Chile
Región de la Araucanía

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89 travelers at this place:

  • Day60

    Pucón - ein Auf und Ab

    January 5 in Chile ⋅ ⛅ 22 °C

    Pucon erwartet uns mit bestem Wetter! An der Hauptstrasse buhlen dutzende Tour Agenturen um die Gunst der Touristen, dazwischen sorgen Restaurants für das kulinarische Wohl und x Unterkünfte bieten genügend Schlafplätze. Viel mehr gibt es nicht ausser die herrliche Sicht auf den Vulkan Villarrica, den man besteigen kann.
    Aus all den Aktivitäten, die hier angeboten werden, entscheiden wir uns für drei. Am ersten Tag wirds nass und adrenalinhaltig und zwar beim Riverraften im Rio Trancura. In drei Booten à 6 Personen + Guide stürzen wir den Fluss hinunter, paddeln über Wasserfälle & Stromschellen und haben einen Heidenspass. Bis ein Boot kippt und alle rausfliegen. Auch wenn dies ständig passiert, sehen die Betroffenen nicht sehr erfreut aus und die Situation wird relativ ernst. Wir retten die Gestürzten in unser Boot und bringen die Tour gemächlich zu Ende.
    Tag 2 klingelt der Wecker um 5 Uhr morgens. Wir haben Grosses vor! Um 6.30 Uhr treffen wir uns in der Agency. Wir sind 12 Personen und jeder erhält einen von der Agentur vorgepackten Rucksack mit allerlei Utensilien, die wir später noch brauchen werden. Ebenfalls erhalten wir einen Helm sowie die Schuhe, welche wir gestern anprobiert haben. Wir quetschen uns mit 4 Guides in einen Minubus und fahren gute 40 Minuten. Nun sind wir ihm schon ganz nah, dem 2850m hohen Vulkan Villarrica. Er ist einer der Aktivsten in Chile und letzes Mal im 2015 ausgebrochen. Heute ist er unsere Herausforderung! Wir wollen bis ganz nach oben, um einen Blick in den rauchenden Krater zu werfen. Die Besteigung über Schnee und Eis gilt als ziemlich herausfordernd, darf nur mit Guides absolviert werden und das Wetter muss mitspielen. Mit dem Sessellift (ohne Sicherheitsbügel!) überschaukeln wir die ersten Höhemeter. Anschliessend geht es mit dem Eispickeln in Einerreihen im Zickzack den Vulkan hinauf. Der Gipfel scheint so nah aber der Weg zieht sich extrem. Man könnte meinen, diese anspruchsvolle Bergtour sei ein Spaziergang, bei der ganzen Menschenmasse, die heute hoch geht. Kein Wunder, das Wetter ist top und die Bedingungen perfekt.
    Auf etwa halbem Weg wird es eisiger und so werden die Steigeisen dem Rucksack entnommen und an den Schuhen montiert. Im selbem Trott geht es weiter und nach (für mich sehr anstrengenden) 4 Stunden erreichen wir endlich den Krater! Mit Gasmasken ausgerüstet, erhaschen wir einen Blick in das rauchende Loch. Fantastisch der Ausblick und das Panorama! Nach einem kurzen Lunch im Schnee geht es mit Tellerschlitten (welche ebenfalls in unseren Rucksäcken auf ihren Einsatz warteten) den Vulkan hinunter. Das macht richtig Spass.
    Zurück im Hostel gibt es dann zuerst einmal die wohlverdiente Siesta. Eigentlich hätten wir nun einen gemütlichen Abend mehr als verdient doch es kommt alles anders. Schon gestern hat Dani an seinem Körper einige Stiche entdeckt. Ich bei mir heute nun auch. Zuerst haben wir die Ursache im Riverrafting Fluss gesucht. Irgendwie scheint dies jedoch etwas unrealistisch, da unser ganzer Körper im Neopren Anzug eingepackt war. Mücken sind weit und breit keine zu sehen und da dämmert es uns langsam. Die google Recherche bestätigt unseren Verdacht: Wir sind in die Bettwanzen Falle getappt. Diese hinterlistigen Viecher sind nachtaktiv und ernähren sich am Blut der Menschen. Die Stiche erscheinen 30 Minuten bis zwei Wochen nachdem sie sich ernährt haben. Tolle Aussichten, die uns hier erwarten. Und sie kennen keine Gnade: Gesicht, Hals, Augenlied, Ohr, Hand, Arme, Beine, Rücken, zwischen den Fingern & Zehen.. überall haben sie bei uns zugeschlagen. Meistens mit jeweils 3 Stichen, die auch schön jucken können.
    So packen wir unseren Rucksack, verlassen das Hostel und zügeln in eine andere Unterkunft. Zum Glück gibt es diese "en masse".
    Es bleibt zu hoffen, dass sich diese unerwünschten Reisegenossen nicht in unsere Rücksäcken eingenistet haben oder Eier auf unsere Kleider gelegt haben. Wir sind auch gepsannt, wo überall noch Stiche auftauchen in den nächsten Tagen.
    Nach all diesen Strapatzen freuen wir uns nun auf einen Thermalbad Tag! Am ditten Tag stehen nämlich die fast 100km entfernten Termas Geometricas auf dem Program. Etwa 20 Pools sind hier wunderschön in der Natur angelegt mit natürlichem heissem Vulkan Wasser zwischen 35 und 45 Grad. Eine Wohltat für Stiche, Muskeln und Seele.
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  • Day42

    Szenenwechsel

    January 10 in Chile ⋅ 🌙 9 °C

    Die Fahrt gestern im Schnee werde ich sicher nicht vergessen. Aber wieder einmal zeigt Patagonien wie unberechenbar das Wetter hier ist.
    Heute morgen ein wolkenloser Himmel. Noch kalt führt eine abwechslungsreiche Fahrt hinauf zum kleinen Grenzübergang unterhalb des Vulkans Lanin, der mit seinen 3700 m ganz in Neuschnee gehüllt makellos erscheint. Durch schöne Auraukarienwälder windet sich die Straße auf argentinischer Seite hinauf und auf chilenischer wieder hinunter. Hier wird es schon deutlich wärmer und ich erreiche zum zweiten Mal Pucon, welches mir noch vor ein paar Wochen bei schlechtem Wetter jede Sicht auf die Berge verweigert hat. Diesmal grüßt schon von weitem der aktive und rauchende Vulkan Villarrica, dessen genaue Aussprache mir der freundliche chilenische Grenzbeamte gleich mehrfach vorspricht, nachdem er mit meiner nicht ganz zufrieden war. Der Soldat am Schlagbaum will dann noch wissen was que tal auf deutsch heißt und ich muss es ihm mehrmals vorsagen. Dann wünscht er mir"Gute Reise".
    Schließlich erreiche ich nach nur ungefähr 200 km den Ort Villarrica auf 285 m Höhe und habe damit in 2 Tagen offenbar zwei verschiedene Jahreszeiten durchfahren. Im gleichnamigen See wird gebadet.
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  • Day60

    Pucón

    December 25, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 22 °C

    We had to get up at silly o'clock to catch our bus to Pucón, and crossing the border back into Chile was fairly painless despite it being Christmas eve. We realised that we weren't feeling that Christmassy and decided it was because we hasn't heard any Christmas songs. Normally by mid December I'm sick of them but I almost couldn't believe the words were coming out of my mouth as I suggesting downloading a Christmas playlist for the bus.

    The hostel had arranged for a potluck Christmas dinner where everyone brings a dish. So we went full English and cooked a roast chicken and veg. This meant most of the day we spend going in and out the kitchen, mostly for me as Kat was busy 'hosting'.

    It was a really fun day but there was definitely a spilt in the hostel crowd as we moved into the evening. One group stayed in the sun and played techno music, the other moved into the shade and played Christmas songs and cheesy music. Unsurprisingly there was an age divide here and we were firmly in the old crowd.

    This divide continued after the hostel kicked us out for quiet time and we headed to the beach. We were still close enough to them to see some of the kids do the sort of stupid things kids do. There was a small boat on the beach that they decided to take for a little row into the lake. We couldn't see in the dark but they had somehow managed to capsize and sink the boat but luckily they were close to the jetty, as apparently one wasn't a very good swimmer. Ah kids!

    After the devastation of losing my hat, I couldn't believe it when I couldn't find my sunglasses. I was fully at the mercy of the sun for a few days but would need sunglasses for the volcano trek on our last day. Kat helpfully pointed out; they'll turn up, but I was convinced someone had gone off with them. Then just as we were packing up to leave there they were hiding under my wash bag, that I swear I checked multiple times. So this was unsurprisingly followed by an equally helpful; I told you so. I was just glad I didn't buy the expensive pair I was considering in town.

    So with my sunglasses we were up at 5:30 to begin our volcano adventure. Now you know a tour is going to be good when an icepick, gas mask and sledge are part of your kit. Volcán Villarrica is still very much active, it last erupted in 2015 and the ice at the top was a challenge to climb up but fun to slide down on a makeshift plastic sledge. I even beat Kat in a race that's she's not too happy about.

    The highlight though had to be standing at the rim looking down into a pocket of lava. It wasn't huge like in the Disney films but it was still pretty cool.
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  • Day273

    Pucon

    February 3, 2018 in Chile ⋅

    What should have been an easy travel day from Argentina into Chile turned into a slog because we’d decided to pick up a rental car from the airport rather than going directly into Pucon (a simple 5 hour bus trip from San Martin). Our questionable choice involved backtracking a few hours, having to replace an initially faulty rental car, and sitting in some crazy beach traffic. The city is very busy this time of year as it’s the go-to vacation spot for young Chileans and families who flock to beaches near the area’s pretty lakes.
    The town was a too busy for us, but the setting was beautiful with good views of several volcanoes.
    We’d come here to experience the hot springs that our friend, Christine, had recommended. They were absolutely incredible. The Termas Geometricas were set in a narrow gorge with a creek running through it and featured a series of pools (ranging in temperature from very cold to extra hot) connected by red, wooden walkways. This was definitely a special place and even prettier than any hot pools we’d seen in Japan or elsewhere. We arrived just after opening time so got to enjoy the space before the after lunch crowd arrived.
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  • Day91

    Ein ganz besonderes Weihnachten in Pucon

    December 24, 2018 in Chile ⋅ ☀️ 24 °C

    Eigentlich hatte ich mich darauf eingestellt, die Weihnachtstage alleine im beschaulichen Pucon, das gleiche am Fuße des aktiven Vulkans Villarica liegt, zu verbringen und mir hierzu ein Appartement mit Kochmöglichkeit etwas außerhalb des Zentrums gesucht.
    Stattdessen erlebte ich ein kleines Weihnachtswunder :)
    Als ich gerade auf dem Weg zum Einkaufen in die Stadt war, hielt plötzlich ein Auto neben mir und die Fahrerin Rocio und ihr Sohn Felipe boten mir an, mich mit ins Zentrum zu nehmen.
    Wir kamen ein bisschen ins Gespräch (trotz meiner immer noch sehr ausbaufähigen Spanischkenntnisse klappte es überraschenderweise recht gut) und kurzerhand wurde ich zum Mittagessen (superleckere "Humitas", eine Art Maisbrei) im Haus der Familie eingeladen, zu der außerdem noch Tochter Maria José gehört.
    Anschließend packten die drei mich ins Auto und nahmen mich mit zu einem etwas abgelegenen, dafür aber sauberen Strand, wo wir den Rest des wunderschönen Tages zusammen am See verbrachten.
    Für mich völlig überraschend fragte mich Rocio auf dem Rückweg, ob ich nicht die Weihnachtstage bei Ihnen verbringen will. Ein bisschen unsicher, ob ich die Frage wirklich richtig verstanden hatte und ob das wirklich ok wäre, stotterte ich ein bisschen herum, fragte noch zweimal nach und dann war es auch schon beschlossene Sache.
    Wir fuhren noch gemeinsam einkaufen für den nächsten Tag, ich wurde (natürlich) noch zum Abendessen eingeladen und fiel dann ziemlich geplättet von diesem verrückten Tag in mein Bett.
    Heiligabend machte ich mich also am späten Nachmittag auf den Weg zu meiner neuen "Adoptivfamilie" und wurde aufs Herzlichste empfangen. Der Grill wurde angezündet und ich erlebte mein erstes typisch-südamerikanisches "Asado"! Während die Unmengen an Fleisch (Hähnchen und Rind) auf dem Grill brutzelten, unterhielten wir uns toll, ich holte mir meine zweite krachende Niederlage beim Schach gegen Felipe ab und erkundete den großen Garten der Familie unter Führung von Rocio.
    Das Essen war wirklich großartig, neben dem Fleisch gab es einen leckeren Salat und Kartoffeln.
    Punkt Mitternacht gab es die Bescherung und zu meiner Überraschung ging auch ich nicht leer aus, sondern bekam zwei schöne Ketten mit Steinen geschenkt, die mich auf meiner Reise beschützen sollen.
    Danach wurde viel Musik gehört, gesungen (auch ich durfte ein paar deutsche Lieder anstimmen :D) und gelacht, bis ich mich schließlich um 4 Uhr auf den Heimweg machte - nicht ohne fest zu versprechen, mich auch am nächsten Tag wieder blicken zu lassen!
    Nachdem wir alle ausgeschlafen und uns über Whatsapp verabredet hatten, fuhren wir also gemeinsam ins Zentrum, wo ich eine ausgiebige Stadtführung bekam. Pucon ist wirklich einen Besuch wert, mit seinem schönen kleinen Hafen, der gemütlichen Innenstadt und dem atemberaubenden Panorama am Fuße des Vulkans.
    Bei einer kleinen Partie Tischtennis revanchierte ich mich bei Felipe für die Niederlagen im Schach, bevor Rocio mich mit ins städtische Casino nahm, dass wir allerdings ohne Glück schnell wieder verließen.
    Für den 27. Dezember hatte ich mir dann auch schon den Nachtbus nach Valparaiso gebucht, sodass ich schweren Herzens schon wieder Abschied von dieser großartigen Familie nehmen musste. Vorher ließen es die drei sich aber nicht nehmen, mich noch zu einem anderen schönen Strand zu fahren. Den Rückweg durfte ich dann sogar selbst ans Steuer - nach so langer Zeit ohne Auto ein ganz ungewohntes Gefühl!
    Nach 5 tollen, unerwarteten und verrückten Tagen in Pucon saß ich schließlich ein bisschen wehmütig im Bus nach Valparaiso.
    Vielen Dank für die Gastfreundschaft, Herzlichkeit und tollen Momente mit euch, Rocio, Maria und Felipe! :)
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  • Day36

    Pucón #1

    January 31, 2018 in Chile ⋅

    Wir sind in Pucon gelandet und fasziniert von der Vielfältigkeit dieser schönen Stadt: Im belebten Zentrum mit netten Cafés, seltsamen Cocktails und traditionellen Handwerksläden kann man wunderbar bummeln, am See den Sonnenuntergang genießen und in der Landschaft um Pucon herum prima hiken (noch besser würde es ohne die 15/20 kg auf dem Rücken gehen). Unsere Casa liegt ziemlich abgelegen auf einem Berg mit Blick auf einen Vulkan und in unmittelbarer Nähe zu einem kleinen Wasserfall.Read more

  • Day128

    Villarica/bosbranden/Colchagua Vallei

    January 27, 2017 in Chile ⋅

    We mochten Chili dus na een lange tijd wachten eindelijk in en, een klein Chileens uurtje later, waren we in Pucon. De adventure hoofdstad van Chili, waar je kan raften, paragliden, mountainbiken en dus de aangrenzende vulkaan Villarica kan beklimmen. Laat dat nou net de reden zijn waarom we hier naar toe zijn gekomen. De vulkaan is tegenwoordig alleen nog maar met gidsen te beklimmen dus nadat we onze tour hadden geboekt voor de volgende ochtend, konden we snel nog even boodschappen doen en een slaapplek regelen.

    De volgende ochtend om 6.00 uur staan we klaar met onze spullen en werden we opgehaald om richting de vulkaan te gaan. Je kan het eerste uur wandelen ook overslaan door met de stoeltjeslift omhoog te gaan. De dag ervoor was dit absoluut het beste plan, maar toen we de enige van de jongeren in de groep waren die met de lift wouden gaan, besloten we toch maar te lopen. Waarom??????? Die vraag hebben we ons in het eerste uur meerdere malen gesteld, maar zeker ook wel daarna. Het rustige tempo van de gidsen verklaarde zich volledig. Dit was de zwaarste beklimming tot nu. We hebben uiteindelijk 4 uur gelopen om 5km af te leggen tot de top. Eerst door grind, later over de gletsjer en aan het einde lavarotsen.

    Nu horen we jullie al denken, waarom doe je dat überhaupt? Vulkaan Villarica is nog steeds een actieve vulkaan, met de laatste uitbarsting kerstmis 2015, en waar je, als het goed is, lava zou kunnen zien in de krater. Dit zorgt er ook voor dat je vanuit de wijde omgeving een mooie rookpluim vanuit de vulkaan ziet opstijgen. Maar toen we eenmaal boven waren, bleek die rookpluim behoorlijk giftig en dus moesten onze gasmaskers op. De krater is redelijk diep, maar gelukkig zagen we heel veel lava-uitbarstingen in de krater. Is het dus niet allemaal voor niets geweest. Hoe langzaam we naar boven gingen, hoe snel we weer beneden waren. De sneeuw diende als glijbaan en binnen 2 uur zaten we in de auto. Compleet gesloopt, maar voldaan zijn we heel vroeg ons bed ingedoken.

    Vanwege de bosbranden in Chili hebben we niet echt een plan voor de laatste dagen. We besluiten dan ook maar de auto in te stappen en richting het Santiago te rijden en te zien hoe erg het is. Behalve een klein bermbrandje hebben geen echt vuur gezien, maar bijna de hele dag rijden we door rookpluimen. Waar we normaal kiezen om lekker langs in het bos, bij een meer of rivier te kamperen, besloten we nu maar veilig bij een benzinestation langs de snelweg te overnachten.

    De Colchagua vallei is één van de bekendste wijnstreken in Chili en ligt ook nog eens dichtbij het strand. De perfecte uitvalsbasis waar onze laatste dagen met JP. Alleen bij aankomst stonden ook de rookpluimen nog in de vallei. Dus dan maar eerst naar het strand en daarna wijn drinken. Alleen door de koude luchtstroom vanaf de zee en de warmte van de branden was het erg mistig. Voor de show hebben we foto's gemaakt van het uitkijkpunt 'Punta los Lobos'. Gezien de naam moeten we hier natuurlijk geweest zijn. Dit punt is bekend om de hoge golven en hier worden veel surf kampioenschappen gehouden.

    Vervolgens dus weer een plekje zoeken om te slapen. Aangezien we nog fris achter de oren zijn van de douche van het benzinestation, mogen we weer wildkamperen. Via onze vriend IOverlander krijgen wij niet heel veel plekken door dus we zien een duinweg en rijden hier in. Ellen riep nog; "niet doen, dit zand is te los", maar de 4x4 stand staat al aan en we rijden zo het mulle zand in. Totdat we vast staan. Daar sta je dan in de duinen, met je wielen ingegraven in het zand. Met flink wat uitgraafpogingen, wat happen zand voor Ellen, het neerleggen van takjes voor de wielen, en wat gas- en stuurmanoeuvres, staan we eindelijk weer bovenop de zandberg en kunnen we terug naar de officiële weg. Daar slapen we dus niet.

    Bij het volgende dorpje loopt en rivier en we besluiten deze te volgen. Al snel hebben we al een mooi plekje gevonden bij een uitkijkpunt, maar we zijn te nieuwsgierig om te kijken wat er verder is, en rijden door. Dit stukje land doet ons namelijk meer denken aan Zuid-Oost Azië dan Chili, omdat alle huizen zo goed als op het water staan, de koeien en schapen loslopen en de zoutwinning nog met de hand wordt gedaan. We komen eerst aan bij vrijwel lege camping, maar we weten al snel waarom.
    Bij het uitkiezen van een plek is Robert al 3 keer welkom geheten door de vriendelijk muggen en we besluiten te vertrekken. Aan het eind van de rivier vinden we de plek waar alle locals uithangen en we besluiten hier ook onze tentenkamp op te zetten. Onder het genot van een wijntje, de zonsondergang, en een spelletje rummikub is onze missie geslaagd.

    In een oase van rust worden we wakker en kunnen we ons weer een beetje opladen. We besluiten deze roadtrip af te sluiten bij wijnhuis Viu Manent om wat heerlijke wijnen te proeven. Op deze manier kunnen we alvast wennen aan het ritme wat we met Rick en Lotte zullen gaan hebben, want ondertussen zijn zij al in Santiago geland! Nadat we eerst een rondleiding over het terrein hebben gehad, begint natuurlijk het belangrijkste, de proeverij. Wat blijft het toch een genot om lekkere wijn te kunnen drinken, alleen is het wel jammer dat we met de auto zijn. Echter, en daar is ie weer, via de IOverlander app hadden we gezien dat je ook op de parkeerplaats mocht blijven slapen. Probleem opgelost! Vroeg in de morgen hebben we de tent snel ingeklapt en hebben we het laatste stukje naar Santiago gereden. Na 4893km is het dan echt tijd om afscheid te nemen van JP! Maar niet getreurd, want morgen start alweer een nieuw avontuur maar dan met z'n vieren.
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  • Day39

    Erstes Wildcamping am Lago Calafquen

    February 3, 2018 in Chile ⋅

    Trotz des zurzeit sehr hellen Vollmonds sind hier deutlich mehr Sterne zu sehen als in der Heimat. Wir haben unsere erste Campingnacht (und natürlich das Aufwachen) unmittelbar am Strand sehr genossen und freuen uns auf die nächste Gelegenheit zur Übernachtung im Freien.

  • Day29

    Zucker heilt alle Wunden

    February 14, 2018 in Chile ⋅

    Erwartungsgemäss war die Ursache für die frostige Stimmung bald gefunden. Ich war aufgrund bewusster Mangelernährung ausschliesslich mittels mehrfach ungesättigter (oder unsättigender?) Fettsäuren mehrfach unterzuckert und Sue hatte einfach Hunger. Oder war müde. Wahrscheinlich beides. Zum Glück hatte ich noch eine Tüte saure Gummiringe im Gepäck, die ich tags zuvor heimlich gekauft hatte. Genüsslich mampfte ich den einfältigen Zucker vor mich hin, ohne auch nur im Traum daran zu denken, Sue etwas davon abzugeben. So blieb die Stimmung noch ein paar Minuten eisig, bis ich mich dann gegen Ende der Tüte doch noch dazu erbarmen liess, Sue am sauren Zucker-Flash teilhaben zu lassen. Also eigentlich war mir einfach schon richtig schlecht vom künstlichen Geschmacksinferno, aber es fühlte sich trotzdem irgendwie grosszügig, ja gar altruistisch an. Und das Ergebnis ist ja dasselbe. Einmal mehr habe ich somit die Stimmung gerettet. Somit also ein Mal, bisher.

    Pucón selber hat uns dann von Anfang an begeistert und wir hätten auch Aktivitäten für eine ganze Woche oder mehr gefunden. Entschieden haben wir uns einmal mehr für einen Hiking-Day in einem Nationalpark (wer jetzt denkt, dieses National-Park-Hiking wird auf die Dauer langweilig, hat recht, aber ein paar Mal geht noch), dann ein Tag Pause und am Strand liegen, bevor es dann tags darauf auf den Volcán Villarrica soll. Das Teil ist richtig richtig imposant. Von jeder Ecke des Städtchen sieht man diesen kolossalen kargen Koloss, mehrheitlich mit Schnee bedeckt und mit leicht rauchendem schwarzem Schlund. Unsere Gefühle sind eine Mischung aus Vorfreude und einem Heidenrespekt vor dem Aufstieg. Also eigentlich Sue's Gefühle. Ich finde die (Warn-)Hinweise für die Vorbereitung von wegen am Vorabend keinen Alkohol, reichlich Pasta essen, früh aufstehen und viel Wasser trinken, etc. für völlig unangebracht und übertrieben. Schliesslich bin ich fit wie Sau. We'll see ...

    Vom Nationalpark und unserem Pausentag am Strand will ich eigentlich gar nichts schreiben, würde mich mit den meisten Kommentaren wie "uii, doch auch verdammt steil" ... "beim ständigen Überholen der vielen lahmen Enten geschwitzt wie Anton", "Schnauze Ramon, ich fliege die Drohne wenn es mir passt!", "wow, auch hier für die Strapazen belohnt" ... etc einfach wiederholen. Das muss nicht sein. Und Sue hat ja wieder soo schöne Fotos gemacht. Ganz toll wie sie das macht, die Sue. Ausserdem liessen die Winde auch wieder ein paar Drohnenaufnahmen (inkl. Valentine's Day Special) zu, der Link zum Clip gibt's am Ende des Beitrags. Auch das macht Sue ganz toll. Das einzige Vorkommnis das ich wirklich für erwähnenswert halte, ist die Busfahrt vom Nationalpark zurück nach Pucón. Also eigentlich das Warten auf den Bus. Viele Optionen hat man nicht, um von diesem abgelegenen Ort zurück in die Stadt zu kommen. Und so waren die schöne und ziemlich durchgeschwitzte Sue und ich denn auch nicht alleine mit der Hoffnung, einen Platz im sehnlichst erwarteten 17:10 Uhr Bus zu ergattern.

    Ich bin schlecht im Schätzen, würde aber sagen, es hatte genug Leute, um mindestens 3 Busse zu füllen. Allerdings wusste niemand wirklich, wo auf diesem Abschnitt der Bus denn genau halten würde. Wir auch nicht. Und so liessen sich dann diverse taktische Manöver und Verschiebungen einzelner Personen und ganzer Gruppen beobachten. Eine geregelte "First come, first serve"-Ordnung war nicht zu erkennen und es spielte wohl auch keine Rolle, wer schon ein Ticket für die Fahrt in der Hand hielt (wir hatten schon eines, aber das schien niemanden zu beeindrucken). Sue schien das irgendwie kalt zu lassen oder sie beurteilte die Situation anders (oder auch gar nicht). Ich für meinen Teil erhöhte die Taktfrequenz meines Denkapparates und durchlief in Gedanken diverse Szenarien. Wie und was genau in meinem Kopf vorging, bleibt natürlich mein Geheimnis (quasi eine Art "competitive advantage" im Zeichen von "survival of the fittest"). Aber wer mich kennt, weiss, dass ich selten lange anstehe am Skilift oder in anderen ungeordneten Schlangen.

    Dass es heute nicht ganz ohne unbeabsichtigte leichte Rempler und vorsichtiges Schieben ausgehen wird, war mir zu dem Zeitpunkt schon klar. Wie in einer solch beinahe lebensbedrohliche Situation üblich, war ich bereit, Frauen und Kinder kaltblütig und taktisch vor den Bus zu werfen, um eine günstige Halteposition zu erzwingen. Als der Bus dann mit reichlich Verspätung um die Ecke bog, waren die Spiele eröffnet. Um die Erläuterungen rund um die strategischen Positionierung und Bewegungen abzukürzen, hier nur die Frage: Wer bestieg als erstes den Bus? Und das sogar ohne Frauen oder Kinder auf die Fahrbahn zu schmeissen? Ich weiss, eine beschissen rhetorische Frage. Natürlich ich. Eigentlich. Wären da nicht drei unglaublich freche Mädchen gewesen, gefühlt alle so um die 14, die sich über die rechte Flanke wieselflink vor die Türe gemogelt haben. Ich war ob der Frechheit ziemlich beeindruckt muss ich zugeben und liess sie denn auch gewähren, obwohl ich dank der zuvor durchlaufenen Szenarien und blitzschneller Reflexe - ich war einmal ein richtig guter Goali mit viel Potential nach oben ... ok, ich war einfach nur Goali - die Chance hatte, die zwei letzteren Gören mit einem leichten und völlig unbeabsichtigten Body-Check mit voller Wucht gegen die Bus-Tür klatschen zu lassen. Ich war also erneut grosszügig und bestieg den Bus als erster Erwachsener. Und wo war Sue? Hm, immer noch am Staunen. Zu ihrem Glück habe ich ihr den Platz neben mir dann freigehalten.

    Und dann war an unserem letzten Tag in Pucón ja noch das mit dem rauchenden und aktivsten der 60 aktiven Vulkane in Chile. Lange und minutiös geplante Vorbereitung mit früh ins Bett, richtig essen, kein Alk und dem ganzen Theater. Um 06:30 ging es los, mit dem Büsli bis auf 1'400m und von da mit einem Sessellift (wobei man dies in unseren Breitengraden nicht so nennen und auch nicht für Personentransporte nutzen dürfte) auf 1'800m, quasi das Basislager. Richtige Wandervögel verzichten auf den Lift (der kostet zusätzlich soviel wie eine Tageskarte in St. Moritz), in unserer Gruppe wäre ich allerdings der einzige Vogel gewesen. Ab dann gehts nur in eine Richtung, bergauf, auf über 2'800m. Das klingt jetzt nach viel, aber um hier mal Tacheles zu reden, es war wie erwartet ein verdammter Spaziergang. Eine Gruppe von 8 plus 3 Guides. Und da wo ich (mit Sue im Schlepptau) bei unseren "self-guided" Hikes normalerweise zum Überholen der ganzen Hindernisse ansetzen würde, machten die Guides ... nichts. Gemütlich schlängelte sich die Gruppe als eine von vielen die Geröll- und Schnee-Serpentinen hinauf, ohne dass es mich (und zu meinem Erstaunen auch Sue) auch nur einen Tropfen Schweiss gekostet hat. Andere schon. Schön war es trotzdem. Richtig schön. Und der Abstieg ein ganz neues und aussergewöhnliches Erlebnis. Trotz teils heftigen Winden, liessen wir unsere kleine Spark bei diversen Gelegenheiten in die Luft. Gibt also auch noch einen Clip und mein Beitrag endet hier.

    Und nun? Ja jetzt geht es direkt und leider weniger müde als erwartet zum Nachtbus, auf nach Santiago. Das Penthouse wartet auf uns!

    Hier der Link zum "Valentine's Hike in Pucon": https://youtu.be/q6ru7hBOg7U
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  • Day104

    Pucón - im Angesicht des Vulkans

    February 3, 2018 in Chile ⋅

    Was machen wir hier eigentlich? Das haben wir uns an dem Tag sehr oft gefragt! Aber erstmal von Anfang an.
    Von Santiago haben wir unglaubliche 14h (!!!) gebraucht, um nach Pucón zu kommen. In dieser Gegend sind drei aktive Vulkane und wir haben uns dazu entschlossen, einen zu besteigen. Am besagten Tag haben wir erstmal unsere Ausrüstung bekommen - Helm, Eispickel, Gasmaske und extra Schneeschutzanzüge. Und selbst da wurde einem noch nicht so bewusst, was man hier eigentlich macht. Nun gut, ab in den Nationalpark, die ersten 100 Höhenmeter mit dem Sessellift (ohne Bügel!) zurück gelegt und dann begann das Abenteuer. Es kam schon ein komisches Gefühl auf, wenn man als erstes erklärt bekommt, wie man seinen Eispickel einsetzen muss, wenn man abrutscht!🙈
    Danach ging es weitere 1100 Höhenmeter nach oben - über Geröll, Schnee und Eis. Nach 3,5h Aufstieg sind wir oben am Krater auf 2847m angekommen. An dem Tag war der Vulkan sehr ruhig und wir haben keine Lava gesehen oder gehört (was eigentlich normal ist). Dafür haben wir immer wieder den Rauch abbekommen.
    Danach ging es wieder an den Abstieg. Normalerweise eher langweilig, hier hatten wir unglaublich viel Spaß! Denn wir mussten nicht laufen, sondern konnten in einer Art Eisbahn mit Tellerschlitten runterrutschen. Das ging ziemlich schnell, hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, aber sorgte für ein paar blaue Flecken!😉
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You might also know this place by the following names:

Región de la Araucanía, Region de la Araucania, Araucanía

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