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  • Day7

    Transportation Camp / Papillon

    April 24, 2019 in French Guiana ⋅ 🌧 27 °C

    Nach nur 4 Stunden Schlaf ist die Nacht vorbei. Wir frühstücken kurz und werden dann um 7:30 Uhr von unserem Guide Gilbert abgeholt. Mit dem Auto starten wir unsere private Tour nach Französisch Guyana.
    Die Fahrt bis zum Maroni-River, dem Grenzfluss, dauert fast 2,5 Stunden und führt uns durch etliche kleine Dörfer und vorbei an Feldern und üppiger Vegetation. Dann bringt uns ein kleines Boot über den Fluss nach Französisch Guyana. Eine offizielle Grenze gibt es hier nicht und so ganz legal ist unser Grenzübertritt nicht, aber wir sparen uns so eine weitere Tourist Card für den Rückweg nach Suriname.
    Gilbert führt uns durch das ehemalige Gefängnis., das bis 1942 genutzt wurde und erklärt uns die einzelnen Bereiche und den rauen Gefängnisalltag. Guyane war gut 200 Jahre eine französische Strafkolonie, berühmt-berüchtigt als grüne Hölle oder „land of great punishment“. Strafen wurden grundsätzlich verdoppelt und die Haftbedingungen waren unmenschlich. Dazu erschwerten die klimatischen Bedingungen und Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber das Überleben. Neben diesem Gefängnis gab es noch 3 Gefängnisinseln, die aber weiter im Süden liegen und oft noch schlechtere Bedingungen hatten.
    Wir sehen auch die Zelle des berühmtesten Insassen „Papillon“ und beschließen, später wenigstens die Verfilmung des berühmten Romans zu sehen...
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