• Gozar

    1.–2. jun., Spanien ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Nacht war nicht wirklich angenehm. Ich glaube, irgendwas war im Essen das ich nicht vertragen habe. Der linke Fuß juckte, mir war warm. Nicht von außen, sondern mehr von innen. Ein bisschen wie Hitzewallungen aber irgendwie anders. Auf jeden Fall bin ich deswegen nicht gut aufgewacht und war wieder die Letzte.

    Die Tür zum Zimmer lag in Richtung Jakobsweg. So konnte ich schon vor dem Loslaufen die Lage beobachten. Wie zu erwarten waren viele Leute unterwegs. Irgendwann regte ich mich ein und lief mit. Es war ein bisschen wie im Freizeitpark. Viele Menschen mit Rucksäcken laufen on die selbe Richtung und an jeder Attraktion (hier Bar) bogen einige ab und es wurde kurz ein bisschen leerer.

    Stempelstelle? Anstehen. Irgendwann kam dann der 100 km-Stein. Ich habe ihn nicht fotografiert, denn auch hier hieß es anstehen. Alle wollten ein Bild.

    Die Massen blieben bis nach Portomarin. Das war von vielen das Etappenziel des Tages. Ich hatte mich genau deswegen für eine Herberge 7 km weiter entschieden. Nachdem ich meine Mittagspause in einem kleinen Park beendet hatte, konnte ich wieder fast alleine den restlichen Weg durch den lichten Wald und die Wiesen bis zur Herberge laufen. Kurz vor 5 war ich endlich am Ziel.

    Der Tag war wieder warm und sonnig aber auch sehr windig. So war dann die Wäsche schnell trocken. Vor dem Essen hatte ich sie aufgehängt. Danach konnte ich sie schon wieder abnehmen.

    Der Pool in dieser Herberge war nicht zu gebrauchen. Ziemlich grün und mit kleinen Bewohnern. Dafür hatte ich wieder ein Einzelbett.
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