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Albanien

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  • Trip start
    May 26, 2026
  • Tirana

    May 27 in Albania ⋅ 🌙 20 °C

    Am frühen Nachmittag landen wir in Tirana. Unser Hotel (Capial) liegt zentral in der Nähe des Skanderbeg Platzes und wir können die City noch etwas zu Fuß erobern.
    Der Wechselkurs liegt derzeit bei 1 € = 95 LEK. Man kan zwar fast überall in den großen Städten auch in Euro bezahlen, bekommt dann aber LEK als Wechselgeld, mit erheblich schlechterem Wechselkurs.
    In Tirana trifft sich moderne Architektur mit morbider Ostblock-Bauweise, gigantische Shopping-Center und gemütliche Restaurants.
    Ein absolutes Muss, bei kühlem Drink (zugegeben nicht ganz günstig) den Ausblick vom Sky-Tower genießen.
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  • Tag 2: Stadtführung Tirana

    May 28 in Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    Mit unserem Reiseleiter Isa geht es zu Fuß durch das belebte Tirana. Albaniens wechselhafte Geschichte spiegelt sich eindrucksvoll in der vielfältigen Architektur. Osmanische, griechische, italienische und ungarisch-österreichische Bauherren und nicht zu vergessen, die kommunistischen Prachtbauten prägen das Bild der Stadt. Seit der politischen Wende in den 90ern sind noch weitere gigantische Bauwerke hinzugekommen.
    Vorbei geht es an der Et’hem-Bey-Moschee und dem Uhrenturm (mit einer Uhr aus Deutschland), über den
    Skanderbeg Platz (zur Zeit findert auf dem Platz ein großes Sport Event im Paddelball statt), dem Nationalmuseum (derzeit wegen Umbau geschlossen) und dem Kindertheater.
    Die ortodoxe Auferstehungskathedrale wurde erst 2012 fertig gestellt. Der Priester nimmt sich Zeit für uns und erzählt über Religion in Albanien. Während des Kommunismus waren Religionsgemeinschaften jeder Art verboten, Priester wurden umgebracht. Nach dem politischen Umbruch Anfang der 90er gab es keine Priester im Land. Er selbst stammt aus Belgien, hatte in Deutschland studiert (bei Kardinal Ratzinger) und entschied sich 1993 nach Albanien zu gehen. Die Zustände waren katastrophal. Dank Spenden und Hilfsgütern konnte den Menschen geholfen werden. Die Finanzierung der modernen Katedrale erfolgte rein aus Spendengelder.
    In Albanien wurden in der Zeit des kalten Krieges, in der 1980er Jahren eine Vielzahl von Bunkern gebaut. Einige davon kann man besichtigen, wie den Bunker 2, der heute ein Museum beherbergt.
    Einen ordentlichen Überblick verschafft man sich über die Stadt, wenn man die 144 Stufen der Pyramide hoch klettert - bei über 30 Grad schon ganz schön schweißtreibend.
    Weiter geht's in Richtung Air Albana Stadion. Wenn man eine Kleinigkeit verköstigt, darf man auch einen Blick ins Innere werfen. Hier spielt die albanische Fußball- Nationalmannschaft. Mit 22.000 Plätzen aber trotzdem nicht sehr groß.
    Einigermaßen fußlahm klettern wir schließlich in unseren Bus und es geht weiter nach Berat, der Stadt der 1000 Fenster.
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  • Tag 3: Berat - Stadt der 1000 Fenster

    May 29 in Albania ⋅ ☀️ 26 °C

    Am Vormittag geht es auf den Berg zur Festung Berat. Das 3 eckige Areal wird von alten Steinmauern aus dem 13. Jahrhundert umschlossen, die eine Länge von etwa 1400 m haben. Im Ikonen-Museum gibt es eine Vielzahl sehr schöner Ikonen von dem berühmten Ikonen Maler Onufri zu sehen. Seine Malerei zeichnet sich durch ein besonders strahlendes Rot aus, dessen Rezeptur er nicht einmal an seinen Sohn vererbte.
    Obwohl viele Kirchen und Moscheen stark beschädigt sind, zeugen sie noch heute von der wechselhaften Geschichte.
    Von der Festung aus, hat man einen tollen Ausblick auf die Altstadt. Bevor es wieder zurück geht kehren wir in einem kleinen Gästehaus ein, es gibt Raki, Süßkram und coffee.
    Zu Fuß geht es wieder ins Tal. Und wir schlendern gemütlich die Altstadt.
    Nach einer kleinen Mittagspause geht es dann zu einer Weinverkostung. Wir testen Rot- und Weißwein und sogar einen Roséwein, Raki darf auch hier nicht fehlen.
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  • Tag 4: von Berat zum Ohridsee

    May 30 in Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    Am Morgen verabschieden wir uns von Berat und starten Richtung Ohridsee. Erster Zwischenstopp ist Elbasan - viertgrößte Stadt Albaniens. Wir spazieren durch die Stadt und schon kommt uns wieder der Raki dazwischen. Wir machen eine spontane Miniverkostung in einem kleinen Shop. Ein Raki mit Mokka-Geschmack darf dann auch mit.
    Es gibt schon witzige Gepflogenheiten. So gibt es in Albanien Häuser mit 2 Türglocken, eine für die Frauen und eine für die Männer, so wusste man gleich, wer zu Besuch kommt.
    Weiter geht's zur Festung, die heute Hauptsächlich Restaurants und Cafés beherbergt.
    Weiter geht es mit dem Bus ins kleine Dorf Lin. Wir brechen auf, um uns ein historisches Mosaik anzusehen. Der größte Teil ist leider abgedeckt, so dass wir schnell weiterziehen Richtung Steilküste. Und das ist dann doch spektakulär, ein Wahnsinns Ausblick. Da kann man sich kaum satt sehen.
    Ordentlich satt waren wir dann doch, denn es musste auch der Fisch getestet werden. Super lecker.
    Auf der letzten Etappe genießen wir das grandiose Panorama, eher wir schließlich gemütlich am Seeufer bummeln und die Eindrücke genießen.
    Unser Hotel liegt direkt am Seeufer, aber leider entpuppt sich die versprochene Wasserqualität als ziemlich schmutzige Brühe und wir verzichten erstmal aufs Baden.
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  • Ausflug nach Nordmazedonien

    May 31 in North Macedonia ⋅ ⛅ 21 °C

    Früh morgens geht es über die Grenze, den wir möchten vor dem großen Besucheransturm im Kloster Sveti Naum sein.
    Für einen kleinen Obulus kaufen wir Karten für die Besichtigung der Kapelle und gleich gibt es noch einen Raki zum kosten. Schon witzig. Leider sind die Fresken nicht so erhalten.
    Nach der Besichtigung ist dann erstmal wieder etwas körperliche Anstrengung nötig. Mit dem Bus geht es nach Elshani und zu Fuß weiter zu einem Guesthaus. Mit einem einheimischen Guide geht es weiter auf eine kleine Wanderung mit schönen Ausblicken auf den Ohridsee.
    Die Mittagspause verbringen wir der Stadt Ohrid, in der wir anschließend noch eine schöne Stadtbesichtigung machen - vorbei an Kirchen, einem römischen Amphitheater bis zur Kirche der heiligen Sophia.
    Zurück geht's mit dem Boot und herrlichen Ausblick auf die Küste.
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  • Weiter nach Voskopoje

    June 1 in Albania ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser erster Stopp führt uns heute an den wunderschönen Prespa-See. Mit kleinen Booten setzen wir zur Insel Maligrad über und sehen uns als erstes die Höhlenkirche der heiligen Maria an. Die mittelalterliche Kirche zeigt Fresken des serbischen Fürsten Novak und seiner griechischen Frau. Aus der anderen Seite der Insel gibt es eine große Kolonie mit Pelikanen und Kormoranen. Pelikane tauchen übrigens nicht, das übernehmen die Kormorane. Sie holen den Fisch für die Pelikane aus dem Wasser. Ein Kormoran frisst täglich an dir 7 kg Fisch.
    Anschließend geht es zu einer Honigverkostung in die Großimkerei Morava. Es gibt die verschiedensten Sorten von Kastanien- über Thymian-, Akazien- bis hin zu Orangenhonig.
    Nächster Stopp ist Korca: Unser Reiseleiter hat uns eine kleine Biertour durch die Brauerei Korca organisiert. Und gekostet wird natürlich auch.
    Der obligatorische Stadtrundgang darf auch hier nicht fehlen. Es geht über den alten Bazar zu einer ehemaligen Karawanserei, die heute als stilvolles Hotel genutzt wird.
    Die Kathedrale der Auferstehung Christi ist Albaniens größte orthodoxe Kirche und wurde erst 1995 geweiht. Eindrucksvolle Fresken schmücken das Kirchenschiff.
    Einermaßen geschafft bringt uns der Bus zu unserem Hotel in Voskopoje, wunderschön am Hang gelegen.
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  • Wanderung rund um Voskopoje

    June 2 in Albania ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute schnüren wir die Wanderschuhe. Wir starten am Kloster Johannes des Täufers. Einst war es Herberge für die Studenten der beiden Akademien des Ortes.
    Auf malerischen Pfaden geht es den Berg hinauf bis auf ca. 1970 m. Die Angaben der einschlägigen Handy-Apps waren etwas unterschiedlich, aber letztendlich hat immer der Reiseleiter recht. 😉
    Weiter geht es zu einer kleinen Kirche mitten im Wald. Kirchen gibt es in Albanien wirklich viele - allein 25 in Voskopoje, 10 davon in gutem Zustand oder sogar neu gebaut. Viele Albaner, die einst das Land verlassen hatten, finanzieren solche Neubauten als Zeichen ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit.
    Weiter geht's mit tollem Ausblick auf die schneebedeckten Bergspitzen des Ostrovica-Gebirges. Übrigens gibt es hier auch Bären, aber wir begnügen uns mit Schmetterlingen, Kröten und Eidechsen.
    Nächstes Ziel ist die St. Georges Kirche in Shipka. St. Georg wird übrigens immer mit Speer und Drachen dargestellt. Eine freundliche alte Dame mit Namen Margarita öffnet für uns das Tor zu Friedhof und Kirche. Dank finanzieller Unterstützung von Privatpersonen und Institutionen, auch der EU, wurden viele der Kulturdenkmäler restauriert und stehen unter UNESCO-Schutz.
    Eine willkommene Erfrischung bietet wen7g später der Trinkbrunnen in Shipka.
    Das Leben im Dorf scheint vor 100 Jahren stehen geblieben zu sein. Der krasse Gegensatz dazu, sind die vielen Neubauten, die nicht weit entfernt davon entstehen.
    Vorbei an der Kirche Athanasios erreichen wir den Ortskern von Voskopoje und unser letztes Ziel, die Kirche St. Nikolaus.
    Und dann gibt's endlich mal wieder was zu essen. 😀
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  • Viele Kurven und nasse Füße

    June 3 in Albania ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir verabschieden uns von Voskopoje und starten in Richtung Gijrokastra.
    Auf äußerst kurvenreicher Strecke machen wie uns auf in Richtung Lengarica-Canyon.
    Einst ein echter Geheimtipp, wird das Areal mittlerweile voll touristisch erschlossen. Vieles ist noch im Bau, aber auf kurz oder lang wird der Canyon wohl seine Ursprünglichkeit verlieren. Wir hatten finigermaßen Glück und haben nicht allzu viele Leute im Canyon getroffen. Über glitschige Steine und durch einigermaßen passierbare Furten wanderten wir ein ganzes Stück in die Schlucht. Ein wirklich beeindruckendes Stückchen Erde.
    Und natürlich durfte das Bad in einer der Thermalbecken im Anschluss nicht fehlen, bevor wir uns dann auf das letzte Stück Weg nach Gijrokastra machten.
    Schönes Hotel nur einen Katzensprung vom Bazar entfernt.
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  • Gjirokastra zu Fuß

    June 4 in Albania ⋅ 🌧 19 °C

    Der Tag startet mit einem ordentlichen Gewitter und wir etwas verspätet auf unseren Stadtrundgang. Am Beginn der Bazar Straße schauen wir uns eine Mauer mit Bronzebüsten lokaler Persönlichkeiten an, darunter dem berühmten Schriftsteller Ismail Kadare. Angeblich war er 10x für den Literatur Nobelpreis nominiert, hat ihn aber nie bekommen.
    Weiter geht es über die Bazar Straße zum Skenduli-Haus, eines der am besten erhaltenen und historisch bedeutendsten traditionellen osmanischen Wohnhäuser Albanien. Es wurde im 18. Jahrhundert (ca. 1700) erbaut und befindet sich heute in der 9. Generation im Besitz der Familie Skënduli. Es verfügt über 12 Zimmer, 9 Kamine, 44 Türen, 64 Fenster und 4 Bäder (darunter ein privates Hamam). Unter anderem gibt es ein Zimmer, das nur zur Absprache von Hochzeiten genutzt wurde und sonst das ganze Jahr verschlossen blieb. Hochzeiten waren oft arrangiert und die Braut donnte nur heimlich durch ein Loch in der Holztür ihren zukünftigen Gatten inspizieren. Tatsächlich durfte sie diesen ggf. auch ablehnen.
    Weiter geht's zur Burg von Gjirokastra, eine der größten und besterhaltenen Bergfestungen auf dem Balkan. Sie thront majestätisch auf einem über 370 Meter hohen Hügel und bietet einen tollen Panoramablick auf die gesamte Stadt und das Drino-Tal. Die ersten Befestigungen stammen vermutlich aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Ihr heutiges Erscheinungsbild erhielt sie maßgeblich im 19. Jahrhundert unter der Herrschaft von Ali Pascha, der sie zu einer mächtigen Festung ausbauen und den markanten Uhrturm errichten ließ. Im Gewölbegang gibt es eine lange Kanonengalerie mit Waffen aus verschiedenen Jahrhunderten und ei Geo-Cache ist auch versteckt. Außerdem gibt es das Wrack eines US-amerikanischen Spionageflugzeugs ausgestellt, das während des Kalten Krieges zur Landung gezwungen wurde. Eine andere Theorie besagt, der Pilot ist vom Kurs abgekommen. Wer weiß, was denn nun wirklich stimmt.
    Auf dem Gelände gibt es auch eine große Freilichtbühne, auf der aller 5 Jahre ein Folklore Festival stattfindet.
    In der Mittagspause testen wir
    die albanische Süßigkeit Oshaf. Das Dessert besteht aus frischer Schafsmilch , getrockneten Feigen, Zucker und einer Prise Zimt.
    Nachmittag geht's dann mit dem Bus nach Labova zur Besichtigung der Marienkirche, einer der ältesten albanischen Kirchen. Einst war sie im Besitz einer besondeten Reliquie. Der Legende nach soll sie ein Stück des Heiligen Kreuzes Christi enthalten haben, diese Reliquie wurde aber leider gestohlen.
    Nach einem Kaffee im nebenan gelegenen Gartenrestaurant und einem deftigen Regenschauer gings zurück nach Gjirokastra.
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  • Türkisblaues Wasser und alte Steine

    June 5 in Albania ⋅ ☀️ 22 °C

    Von Gjirokastra aus geht es zum Blue Eye. "Syri i Kaltër“ liegt in einem 293 Hektar großen Naturschutzgebiet. Die Karstquelle ist über 50 m tief und erstrahlt je nach Sonneneinstrahlung türkis-grün umgeben von dunklem Blau. Von der Aussichtsplattform aus kann man direkt ins Auge schauen, aber das Gedränge ist groß.
    Wenn man den Weg an der Quelle vorbei noch etwas weiter geht, findet man noch weitere schöne Fotomotive. Mit etwas Glück bekommt man auch eine der Blauflügel Prachtlibellen vor die Linse.
    Und weiter geht's. Butrint ist eine über 2.500 Jahre alte, historische Ruinenstadt und Ausgrabungsstätte im Süden Albaniens, knapp 20 Kilometer südlich von Saranda. Als UNESCO-Weltkulturerbe liegt sie eingebettet in einen landschaftlich reizvollen Nationalpark,
    Unser Mittagessen nehmen wir in Saranda. Der Strand hier ist echt voll, so das wir noch etwas weiter fahren. In Porta Palermo ist es zwar etwas steiniger, aber das Wasser ist klasklar und erfrischend.
    Weiter geht's in den Nationalpark Llogara, wo wir für eine Nacht halt machen.
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  • Unterwegs nach Vlora

    Jun 6–11 in Albania ⋅ ☀️ 27 °C

    Bevor wir den Nationalpark Llogara wieder verlassen, unternehmen wir noch eine kleine Wanderung. Den Pfad folgten bereits die alte Römer. Die gingen allerdings nur zu Fuß, weil sie nicht genug Schiffe für ihr Heer hatten. Oben angekommen gibt's einen tollen Ausblick auf Albaniens größte Halbinsel und die vorgelagerte Insel. Nach der streckt gerade Trumps Schwiegersohn sein Finger aus und möchte dort ein Luxusresort bauen. Das finden wiederum die Albaner nicht so lustig und demonstrieren fleißig. Na Familie Trump im Land braucht man wirklich nicht.
    Der Bus bringt uns in die Hafenstadt Vlora. Zwischendurch stoppen wir am Vlora Bypass und genießen den Ausblick über die Stadt. In Vlora pulsiert das Leben und wir erkunden die Stadt wie immer zu Fuß. Zuerst geht es zur Muradie-Moschee. Sie ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und wird auch oft als Blei-Moschee bezeichnet. (Das Kegeldach besteht aus Blei).
    Weiter geht's zum Flaggenplatz. Allerdings gibt es da gar nicht so viel Flaggen, wie erwartet, dafür ein monumentales Denkmal von 17 m Höhe. Das Unabhängigkeitsdenkmal erinnert an die Ausrufung der albanischen Unabhängigkeit im Jahr 1912. Es zeigt Ismail Qemali (den ersten Premierminister Albaniens) umgeben von Freiheitskämpfern und Intellektuellen.
    Weiter geht es durch die Gassen der Altstadt, ehe wir uns nach einer Stärkung auf den Weg zum Hotel machen.
    Nachmittag und Abend stehen uns zu freien Verfügung und wir gehen endlich ausgiebig baden, fahren Riesenrad und genießen einen tollen Urlaubscocktail.
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  • Von Vlora nach Shkodra

    June 7 in Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    Bevor wir uns von der Küste verabschieden machen wir noch einen kleinen Abstecher in die Nähe der Narta Lagune. Dort befindet sich die Marienkirche auf einer kleinen Insel mitten in der Lagune. Über einen Holzsteg geht es auf die kleine Insel. Dort befand sich einstmals ein Kloster mit besagter Marienkirche.
    Da wir noch einen weiten Weg vor uns haben, ist die Zeit leider knapp.
    Am Nachmittag kommen wir dann in Shkodra, der größten Stadt Nordalbaniens, an und wechseln am Fuß der Festung Rozafa in einen Taxi-Bus, der uns bis zum Eingang bringt. Zum laufen ist es einfach zu heiß. Die Festung selbst bietet einen traumhaften Ausblick über Schkodra und die Umgebung.
    Nach einer kurzen Erfrischung in unserem Hotel unternehmen wir einen Stadtrundgang. Station 1 ist die riesige römisch-katholisch Stephans-Kathedrale. Das dem heiligen Stephanus geweihte historistische Bauwerk wurde 1865 eröffnet. Wir schlendern weiter durch die Fußgängerzone, vorbei an Rathaus und der Zentralmoschee.
    Auch in Schkodra wird gegen den Ausverkauf des Landes protestiert.
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  • Von Skodra in die Albanischen Alpen

    June 8 in Albania ⋅ ☁️ 23 °C

    Es geht weiter Richtung Alpen, dafür heißt es früh aufstehen. Wir fahren nach Koman. Samt Bus geht es auf die Fähre. Die Fahrzeuge werden sauber eingeparkt, da wird kein Zentimeter verschenkt. Unsere Fahrt über den Komansee dauert gut 2,5 Stunden. Es geht durch Schluchten und Fjorde fast wie in Norwegen. Man kann sich nicht satt sehen. In Fierze bekommen wir dann wieder festen Boden unter die Füße.
    Nach einem kurzen Zwischenstopp in Tropoja mit Mittagessen und einem superleckerem Milcheis (Kugel 30 Lek) geht's weiter Richtung Alpen.
    Im Valponatal gibt es noch einen kurzen Fotostopp an einer alten Wassermühle. Jeder brachte seine Ernte dahin und dann wurde gerecht geteilt.
    Am Nachmittag erreichen wir endlich unser Ziel das Hotel Margjeka in Valbona. Die Gastgeberin ist eine Deutsche, die das Hotel mit ihrem albanischen Mann Sheriff einschließlich Straße selbst gebaut hat.
    Nach der langen Busfahrt brauchen wir unbedingt noch ein bisschen Bewegung. Wir erkunden die Gegend und wandern ein Stück in einem ausgetrocknetem Flußbett.
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  • Durch den Kosovo nach Kruja

    June 10 in Kosovo ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute geht es wieder früh los. Wir starten gegen 8 Uhr, denn es liegt noch eine ordentliche Wegstrecke vor uns. Rund 1,5 Stunden später passieren wir die Grenze zum Kosovo. Unser Ziel ist die Stadt Gjakova. Wir schlendern durch den alten Bazaar zur Hadum Moschee. Der Imam erzählt uns interessante Details zur Bemalung des Innenraums.
    Im Anschluss haben wir noch Zeit für ein Eis und den weltbesten Machiato.
    Vorbei an der Stadt Prizren geht es wieder Richtung albanische Grenze.
    Das Ende unserer Reise rückt näher und wir erobern unser letztes Ziel, die mittelalterliche Stadt Kruja. Malerisch am Hang gelegen, dominiert die imposante Burg das Bild des Ortes. Einst war sie das "Hauptquartier" des Nationalheldens Georg Kastriota, genannt Skanderbeg. Über sein Wirken berichtet das in der Festung befindliche Skanderbeg-Museum. Nach einer dicken Lektion Geschichte, bewundern wir den grandiosen Blick.
    Den letzten Abend in Albanien nutzen wir für ein gemeinsames Abendessen, bedanken uns bei unserem Reiseleiter und unserem Fahrer, bevor wir auf dem Dach einen letzten Blick auf das nächtliche Kruja genießen.
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  • Trip end
    June 11, 2026