• Unterwegs nach Vlora

    6–11 Haz, Arnavutluk ⋅ ☀️ 27 °C

    Bevor wir den Nationalpark Llogara wieder verlassen, unternehmen wir noch eine kleine Wanderung. Den Pfad folgten bereits die alte Römer. Die gingen allerdings nur zu Fuß, weil sie nicht genug Schiffe für ihr Heer hatten. Oben angekommen gibt's einen tollen Ausblick auf Albaniens größte Halbinsel und die vorgelagerte Insel. Nach der streckt gerade Trumps Schwiegersohn sein Finger aus und möchte dort ein Luxusresort bauen. Das finden wiederum die Albaner nicht so lustig und demonstrieren fleißig. Na Familie Trump im Land braucht man wirklich nicht.
    Der Bus bringt uns in die Hafenstadt Vlora. Zwischendurch stoppen wir am Vlora Bypass und genießen den Ausblick über die Stadt. In Vlora pulsiert das Leben und wir erkunden die Stadt wie immer zu Fuß. Zuerst geht es zur Muradie-Moschee. Sie ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und wird auch oft als Blei-Moschee bezeichnet. (Das Kegeldach besteht aus Blei).
    Weiter geht's zum Flaggenplatz. Allerdings gibt es da gar nicht so viel Flaggen, wie erwartet, dafür ein monumentales Denkmal von 17 m Höhe. Das Unabhängigkeitsdenkmal erinnert an die Ausrufung der albanischen Unabhängigkeit im Jahr 1912. Es zeigt Ismail Qemali (den ersten Premierminister Albaniens) umgeben von Freiheitskämpfern und Intellektuellen.
    Weiter geht es durch die Gassen der Altstadt, ehe wir uns nach einer Stärkung auf den Weg zum Hotel machen.
    Nachmittag und Abend stehen uns zu freien Verfügung und wir gehen endlich ausgiebig baden, fahren Riesenrad und genießen einen tollen Urlaubscocktail.
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