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  • Day33

    Kurzer Stopover in Hongkong

    August 5, 2016 in Hong Kong ⋅ ☀️ 31 °C

    Irgendwie komme ich mit dem Schreiben immer nicht hinterher, deshalb muss ich dann immer in der Vergangenheit schreiben.
    Die Nacht im Bus von Yangshuo war eher so mittel - ich musste mir meine 1,40 m x 40 cm Liege mit meinem großen Rucksack teilen - und es befand sich ein übler Schnarcher im Bus. Morgens um halb sieben landete ich in Gangzhou, es regnete und wiedermal konnte mich keiner verstehen oder mir helfen. Aufgrund des Taifuns fuhren noch keine Busse, so viel stand fest. Ein linker Möchtegern Taxifahrer brachte mich dann zu einem Hotel, neben dem eine Busstation war und wollte horrend viel Geld für diese kurze Fahrt. Hab ich ihm nicht gegeben. Im Marriothotel waren dann alle sehr freundlich, ich konnte dort den Vormittag gut warten, frühstücken und mein Handy aufladen. Für die zwei Nächte hatte ich wieder einen Couchsurfer gefunden, Markus aus Deutschland, der seit anderthalb Jahren in Hongkong lebt. Dieser schrieb mir dann noch die Adresse eines anderen Busunternehmens, dazu musste ich nur die Straße hinunter laufen und ab mittags fuhren die Busse auch wieder.
    Abends hat mir Markus dann ein bisschen die Gegend gezeigt und wir waren was essen. Den Mittwoch hatte ich dann ganz, um einen Einblick von der Stadt zu bekommen, wobei das natürlich echt zu kurz ist. Aber ich habe den Jademarkt besucht, bin mit der Fähre nach Central Hongkong und mit einer anderen zu einer größeren Insel. Dort war ich mit den Füßen im Wasser und bin mit dem Bus zum Kloster und zur riesen Buddha Statue hoch. Dort hatte man einen tollen Blick und das Wetter hatte sich auch etwas aufgeklart. Am mittag in Central bin ich nur die überdachten Fußwege gelaufen und hab mir schließlich doch noch einen Schirm gekauft. Eins der Dinge, die man doch besser einpacken sollte. Hier in China ist der Schirm ja auch gegen die Sonne en Vogue. Richtig geärgert über mich selbst habe ich mich jedoch, als ich feststellen musste, dass ich nicht genug Geld für die Gondelbahn dabei hatte und mit dem Bus wieder runter fahren musste.
    Nunja, muss ich halt noch mal wieder kommen ;) Man könnte hier auch super wandern gehen und versteckte Strände entdecken.
    Am Abend habe ich dann auch noch die Lichtshow im Hafen mitgenommen, bevor Markus und ich essen und in einer der Bars in einem riesigen Hochhaus (30. Stock) ein Bier trinken waren.
    Am Donnerstag ging mein Flug nach Phnom Penh erst halb drei, so dass ich den Vormittag noch in der Stadt verbringen konnte. Das ging tatsächlich auch ganz unkompliziert, da ich schon morgens an der Airportexpress Station einchecken und mein Gepäck loswerden konnte. Bin dann mit den Rolltreppen, die sich den Berg hochziehen und überdacht sind, bis zum Midlevel gefahren und von dort durch den botanischen Garten zurück zur Station gelaufen. Unterwegs habe ich eine Moschee und drei Kirchen gefunden und zum Teil besichtigt. Auch mal wieder schön, nach so vielen Tempeln und buddhistischen Klöstern.
    Und dann ging es zum Flughafen und auf nach Kambodscha!
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