hoe enthousiast en stralend en vol goesting de lopers (zeker Bollie) aan de start staan. Ik snap het niet echt, omdat ik daar altijd met een ei in mijn broek sta, mij afvragend wat ik hier doe. Wat mij heeft bezield om dit te doen. Na de start loopt het gelukkig wel altijd los.

    Bij alle trailruns waarop ik aanwezig was heb ik die lachende gezichten gezien. Dat zorgt mee voor de speciale trailsfeer. Veiligheid, fun, mekaar helpen, persoonlijke groei en een zijn met de natuur staan op de eerste plaats. Het is een familiaal gebeuren. Iedereen is welkom, van jong tot oud, met vacht of zonder vacht,… en dit op of naast het loopterrein. Ik kijk enorm op naar de fysieke en mentale kracht van trailrunners.

    Zo’n trailrun vind ik een supergoeie leerschool voor zelfkennis, zelfredzaamheid, zelfzorg en zelfvertrouwen. Tijdens het lopen oefen je “het dicht bij jezelf blijven”. Je bent niet alleen. Maar enkel jij kan het doen. Er is niemand die je over de meet gaat dragen. Wat er gebeurt is volledig jouw verantwoordelijkheid. Jij hebt de controle. In het begin had ik zo weinig vertrouwen in mezelf dat ik niet alleen een trail durfde lopen. Als ik er eentje liep, liep Bollie altijd mee met mij.

    Ik ben lang heel hard voor mezelf geweest. Helemaal niet lief en zorgzaam. En op die moment vertrouwde ik mezelf nog niet genoeg om te geloven dat ik dat nu wel zou zijn. Dat heeft wat tijd nodig gehad. Stap voor stap toonde ik aan mezelf dat ik voor mezelf wil en kan zorgen. Zodat ik op een goede dag mijn eerste trail alleen liep. Och wat een bang hartje toen, maar heel fier en blij met mezelf wanneer ik met een smile de finish bereikte.

    Terug naar Pucón. Het zonnetje prikt een beetje in mijn ogen. Ik frul nog wat in mijn boekje terwijl ik af en toe opkijk naar de aankomende lopers. De snelsten sprinten over de eindstreep. Wat een tijden. Ik applaudisseer extra luid als de eerste dame toekomt. Girlpower! Ik kijk reikhalsend uit naar Bollie. Wat duurt het wachten lang als je naar iets uitkijkt. Even een wandelingetje maken en nog wat foto’s nemen.

    Daar sta ik dan weer op mijn supporterspost. Is dat Bollie? Oh… nee… die misschien?... Ah nee toch niet. Is dat em?... Dat zou wel kunnen… Ik zie het nog niet goed. Is dat wat oranje? Ja! En een ruitjesbroek? Ja! Bollie is daar! Woepwoep, he made it! Een high five en dan loopt hij over de meet. Well done mister Bollie!! Hij eet wat kaasblokjes en grabbelt er wat mee voor mij. Daarna nog een donut gevuld met crème en een worstenbroodje.

    Dan zijn we klaar om een lift terug naar Pucón centrum te nemen. We hebben sjans. Een jonge Chileense gast ziet het zitten om ons mee te nemen. Hij heeft ook de 25km gelopen en herkende Bollie aan zijn geruite broek. We komen veilig aan in Pucón. Daar wast Bollie zijn 5 stoflagen weg onder de douche en dan is hij weer “het manneke”.

    Klaar voor nog een laatste reünie met Charlotte. Dennis is er helaas niet bij want zijn koorts is weer terug. Charlotte vertelt ons dat ze morgen naar Temuco vertrekken omdat daar een tropisch instituut is waar ze Dennis verder willen laten onderzoeken. Dat klinkt niet goed, misschien is het dan toch malaria.

    Er wordt toch geklonken met prosecco op de prestatie van Bollie, alsook op het snel opklaren van Dennis zijn gezondheidstoestand. Het is een gezellige avond die afgesloten wordt met heerlijke tiramisu.

    Vanuit het oogpunt van een niet nader genoemde loper, zag het er zo uit: https://photos.app.goo.gl/F4FVAnJofD3aN9E2A
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  • Day39

    Erstes Wildcamping am Lago Calafquen

    February 3, 2018 in Chile ⋅ 🌙 18 °C

    Trotz des zurzeit sehr hellen Vollmonds sind hier deutlich mehr Sterne zu sehen als in der Heimat. Wir haben unsere erste Campingnacht (und natürlich das Aufwachen) unmittelbar am Strand sehr genossen und freuen uns auf die nächste Gelegenheit zur Übernachtung im Freien.

  • Day29

    Zucker heilt alle Wunden

    February 14, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Erwartungsgemäss war die Ursache für die frostige Stimmung bald gefunden. Ich war aufgrund bewusster Mangelernährung ausschliesslich mittels mehrfach ungesättigter (oder unsättigender?) Fettsäuren mehrfach unterzuckert und Sue hatte einfach Hunger. Oder war müde. Wahrscheinlich beides. Zum Glück hatte ich noch eine Tüte saure Gummiringe im Gepäck, die ich tags zuvor heimlich gekauft hatte. Genüsslich mampfte ich den einfältigen Zucker vor mich hin, ohne auch nur im Traum daran zu denken, Sue etwas davon abzugeben. So blieb die Stimmung noch ein paar Minuten eisig, bis ich mich dann gegen Ende der Tüte doch noch dazu erbarmen liess, Sue am sauren Zucker-Flash teilhaben zu lassen. Also eigentlich war mir einfach schon richtig schlecht vom künstlichen Geschmacksinferno, aber es fühlte sich trotzdem irgendwie grosszügig, ja gar altruistisch an. Und das Ergebnis ist ja dasselbe. Einmal mehr habe ich somit die Stimmung gerettet. Somit also ein Mal, bisher.

    Pucón selber hat uns dann von Anfang an begeistert und wir hätten auch Aktivitäten für eine ganze Woche oder mehr gefunden. Entschieden haben wir uns einmal mehr für einen Hiking-Day in einem Nationalpark (wer jetzt denkt, dieses National-Park-Hiking wird auf die Dauer langweilig, hat recht, aber ein paar Mal geht noch), dann ein Tag Pause und am Strand liegen, bevor es dann tags darauf auf den Volcán Villarrica soll. Das Teil ist richtig richtig imposant. Von jeder Ecke des Städtchen sieht man diesen kolossalen kargen Koloss, mehrheitlich mit Schnee bedeckt und mit leicht rauchendem schwarzem Schlund. Unsere Gefühle sind eine Mischung aus Vorfreude und einem Heidenrespekt vor dem Aufstieg. Also eigentlich Sue's Gefühle. Ich finde die (Warn-)Hinweise für die Vorbereitung von wegen am Vorabend keinen Alkohol, reichlich Pasta essen, früh aufstehen und viel Wasser trinken, etc. für völlig unangebracht und übertrieben. Schliesslich bin ich fit wie Sau. We'll see ...

    Vom Nationalpark und unserem Pausentag am Strand will ich eigentlich gar nichts schreiben, würde mich mit den meisten Kommentaren wie "uii, doch auch verdammt steil" ... "beim ständigen Überholen der vielen lahmen Enten geschwitzt wie Anton", "Schnauze Ramon, ich fliege die Drohne wenn es mir passt!", "wow, auch hier für die Strapazen belohnt" ... etc einfach wiederholen. Das muss nicht sein. Und Sue hat ja wieder soo schöne Fotos gemacht. Ganz toll wie sie das macht, die Sue. Ausserdem liessen die Winde auch wieder ein paar Drohnenaufnahmen (inkl. Valentine's Day Special) zu, der Link zum Clip gibt's am Ende des Beitrags. Auch das macht Sue ganz toll. Das einzige Vorkommnis das ich wirklich für erwähnenswert halte, ist die Busfahrt vom Nationalpark zurück nach Pucón. Also eigentlich das Warten auf den Bus. Viele Optionen hat man nicht, um von diesem abgelegenen Ort zurück in die Stadt zu kommen. Und so waren die schöne und ziemlich durchgeschwitzte Sue und ich denn auch nicht alleine mit der Hoffnung, einen Platz im sehnlichst erwarteten 17:10 Uhr Bus zu ergattern.

    Ich bin schlecht im Schätzen, würde aber sagen, es hatte genug Leute, um mindestens 3 Busse zu füllen. Allerdings wusste niemand wirklich, wo auf diesem Abschnitt der Bus denn genau halten würde. Wir auch nicht. Und so liessen sich dann diverse taktische Manöver und Verschiebungen einzelner Personen und ganzer Gruppen beobachten. Eine geregelte "First come, first serve"-Ordnung war nicht zu erkennen und es spielte wohl auch keine Rolle, wer schon ein Ticket für die Fahrt in der Hand hielt (wir hatten schon eines, aber das schien niemanden zu beeindrucken). Sue schien das irgendwie kalt zu lassen oder sie beurteilte die Situation anders (oder auch gar nicht). Ich für meinen Teil erhöhte die Taktfrequenz meines Denkapparates und durchlief in Gedanken diverse Szenarien. Wie und was genau in meinem Kopf vorging, bleibt natürlich mein Geheimnis (quasi eine Art "competitive advantage" im Zeichen von "survival of the fittest"). Aber wer mich kennt, weiss, dass ich selten lange anstehe am Skilift oder in anderen ungeordneten Schlangen.

    Dass es heute nicht ganz ohne unbeabsichtigte leichte Rempler und vorsichtiges Schieben ausgehen wird, war mir zu dem Zeitpunkt schon klar. Wie in einer solch beinahe lebensbedrohliche Situation üblich, war ich bereit, Frauen und Kinder kaltblütig und taktisch vor den Bus zu werfen, um eine günstige Halteposition zu erzwingen. Als der Bus dann mit reichlich Verspätung um die Ecke bog, waren die Spiele eröffnet. Um die Erläuterungen rund um die strategischen Positionierung und Bewegungen abzukürzen, hier nur die Frage: Wer bestieg als erstes den Bus? Und das sogar ohne Frauen oder Kinder auf die Fahrbahn zu schmeissen? Ich weiss, eine beschissen rhetorische Frage. Natürlich ich. Eigentlich. Wären da nicht drei unglaublich freche Mädchen gewesen, gefühlt alle so um die 14, die sich über die rechte Flanke wieselflink vor die Türe gemogelt haben. Ich war ob der Frechheit ziemlich beeindruckt muss ich zugeben und liess sie denn auch gewähren, obwohl ich dank der zuvor durchlaufenen Szenarien und blitzschneller Reflexe - ich war einmal ein richtig guter Goali mit viel Potential nach oben ... ok, ich war einfach nur Goali - die Chance hatte, die zwei letzteren Gören mit einem leichten und völlig unbeabsichtigten Body-Check mit voller Wucht gegen die Bus-Tür klatschen zu lassen. Ich war also erneut grosszügig und bestieg den Bus als erster Erwachsener. Und wo war Sue? Hm, immer noch am Staunen. Zu ihrem Glück habe ich ihr den Platz neben mir dann freigehalten.

    Und dann war an unserem letzten Tag in Pucón ja noch das mit dem rauchenden und aktivsten der 60 aktiven Vulkane in Chile. Lange und minutiös geplante Vorbereitung mit früh ins Bett, richtig essen, kein Alk und dem ganzen Theater. Um 06:30 ging es los, mit dem Büsli bis auf 1'400m und von da mit einem Sessellift (wobei man dies in unseren Breitengraden nicht so nennen und auch nicht für Personentransporte nutzen dürfte) auf 1'800m, quasi das Basislager. Richtige Wandervögel verzichten auf den Lift (der kostet zusätzlich soviel wie eine Tageskarte in St. Moritz), in unserer Gruppe wäre ich allerdings der einzige Vogel gewesen. Ab dann gehts nur in eine Richtung, bergauf, auf über 2'800m. Das klingt jetzt nach viel, aber um hier mal Tacheles zu reden, es war wie erwartet ein verdammter Spaziergang. Eine Gruppe von 8 plus 3 Guides. Und da wo ich (mit Sue im Schlepptau) bei unseren "self-guided" Hikes normalerweise zum Überholen der ganzen Hindernisse ansetzen würde, machten die Guides ... nichts. Gemütlich schlängelte sich die Gruppe als eine von vielen die Geröll- und Schnee-Serpentinen hinauf, ohne dass es mich (und zu meinem Erstaunen auch Sue) auch nur einen Tropfen Schweiss gekostet hat. Andere schon. Schön war es trotzdem. Richtig schön. Und der Abstieg ein ganz neues und aussergewöhnliches Erlebnis. Trotz teils heftigen Winden, liessen wir unsere kleine Spark bei diversen Gelegenheiten in die Luft. Gibt also auch noch einen Clip und mein Beitrag endet hier.

    Und nun? Ja jetzt geht es direkt und leider weniger müde als erwartet zum Nachtbus, auf nach Santiago. Das Penthouse wartet auf uns!

    Hier der Link zum "Valentine's Hike in Pucon": https://youtu.be/q6ru7hBOg7U
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  • Day207

    Villarrica

    February 26 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    Üsi Chile-Reis god langsam ufs Ändi zue und mer möched üs drum weder langsam uf de Wäg ih Norde. Ih de Mitti hämmer 3 Nächt im wunderschöne Villarrica Pause gmacht. Villarrica liid diräkt am See und am Vulkan, es hed ehn mega schöni Ussicht esch aber au relativ touristisch - was denn aber deför sorgt, dass es die ganze Souvenirläde mit oftmals handgmachte Sache hed!

    Mer händ üsi Ziit in Villarrica und im Nachbersort Pucon mit shoppe, ih de Strandbar hocke und guet Ässe (ändlich mol gueti Pizza 😃) vertriebe. Zuesätzlich simmer go Wasserfäll ahluege und ih heissi Terme go bade.
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You might also know this place by the following names:

Región de la Araucanía, Region de la Araucania, Araucanía

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