Fisterra
Jun 10–12 in Spain ⋅ ⛅ 15 °C
Jetzt war es so weit. Meine Reise steuerte aufs Ende zu und ich wollte noch ans Ende der Welt nach Fisterra. Für die vorletzte Nacht hatte ich mir hier ein teures Zimmer im Hotel direkt am Kap gegönnt. Doch zuerst durfte ich noch 1 Nacht im Ort selbst verbringen. Der Bus von Muxia nach Fisterra fuhr um 8:34 und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich ihn verpasse. Es hat dann aber doch mit einer Punktlandung gereicht.
In Fisterra angekommen war schon wieder schönster Sonnenschein. Nach der Hektik am Morgen gönnte ich mir einen Kaffee und ein Stück Kuchen in einem netten kleinen Café in der Nähe der Busstation. Danach ging es gleich zum Hotel um einzuchecken. Dies war dort schon um 10 Uhr möglich, was mir sehr entgegen kam. Allerdings musste ich am nächsten Tag auch um 9:00 Uhr das Zimmer wieder verlassen. Dies machte mir mehr Sorgen, da ich im Hotel am Kap erst um 15:00 Uhr einchecken konnte.
Den Tag verbrachte ich damit, den Ort zu erkunden. Es gab einen kleinen Sandstrand direkt im Ort und 2 größere Strände ein ca 2 km entfernt. Der ganze Ort war größer und mehr auf Touristen eingestellt als Muxia. Es gab auch hier viele Bars und Restaurants. Allerdings war der Platz direkt am Hafen deutlich einladender. Fast hätte ich für 17 Uhr eine Bootstour durch die Bucht gebucht. Zum Glück tat ich es nicht, denn als ich um diese Uhrzeit an der Hafenpromenade saß, sah ich, dass diese Bootsfahrt nicht stattfand.
In einem Geschäft, fand ich dann eine Tasche welche die passende Größe für mein 2. Handgepäck hatte. Dazu kaufte ich gleich ein paar Dinge für in die Tasche. Das Wetter war traumhaft und so vertrödelte ich den Rest des Tages mit Kaffee trinken, Kuchen essen und planlos durch die Gegend laufen.
Für den 2. Tag entschied ich kurzerhand, dass ich nach Muxia zurückfahre um nochmal im Klamottenladen zu stöbern. Das wollte ich eigentlich am 2. Tag dort machen und hatte vor lauter Wäsche waschen, Knoblauchbrot backen und Nix machen einfach vergessen. Es ist nicht einfach wenn man manchmal etwas durcheinander ist. In einem ähnlichen Laden in Fisterra hatte ich leider nichts gefunden.
Der Bus hin fuhr um 9:45 Uhr. Zeit genug um auf dem Weg zur Bushaltestelle noch in einem Café zu halten und zu frühstücken. Dann Kleidung schoppen und um 12:04 zurück nach Fisterra. Das ganze hat 1A hingehauen. Ich bin mit einigen neuen Oberteilen und einer neuen Hose zurückgefahren und war perfekt da um zu meinem zweiten Hotel zu laufen. Jetzt eben mit Rucksack und Tasche. Rechter Arm, linker Arm, rechte Hand, linke Hand. Irgendwann waren die 3 km auf dem sonnigen Weg bergauf geschafft und ich stand um kurz vor 3 Uhr an der Hoteltür. Ich wurde hereingelassen und eine ziemlich müde wirkende junge Frau hat mit mir den Checkin erledigt. Sie hat mir dann auch gezeigt wo das Frühstück serviert wird, wo ich mein Zimmer finde und wie ich es öffne. Dann stand ich in meinem 4! Quadratmeter großen Zimmer mit 2,5 Quadratmeter Bad. Immerhin. Es gab je ein Fester pro Raum und vom Bett aus eine traumhafte Aussicht auf die Bucht.
Lage ist hier alles.
Nachdem ich inspiziert hatte was es alles in Zimmer und Bad gab, begann ich das Kap zu erkunden. Leider waren noch zu viele Touristen vor Ort. Diese werden mit organisierten Bustouren einmal die Küste entlanggefahren und an den sehenswerten Stellen kurz rausgeschmissen um Bilder zu machen. Somit entschied ich mich für eine Ruhepause. Schließlich gab es noch genug Zeit und später auch hier noch einen Sonnenuntergang der fotografiert werden musste. Dies tat ich dann auch ausgiebig bevor ich schlafen ging. Leider waren alle Zimmer direkt am Treppenhaus. Von dort ging schloss sich die Galerie an unter der die Bar war und von dort kam einiges an Lärm. Dazu konnte ich das Fenster im Bad nicht schließen und draußen windete es ganz schön. Die Tür zum Bad zu schließen war aber auch keine gute Idee, dann dann fing sie an zu klappern. Irgendwann bin ich dann trotzdem eingeschlafen.Read more

























