DUBAI
13–16 nov 2025, Emirati Arabi Uniti ⋅ ☀️ 29 °C
Nach 6 Wochen "Heimaturlaub" geht es am 13.11.25 morgens um 4:30h zum Kölner Flughafen. Das Auto haben wir bei "idealparken" abgestellt, der ShuttleBus bringt uns ans Terminal. Da wir Eurowings fliegen, müssen wir zuerst zum Check-In im Bereich A des Terminals gehen, um dann, später, den gesamten Weg wieder zum Gate D60 zurückzulaufen. Da wir die Fast Lane benutzen dürfen, trinken wir schon 50 Minuten nach Ankunft am Flughafen unseren ersten Kaffee in der Lounge.
Der Flug EW 1146 kommt nach 6 Sunden pünktlich in Dubai auf dem Dubai Al Maktoum Flughafen an. Die Sicherheitskontrolle dauert recht lange, aber nach 45 Minuten starten wir durch zur Gepäckausgabe. Könnten unsere Koffer winken, dann hätten sie es bestimmt getan, denn wahrscheinlich haben unsere beiden Koffer schon mehrere Ehrenrunden gedreht. Nun geht es erst einmal zum Schalter, um NOL Karten zu kaufen; diese braucht man, um die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen zu dürfen. Wird man in Bus oder Bahn ohne NOL Karte erwischt, wird man in Dubai sofort zum Kriminellen. Zumindest werden pro Person 200 AED (ca. 50 Euro) fällig. Wichtig ist aber wissen, dass man als Gast in Dubai zwar gerne gesehen ist, sich aber alle Ausländer, und das sind alle außer den 10% Einheimischen, doch bitte an die Regeln halten. Damit die Regeln bekannt sind, laufen in den Bussen z.B. Illustrationen zu allen erdenklichen Regeln. Verboten sind Trinken, Essen, laute Unterhaltung, Stoßen und Drängeln, Kaugummi essen u.v.a.. Nicht illustriert, aber sehr wichtig, verboten siny auch der Austauch von Zärtlichkeiten; keine Berührungen. Einheimischen ist in den Öffentlichen ein Sitzplatz frei zu machen! Einheimischer wird man auch nicht, als Einheimischer wirst Du geboren, oder halt nicht. Ausländer bleibt man hier immer. Auch nach 20 Jahren wird man kein VAE Staastsbürger. Auch wenn man diese 20 Jahre für 400 US$ pro Monat für den Aufbau Dubai's gearbeiteit hat. Es ist halt doch nicht alles Gold, was glänzt.
Die Geschichte, die DUBAI zu dem gemacht hat, was es heute ist, kann man überall nachlesen. Aber im Kern kann man festhalten, dass Dubai 1833 mit dem Seßhaftwerden der Beduinen am Dubai Creek geboren wurde, man von dem Wasser (Hafenumschlag, Handel) und den Perlen (Handelsgut) lebte und erst 1971 der Aufstieg zur Stadt begann. Die Megametropole wächst und wächst. 10 Mio. Einwohner hat Dubai. Stand Anfang 2025. Jedes Jahr wächst die Stadt um ca. 170.000 Einwohner. Um diese Dimension anschaulichher zu machen: Eine A380 fasst 615 Personen. Air EMIRATES betreibt in 2025 116 Stück, davon fliegen tatsächlich 92 Flieger. Um die jährliche Einwanderung zu "verfrachten", bringen 270 A380 Flieger nur neue Einwohner nach Dubai. Die Baukräne, die in Dubai gleichzeitig im Betrieb sind, kann man nicht zählen. Vermutlich hat Deutschland noch nicht einmal so viele Bauarbeiter. Eine Stadt, die nur höher, schneller und besser kennt. Ist das erstrebenswert? Wie weit dieser Zwang vorangeschritten ist, siehst man an der Tatsache, dass in der Innenstadt, in der Nähe des aktuell höchsten Gebäudes der Welt, dem Burij Khalifa mit 828 m Höhe, ein Baugebiet vorbereitet ist, falls ein anderes Land in der Welt Dubai zu überbieten versuchte. Dubai würde umgehend mit dem Bau eines Gebäudes beginnen, das nochmals höher werden würde, als das Gebäude des Wettbewerbers.
Was soll man sich in Dubai ansehen? Die Stadt verfügt in allen erdenklichen "Klassen" über Weltrekorde. Es sind z.Zt. 463.
Bei GetYourGuid kann man aus 1.840 Sightseeing Angeboten auswählen. Wir haben es so gehalten, wie wir es immer machen. Wer Land und Leute näher kennenlernen möchte, fährt am Besten mit den ÖFFENTLICHHEN VERKEHRSMITTELN. Es gibt zwei Linien, die rote, die den Süden (Expo 2020/Flughafen DWC) mit dem Norden (Centerpoint) verbindet, und die grüne, die im Halbkreis um den Creek fährt und den Dubai International (DBX) Flughafen mit der Innenstadt verbindet. Zu den Stoßzeiten wird es eng, enger, auf Hautfühlung. Dafür ist die Metro definitiv das schnellste Verkehrsmittel in Dubai. Die Metro fährt autonom und pünktlich. Alle paar Minuten kommt eine Bahn. KI oder AI macht das möglich. Die tollen Autos, für die Dubai auch bekannt ist, stehen meistens im Stau. Vorteil, man wird länger gesehen :-). Und es gibt hier die tollsten Supercars der Welt, die sich in Dubai zur Rush Hour die Reifen platt stehen. Besonders spannend ist die Anschaffung eines Cabrios oder Roadsters; bei mindestens 30 Grad und gleißender Sonne kann das Offenfahren keinen Spaß machen.
Möchtet Ihr die Stadt mit drm Bus erkunden wollen, so kann das sehr schhweißtreibend werden. Mit einem Hop-on Hop-off Bus kann man leicht mal 2 Stunden im Stau stehen. Taxi Fahren ist in Dubai sehr günstig. Eine CAREEN oder UBER App kann die Bestellung von Taxis einfacher machen, da man den Fahrpreis vor der Fahrt vereinbart und zahlt.
MENSCHEN ERLEBEN, KULTUR EINFANGEN. Wir gehen abends in das Arabische Viertel in DEIRA/CORNICHE. Die Straßen sind belebt, es wird gearbeitet, Kartons transportiert, hier und da wird laut diskutiert. Nur Männer sind zu sehen. Und Nancy. Wir suchen ein Lokal und finden eins, das auch Karten akzeptiert. Wir können die arabischen Schriftzeichen nicht lesen und fragen beim Kassierer, was man hier ißt. Er sagt nur, setzt Euch, wollt ihr Lamm oder Hähnchen? Wir werfen einen Blick in die Küche, die direkt neben der Kasse liegt. Wir können das Gericht-in-Zubereitung sehen, es riecht gut, es sieht gut aus, wir haben Hunger. Wir bestellen beides, Lamm und Hähnchen. Der Kassierer rät uns aber zu nur einem Gericht, zwei wären zuviele. Wir gehen an Tischen vorbei, an denen arabisch gekleidete Männer zu zweit oder alleine an je einem Tisch essen. Wir setzen uns, und wir machen sofort den ersten Fehler. Wir gehen uns nicht die Hände hinter der Wand im Lokal waschen. So eine Fauxpas macht man nur einmal (und ihr, die diesen Reisebericht lest, bestimmt nicht ::-)). Unser Tisch wird sauber gewischt, die Krümel landen gewollt auf dem Fußboden. Salate, Brot und Wasser werden sofort gebracht, 3 Minuten später kommt das Essen in einem Wok ähnlichen Gusstopf. Gekonnt führen wir nur die rechte Hand zum Mund. Es schmeckt wirklich ausgezeichnet. Nach dem Essen werden wieder die Hände im Lokal gewachsen, wir zahlen 4,54 Euro zusammen. Muss Reisen teuer sein?
BARGELD sollte man immer (nur) in homöopathischen Mengen dabei haben, 20 Euro reichen. Kleingeld ist eigentlich wertlos, aber z.B. die Fahrt mit den ABRAS (Fährboote auf dem Creek) zahlt man bar (4AED). Geld wechseln sollte man nur in den offiziellen Exchange Büros, nie am Flughafen und auch nicht im Hotel. Ein Lichtbildausweis oder ein Handyfoto des Reisepasses ist dazu erforderlich.
STADTBESICHTIGUNG - wir haben uns für eine Altstadtführung zu Fuß entschieden. GYG bietet diese 3 stündige Führung an. In dem Restaurant "AL KHAYMA HERITAGE RESTAURANT" in der "NEIGHBOUHOOD" treffen wir rund 20 Teilnehmer und den arabisch gekleideten Stadtführer. Wir sitzen im Kreis auf dem Boden und lernen sofort etwas über die Gastfreundschaft. Kaffee trinkt man aus kleinen Keramik Kaffeepöttchen, die vom Gastgeber nur halb gefüllt werden. Das zeigt nicht den Geiz des Gastgebers, sondern ist ein Zeichen der Wertschätzung. "Man gießt gerne nach, man nimmt sich Zeit für den Gast". Wir besuchen die 130 frisch restaurierten alten Siedlerhäuser, die zeigen sollen, dass Dubai auch etwas Historisches zu bieten hat. Jede Moschee wird erklärt, wie erkennt man eine türkische, eine iranische und eine arabische Moschee. Spannend. Wir spazieren vorbei an dem ältesten Baum in Dubai, an dem 130 Jahre alten CHRIST THORN, der in der Nähe der Al Faidi, dem früheren Fort und heutigem National Museum steht. Wir lernen den Unterschied zwischen "Palmen" und Dattelpalmen. Es gibt weibliche und männlichhe Dattelpalmen, die man nur zur Blütezeit unterscheiden kann. Dattelpalmenwedel wurden schon von den Beduinen als Baustoff verwendet, die Stämme als Hauptpfosten zur Herstellung von Zelten, geflochtene Dattelblätter als Abspannvorrichtungen und als Überdachhung. Mit einem ABRAS setzen wir über den DUBAI CREEK nach DEIRA. Die Gewürz- und Goldsouks gilt es zu erkunden. In einem Gewürzladen lernen wir, dass man roten Safran auf Echtheit überprüfen kann, indem man eine Probe in kaltes Wasser taucht und das Wasser sofort eine rote -nee, denkste'- eine gelbe Farbe annimmt. Dann ist der rote Safran echt, und der Preis von 72 Euro pro KG gerechtfertigt. Wir lernen, welcher Tee blutdrucksenkend ist und welcher Tee so manche männliche Kräfte stützt. Wir kaufen Safran.
Die Tour endet in einem Restaurant, wo wir lokale Spezialitäten probieren dürfen. Eine runde Sache!
ZUKUNFTSVISIONEN erleben wir im MUSEUM OF FUTURE. Geht hinein, denn jeder Kommentar an dieser Stelle würde die erste Viertelstunde Erlebnis schmälern. Wir haben die Tickets über GYG gebucht (38 Euro p.P). Fahrt mit der METRO zu den EMIRATES TOWERS, und ihr werdet von der Metro durch einen Glastunnel zum Eingang des Museums geführt.
GOLD SOUQ & GEWÜRZ SOUQ & DER VERSTECKTE SOUQ: Wer es noch nicht erlebt hat, sollte zumindest einmal ein paar Schritte in die Souqs wagen. Den ersten Angebotspreis halbiert man, subtrahhiert nochmals 10%, nennt diesen Preis als Gegenangebot und erntet das entsetzte Gesicht des Verkäufers. Nun beginnt das Verhandeln; man nähert sich von beiden Seiten dem fairen Preis. Was man beim Verhandeln beachten muss, ist, dass es sich hier um eine ehrenwerte Verhandlung handelt. Den Preis aus Spaß drücken und nach einer Einigung einfach zu gehen, weil man seinen Spaß hatte, ist nicht ok! Ggfs. muss man dann das Kamel dann mal zum verhandelten Preis kaufen.
Es gibt viele zu erleben.
Hotels gibt es überall. Die Glitzer Hotels, die Luxus Hotels und die gute Mittelklasse. Für eine "gute Zeit in Dubai" ist sicherlich nicht entscheidend für welche Sternchen Kategorie Ihr Euch entscheidet, als vielmehr, wo Euer Hotel liegt. Wir haben es so gehalten, dass wir die ersten 4 Tage in DEIRA, also im Norden Dubai's und die letzten 3 Tage in IBN, mehr südlich verbrachten. So konnten wir die Transportzzeiten immer bei ca. 30 - 40 Minuten halten. Wohlgemerkt, mit der Metro. Fährt man mit dem Taxi zur Rush Hour zw. 16:00 und 20:00 h kann man sich einzelne Gebäude und Straßen ggfs sehr gut einprägen. Man steht halt mehr als man fährt.
Viel Spaß in DUBAI!Leggi altro
KHASAB - OMAN
18–19 nov 2025, Oman ⋅ ☀️ 28 °C
Der Lektor betonte am Vorabend unserer Ankunft, dass KHASAB ein kleines Örtchen inmitten einer Fjord Landschaft gelegen wäre. Zu Fuß könne man in den 2,5 km entfernten Ort gehen, oder auch nicht. Nach dem Motto, warum TUI CRUISES diesen Ort ansteuern würde, sei ihm nicht verständlich. Aber es gäbe fußläufig einen Strand zu besuchen. Ansonsten karge Berge und nix los.
Eine Stunde vor der planmäßigen Ankunft stehen wir auf Deck 5 im Bug der MS4. So weit in den Bug kommt man sonst nur auf ganz wenigen Schiffen. Ein erhabenes Gefühl, dort oben zu stehen und durch die Luken im Bug des Schiffes Delphine zu suchen. Wir erreichen die Fjörd-Landschaft aus Karstgestein, die aber nichts mit der Norwegischen Fjördwelt zu tun hat. Die Hafeneinfahrt ist eng, sehr eng. Unser "Kaptain mit der zarten Stimme von der Brücke", wie er sich selber bei Durchsagen vorstellt, macht das großartig. Er ist mit Anfang 40 recht jung für einen Kreuzfahrt Kapitän und hat das Anlegen großer Schiffe bestimmt schon mit dem Joystick bei PC Spielen, wie "Mein Schiff" trainiert.
Wir beobachten Flotten von Sportbooten, die alle aus einer Richtung kommend in den Hafen einlaufen und nur wenige Meter neben uns anlegen. Es waren nicht die ersten Boote, die einen der drei Anleger für diese Art von Booten nutzen. Aber erst mit der auf den einen Punkt sehr schnell zusteuernden Flotte, sehen wir das unglaubliche Treiben am Anleger. Schaafe werden aus den Booten geworfen! Überall Schaafe. Man will das eigentlich garnicht sehen, diese Tier Misshandlung. Wir erfahren, dass es "tolerierte Schmuggler" sind, die alles mögliche aus dem Iran hierher nach Khasab in den Oman bringen. Der Cruize Director bestätigt später unsere Beobachtungen. Die Schmuggler fahren bei Tageslicht in Flotten von ca. 10 Booten die 40 km lange Strecke. Mit den 200 PS Außenbordern sollten die Boote eine Strecke in 1,5 Stunden geschafft haben. Zeitweise sind 100 Boote im Hafen zu sehen. Jedes Boot transportiert ca. 15 bis 20 Schaafe, die unmittelbar nach der "Landung" von 2 bis 3 Männern zu den bereitstehenden LKW "verfrachtet" werden. Es handelt sich um einen ausgeklügelten Umschlagplatz. Im Kreissystem fahren LKW, offene, große pritschenarrige LKW über die staubigen Straßen ein, laden 30 bis 40 Schaafe ein und fahren wieder. Das Ganze geht von morgens bis mittags und wieder von 3:30 bis 1,5 Stunden vor Sonnenuntergang. Dann erst kehrt Ruhe in den Hafen ein. Was genau die Schmuggler wieder in die andere Richtung transportieren sind offensichtlich Baustoffe und Reis. Unsichtbare Güter sollen Elektronik und Elektrogeräte sein. Polizei und Zoll sind immer im Hafen zu sehen; man begrüßt jedes Sportboot persönlich! Kurzes längsseitsgehen und dann geht's es weiter.
Unser Spaziergang zum Badestrand wird mit kristall klarem Wasser und einem sehr sauberen, fast menschenleeren Stand belohnt. Eine Mädchenschule besucht in schwarz gekleidet den Strand. Wir werden sehr freundlich von den Mädchen in Englisch willkommen geheißen. Die Mädchhen amüsieren sich über die anders gekleideten Menschen, und wir sind schon der Kultur angepasst unterwegs.
Am Ende der Bucht stehen direkt am Strand Wohnmobile. Mit deutschen Kennzeichen. Auch das Führungsfahrzeug, ein Alkoven WoMo aus Düsseldorf mit der Aufschrift "Abenteuer Reisen", steht dabei. Das größte WoMo ist ein sehr neuer 11 Meter MAN Bus in Tarnfarbe mit zwei Slide Outs. Imposant. Wir grüßen die Besitzer ganz freundlich und hören nichts. Es hat wohl einen Grund, warum diese Menschen hier in Wüstennähe das Abenteuer suchen.
Am frühen Abend legen wir wieder ab. Die Schmuggler werden nun wahrscheinlich ihre Waarwb abgeliefert haben.Leggi altro
MUSCAT - OMAN
19–20 nov 2025, Oman ⋅ ☀️ 28 °C
Von Deck 5 aus, in der Bugspitze stehend, beobachten wir das Einlaufen in den Hafen von Muscat. Schon von weitem sehen wir die Yacht des Sultan von Oman, die zweit größte Yacht der Welt, die 2015 in Genua vom Stapel gelaufen war. Backbord voraus ist der Weihrauchtempel zu sehen, der bei Dämmerung und Dunkelheit in den Nationalfarben weiß, grün, rot angestrahlt wird. In der Morgensonne schimmert er weiß-gelblich, und bestimmt hat der Kaptain den Tempel als Ansteuerung genommen. Im Sultan Qaboos Port liegen wir für 1,5 Tage vor der Corniche Muscat's, neben der zweit größten Yacht der Welt im Stadtteil MATRAH. Die Stadt Muscat erstreckt sich über 50 Kilometer, weshalb man bei der Reiseplanung auf die genaue Lage des POI achten sollte. Wir gehen von Bord, nehmen den vorgeschriebenen, kostenlosen Hafenshuttle und starten unseren Rundgang entlang der Corniche, der AL BAHRI ROAD, immer schön auf der Schattenseite. Es ist fast nichts los um diese Mittagszeit, wir schlendern nur ein wenig durch die Souqs auf der Suche nach einem kostenlosen WLAN. Vergebens. Ein Taxifahrer bietet uns eine Tour an, wir hören garnicht richtig zu. Nancy fragt ihn ganz kess erst einmal nach einem Hotspot. Gerne und mit arabischer Gastfreundlichkeit, gibt er uns sein WLAN frei. Wir können schnell unsere Nachrichten abrufen und laden. Sodann gehen wir doch auf das Angebot von BADAR, unserem Taxifahrer, ein. Er spricht sehr gutes Englisch, wir einigen uns auf einen fairen Preis für eine 2 stündige Tour zur Sultan Qaboos Grand Mosque und los geht es auch schon. Auf der Fahrt sehen wir das Regierungsviertel, das sich über 10 Minuten Autofahrt auf der rechten Straßenseite auftut. Es geht durch die Neustadt. Große neue Gebäude, alle aus Naturstein gebaut, alle geflaggt und sehr schön anzusehen. Die extreme Sauberkeit, die gepflegten Grün!anlagen fallen auf. Auch wenn Wasser (und Elektrizität) teuer ist im Oman, werden bzw. müssen alle Grünflächen gewässert werden. Das geschieht alles vollautomatisch. Badar erklärt jedes Gebäude, jede Moschee beim Passieren. Nach 25 Minuten Autofahrt erreichen wir die Moschee mit ihren 5 Minaretts. Das Gelände umfasst 41.000 m2. 91m hoch ist das Hauptminarett, 45 m hoch, die an den 4 Ecken der Moschee stehenden Miranetti. Für den Teppich in der Moschee benötigten 130 Frauen 6 Wochen. Der Außenbereich ist mit Omanischen Marmor, der Innenraum der Moschee mit Carrara Marmor belegt. Große Holzornamente kleiden die Decken auf dem Weg um Waschplatz und sind aus Teakholz geschnitzt. Beeindruckend. Und wenn man sich dann noch vorstellt, dass sich bis zu 8.500 Gebetsteilnehmern durch diese Moschee bewegen, dann erahnt man die Größe der gesamten Anlage. Natürlich gibt es auch den entsprechend großen Parkplatz, denn diesen, etwas abgelegenen Ort, kann man nur mit dem Auto erreichen. Besuchszeiten sind von 8 bis 11:30 vormittags. Da wir schon zuvor erfahren hatten, dass an den beiden folgenden 2 Tagen Nationalfeiertag in OMAN ist, hatten wir uns für den Besuch außerhalb der Besuchszeiten entschieden.
Auf dem Rückweg hält Badar an einem Teeladen an und bestellt durch das geöffnetem Fenster arabischen Tee für uns drei. Weiter geht es durch die Altstadt zurück zum Schiff. 3 Stunden später holt uns Badar vom Tor vor dem Hafen nochmals ab. Wir möchten den Sultanspalast bei Nacht besuchen. Wegen des kommenden Feiertags sind alle Gebäude in der Stadt angestrahlt, Autos dürfen auf der Corniche schon seit 12 Stunden nicht mehr parken.
Als wir vor 'dem' Palast stehen erzählt Badar, dass das einer von 4 Palästen in Oman ist.
Den zweiten Tag in Muscat lassen wir langsam angehen und schlendern einfach durch die Souqs und die Fisch- und Gewürzhallen. Wir beobachten die Vorbereitungen für die angekündigte Parade für den Sultan; die Polizei Präsenz wird stark erhöht und gegen Mittag ist jedes 3. Fahrzeug auf der Corniche ein Polizei Fahrzeug. Spontane Kontrollen finden statt, Falschparker werden, unabhängig von der Fahrzeug Marke, abgeschleppt. Wir beobachten das Treiben und trinken, wie die Lokalen, einen Tee im Stehen. Erst einige Stunden später wird es ernst, Hubschrauber fliegen die Corniche ab und irgendwann mal ist die Corniche leer und ruhig. Wieder fliegen die Hubschrauber, aber dieses Mal begleiten sie die Fahrzeugkolonne des Sultans. 6 gleiche, rote Autos fahren in einer 100m langen Kolonne. Blaulicht, Sirenen, der Sultan fährt zu seinem Palast. Wir haben das Treiben vom 14. Stock aus dem Sauna Bereich beobachtet.
Das Auslaufen aus Muscat ist unspektakulär, denn aus Respekt vor den Feierlichkeiten verlässt Mein Schiff 4 den Liegeplatz lautlos. Kein Tuten.
Abu Dhabi, wir kommen!Leggi altro

ViaggiatoreBestimmt ein spannendes Ereignis...Bin ja froh, dass mein Auto in Deutschland steht ;-)
ميناء زايد ABU DHABI - VAE
21–22 nov 2025, Emirati Arabi Uniti ⋅ ☀️ 28 °C
ABU DHABI - VAE
Dubai ist besser, moderner, großartiger als Abu Dhabi. Oder müsste es sogar am-großartigsten heißen, weil in Dubai alles besser sein muss als irgendwo im Rest der Welt? Unsere Antwort folgt.
Wir besuchen ABU DHABI ohne Vorurteile. Ab 5:30h beobachten wir das Einlaufen in den ZAYED PORT. Keine extravaganten Wolkenkratzer, nur eine "Insel Hochhäuser" entlang der Corniche, die wir mit zunehmender Annäherung besser erkennen können. Am Hafen angekommen, sieht man die andere Skyline, große Silo Anlagen in weiß-grau gehalten.
Beim Drehen-auf-dem-Teller während des Anlegemanövers sehen wir die im Bau verbindliche MUSEUMSINSEL, und man kann schon jetzt erahnen, dass das GUGGENHEIM MUSEUM ein architektonisches Highlight werden wird. Der LOUVE Abu Dhabi, 2017 eröffnet, ist bereits ein Highlight, ein Kunstwerk; weiß und elegant mit dem scheinbar in allen Richtungen geschwungenen Dach. Zum Empfang spielt am Kai eine Folklore Gruppe auf; musikalisch untermalt von einem Dudelsack, Trommeln und einem Muschelhorn, tanzen die Männer den LIWA Traditionstanz. Eine tolle Begrüßung, die fast eine Stunde anhält.
Wir unternehmen eine Sightseeing Tour mit GYG zu ausgewählten Zielen. Unsere Priorität lag dabei auf der Besichtigung der SHEIKH ZAYHED GRAND MOSQUE. Die Abholung direkt am Schiff klappt perfekt. 2 andere MS Gäste und wir ergänzen die im (15-Personen-) Bus sitzenden 5 Gäste und fahren direkt zur Moschee. 20 Minuten braucht der Bus und dann erscheint dieses riesige, weiß strahlende Kunstwerk, welches sich kontrastreich vom strahlenden blau des Himmels absetzt. Ein beeindruckendes Bild, das sich die nächsten eineinhalb Stunden bei der Besichtigung fortsetzt. Man muss es erleben, jeder Versuch die Marmorböden und den weltgrößten Teppich, die Farben, die "vom Himmel herabhängenden" Swarovski Kristalle zu beschreiben, trifft es nicht. Die Zeit für die Besichtigung war mit 1,5 Stunden gut bemessen. Es geht weiter zur
FERRARI WORLD an der Formel 1 Strecke YAS MARINA CIRCUIT. Zur F1 Zeit treffen sich hier die reichsten Memschen der Welt, auch wenn sie garkeinen Bezug zum Rennsport haben. Sehen und gesehen werden.
Tipp: Wer das echte Ferrari erleben möchte, sollte nach MARANELLO zum Ferrari Museum fahren. Und als weiteren Geheimtipp könnt ihr mit etwas Glück auch Fahrer und Teammitglieder von Ferrari im RESTAURANT MONTANA sehen. Einen Besuch bei MAMA, wie Michael Schumacher die Köchin dort nannte, ist jede Kalorie wert. Wo sieht man schon alle Helme der Ferrari Rennfahrer, die Pokale, Rennoveralls und "Lampen" aus einer 8 Zylinder Auspuffanlage (,einer echten)?
15 Minuten später fahren wir die CORNICHE entlang, 8 km tollste Strände mit Strandpromenade, hier beginnt der Luxus Abu Dhabi's. Alles ist blitzsauber, Blumen stehen überall entlang der Straße. Der folgende Besuch beim HERITAGE VILLAGE kann als Fotostopp der Skyline und des Nachbaus des riesigen ATLANTIS HOTEL's genutzt werden. Die letzten beiden Stopps quittierte unsere gesamte Buscrew mit offensichtlichem Desinteresse: eine Gewürzverkaufsveranstaltung und ein Besuch eines Teppichmarktes. Wir empfehlen diese Art der schnellen Besichtigungen dennoch, denn das Positive hat bei Weitem überwogen.
Abu Dhabi könnte ein weiteres Ziel auf unserer Bucketliste werden, dann aber zusammen mit Katar/Doha und Bahrain/Manama . Das beantwortet wohl die Eingangsfrage.
[Dubai hat einen ganz anderen Reiz].Leggi altro
DUBAI 2
23–25 nov 2025, Emirati Arabi Uniti ⋅ ☀️ 29 °C
Unsere tolle Mein Schiff 4 Kreuzfahrt endet am Sonntag um 11.00h wieder in DUBAI. Wir hängen noch 2 Tage dran. Das Wetter ist einfach zu schön. Und zuhause ist schon der erste Schnee gefallen :-).
Da der Hafen nicht an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist, nehmen wir ein Taxi bis zur nächsten Metro Station (Red Line) und nehmen von dort ganz bequem die Bahn für die weiteren 25 km. Überall gelangt man vom EG der Metro Stationen über Aufzüge zur Plattform, Kraftakte beim Koffer Transport sind nicht nötig. Unser Hotel ist ein einfaches, das AVANI IBN BATTUTA. Vorteil des Hotels ist die Lage direkt an der Metro und an der MALL OF THE EMIRATES mit dem Dubai Ski Dome, einem Kinokomplex, mehr als 500 Geschäfte und vielen "Streetfood" Imbissen. Zudem sind es nur 2 bzw. 3 Stationen zum JUMEIRAH BEACH und zur DUBAI MARINA.
Und genau das machen wir, wir fahren nach dem Hotel Check-In die 2 Stationen bis DMCC und gehen (!) zum JUMEIRAH BEACH. Die Autos werden auf dem Weg dorthin immer schicker und sportlicher. Wir beobachten, wie sich junge Leute einen roten Ferrari von der Rental Station abholen und mit fast qualmenden Reifen in den zähfließenden Verkehr einfädeln; hier steht definitiv das Gesehenwerden im Vordergrund. Das Straßenbild wird sehr touristisch, die Strandkleidung überwiegt irgendwann, wir stehen am Strand. Sportboote, Jetskis, spielende Kinder, Jogger und Schönheitenten soweit man gucken kann. Das andere Dubai liegt vor uns. Wir gehen die Promenade Richtung MARINA BAY weiter. Trotz der Mittagszeit ist die Promenade recht gut besucht. An einem Stand für einen Wünstenbuggy Ausflug sehen wir ein Early Bird Angebot für morgen, um 6.30 a.m..... und gehen gleich wieder. 1.900 AED oder knapp 500 Euro kostet der 2 stündige Buggy Ausflug mit Abholung morgens um 5.00h vom Hotel. "Da aind wir 'raus". JUMEIRAH BEACH muss man nicht, kann man mal gesehen haben. Für uns geht es zur nächsten Metro Station, SOBHA REALTY STATION (der Rundgang dauerte 1,5 Stunden) , fahren bis DUBAI MALL und gehen nicht den ausgeschilderten Weg über den gläsernen klimatisierten Tunnel, sondern direkt zum Ausgang auf die Straße. Den Weg zur Mall findet man leicht, immer den Buji Khalifa als Orientierungspunkt nehmen, dann kommt man automatisch zum Eingang des BURIJ KHALIFA LAKE zu den Springbrunnen. Kurz vor dem Ziel hat man einen großartigen Blick auf "den Burschen"; der beste Fotospot für den Burij Khalifa.
Wir holen unsere FOUNTAIN Tour BEI NACHT nach; vornehm Speisen wir in einem der Restaurants mit Terrasse [HUOOQ in der Dubai Mall) mit direktem Blick auf die Wasserspiele, die abends jede halbe Stunde für ca. 3 bis 7 Minuten andauern. Jede Choreographie ist anders. Wir schauen uns 3 während unseres Abendessens an. Großartig!
Zum Abschluss unserer tollen Reise geht es am letzten Abend auf eine Yacht zu einer DREISTÜNDIGEN SUNSET TOUR durch die Dubai Marina zur Palme, um die Palme einmal rum und zurück am Atlanis, Kempinski und Raffles Dubai Hotel vorbei retour. Treffpunkt ist die DUBAI MARINA, Veranstalter vor Ort ist SKY WALKER YACHTS. Wir freuen uns sehr, als wir die Yacht sehen, denn der GYG Ausflug heißt "DIE-LUXUS-YACHT-TOUR mit Live BBQ und drinks". Es ist ein neuer 65 Fuß Katamaran der Luxus Klasse. Unsere Gruppe umfasst 30 Personen, die sich auf dem Katamaran so verteilen, dass wir auf der Bridge auf der Steuerbordseite neben dem Kapitän die Tour erleben. 12 von 10 Punkten. Ein Highlight! Don't miss.
Tags später bringt uns die EUROWINGS nach Köln-Bonn.Leggi altro









































































































ViaggiatoreSpaß gemacht hat es in der fremden Kultur.