• Regentag

    10 Haziran, Slovakya ⋅ 🌧 18 °C

    Die Wettervorhersage hält, was sie versprochen hat: es regnet 🌧️

    Also verbummeln wir den Vormittag und machen einen ausgiebigen Mittagsschlaf.

    Dann zeichnet sich eine Regenpause ab und wir machen uns wetterfest eingepackt auf den Weg.

    Während unseres Spaziergangs durch den Ort zeigt sich das, von dem ich froh bin, dass es das so in Deutschland zum Glück nicht mehr gibt: Hofhunde, Kettenhunde, Zwingerhunde. Stümperhaft kupierte Ohren bekomme ich auch zu sehen. Der Anteil der Spitze ist so hoch wie früher in der DDR. Die Lautstärke entsprechend. Während Heidi von den freilaufenden Dorfhunden irritiert ist (das fand sie schon in Montenegro komisch - Hunde sind ohne ihre Menschen unterwegs), werden wir von den menschlichen Dorfbewohnern komisch beäugt, weil wir überhaupt spazieren gehen. Dass der Hund dann noch eine Regenjacke trägt, führt regelrecht zu Kopfschütteln.

    Kurz vor 15 schallt die slowakische Nationalhymne (ich vermute es zumindest) über die öffentlichen Lautsprecher durchs Dorf.

    Nach einer Weile kommen wir in den Wald, der hier noch aussieht, wie er aussehen soll. Keine Spur vom Borkenkäfer, zumindest noch nicht.

    Später sehen wir noch einen Schäfer mit seiner Herde. Da fällt mir wieder ein, dass so ein Schäfer damals den Rettungswagen gerufen hat - ohne ihn hätten wir 2005 wohl ziemlich blöd ausgesehen.

    Kaum zurück in der Unterkunft, fängt es wieder an zu regnen. Aber so richtig mit Gewitter, Starkregen und Spannungsabfall. Heute bin ich noch froher darüber, nicht im Dachzelt zu sein.

    Zum Abend gibt es ganz klassisch Nudeln mit Tomatensoße.
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