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- Day 14
- Sunday, October 17, 2021 at 3:00 PM
- ☀️ 35 °C
- Altitude: 919 m
BotswanaNgamiland East20°6’44” S 24°46’9” E
Baines Baobabs

Sonntag, 17.10. Knappe Geschichte!
5.20 Uhr klingelte der Wecker - einmal auf dem Handy und gleichzeitig der Weckruf des Guides. Schnelles Frühstück aus Müsli, Baked Beans, Spiegelei und Bacon bevor wir uns wieder unsere Abenteurer-Klamotten überwarfen und den Busch erneut zu Fuß durchquerten. Am Horizont waren Löwen und Büffel zu entdecken. Die Flusslandschaft verändert sich täglich, sodass selbst unsere Guides davon überrascht waren, dass statt des geplante Weges nun ein Wasserloch vor uns lag. Aber kein Problem: mit dem Mokoro: konnten wir es überwinden. 5000 Schritte später, inkl. Elefant, Giraffe und Co, setzten wir mit dem Einbaumboot durch das seichte Wasser zurück. Angekommen am Dorf sahen wir noch eine Kuh mit ihrem ganz frischen Kälbchen. Es war erst wenige Stunden alt; selbst die Nabelschnur war noch zu sehen. Manch einer findet (Isa): "süßer als Zebras!". Unser (wir dachten es sei großzügig!) Trinkgeld wurde nur argwöhnisch betrachtetund so verabschiedeten wir uns mit einem durchmischten Gefühl.
Durch den Fahrzeugtausch mussten wir noch einen Zwischenstopp beim Autovermieter Bushlore in Maun einlegen, um 3 kleine Reperaturen durchführen zu lassen und unsere Grenzpapiere abzuholen. Vor der Tür stellten wir fest, dass die Afrikaner Sonntags auch Ruhetag haben. Zu unserem Glück konnten wir den Mechaniker telefonisch erreichen, sodass wir nur 30 Minuten warten mussten. Die Supermärkte haben hingegen offen. Doch unser Problem: den Eingang zum Parkplatz zu finden. Nach 5 Schleifen entschieden wir uns für einen anderen Laden, hier gab's jedoch keinen Alkohol - den gibt es in Botswana nur in Liquor Stores, welche Sonntags aber geschlossen haben. Der Magen knurrte, sodass wir in der "Großstadt" in einer Fast Food Kette "Chicken Licken" einkehrten. Für die meisten Afrikaner ist das das Equivalent zu einem Restaurantbesuch. Richtige Restaurants oder auch Street Food Stände sind hier nicht zu finden. Das Tanken ist immer wieder ein Abenteuer: 5 Mitarbeiter winkten uns zu sich heran, prüften den Luftdruck, tankten voll, wischten alle Scheiben. Jedes Mal überlegen wir, ob wir entgegen der Empfehlung aus dem Reiseführer Trinkgeld geben sollten. Hier war es aber andersrum: für 120 Liter Sprit (ca. 100 Euro) gab's 2 Liter Cola gratis.
Nun war es schon fast 16 Uhr, noch 3 Stunden Weg lagen vor uns. Für Souvenir-Shopping blieb also keine Zeit mehr (Sorry!).
Ab 18.30 Uhr wird es langsam dunkel und der Einlass in den Nxai-Nationalpark (wie wird das eigentlich ausgesprochen?! Richtige Aussprache folgt in einer Sprachnachricht wir tun uns schwer dabei) wird untersagt. Ab 19.00 Uhr gilt dann sogar Fahrverbot; zu gefährlich in der Dunkelheit mit den wilden Tieren, dem tiefen Sand und den Schlaglöchern.
Auf die letzte Minute erreichten wir unseren Campingplatz in der Nähe der Baines Baobab. Die Sonne war schon untergegangen. Nur die weiße Salzpfanne, die um uns herum lag, erstrahlte im Mondlicht.Read more