• Makgadikgadi Pans

    October 19, 2021 in Botswana ⋅ ⛅ 26 °C

    Dienstag, 19.10. Morgenstund hat Gold im Mund - wurde aber nicht belohnt
    Ganz getreu der Überschrift packten wir nach dem Weckerklingeln das Zelt zusammen, um mit den Tieren um 6.30 Uhr am Wasserloch in den Tag zu starten. Aber denkste, Puppe! Entweder schlafen die Tierchen noch, sie sind alle von den Löwen in der Nacht erlegt worden oder ihnen geht der Wind so auf den Zeiger wie uns. So gab's für uns an diesem Morgen nichts zu sehen ...
    Wir verließen die Nxai-Pan und fuhren in den Makgadikgadi Nationalpark. Diese Seite des Parks ist nicht zu vergleichen, mit der Landschaft, die unser Einstieg in die Botswana-Tour war. Auf sandigem Boden wachsen Sträucher mit ersten grünen Blättern, Oryxantilopen mit ihren weißen Köpfen (leider haben wir kein richtiges Foto schießen können) und Zebras stehen am Wegesrand. Wenige Meter neben uns erstreckt sich eine Ebene tiefer der Boteti River. Die Flusslandschaft ist wie eine Oase in der sandigen Gegend. Saftig grün, Seerosen, funkelndes Wasser. Hier leben die typischen Verdächtigen: Elefanten, Zebras, Impalas, Geier, Enten, Störche, Schakale. Der Wegesrand ist gesäumt von zahlreichen tierischen Kadavern oder nur noch verbleibenden Knochen.
    Abends zog mal wieder ein kräftiger Wind auf (Warum ist es eigentlich so, dass es hier abends stürmisch wird, wobei zuhause es abends meistens windstill wird?!), der uns ins Auto vertrieb. Also wieder eine Runde Wizard über der Mittelkonsole, die Matthiad Haus hoch gewonn.
    Schön wäre es eigentlich gewesen, in Ruhe ums Feuer zu sitzen. Vor Hyänen und Schakalen haben wir nunmehr keinen schiss mehr. Dennoch gibt es jeden jeden neue unerwartete Geräusche. Im Hintergrund quietschten Tiere, so als würde ein Kleinkind schreien. Ansonsten trieben sich hier wohl Impalas, Elefanten und Affen rum.
    Read more