• Wiebke Ahrens
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Japan 2.0

A 23-day adventure by Wiebke Read more
  • Trip start
    April 23, 2026

    Lange Anreise nach Fukuoka

    April 24 in Japan ⋅ 🌙 14 °C

    Am 23.04. ging es los nach einem hektischen Morgen zum Flughafen BER.

    So einen langen Flug hatte ich noch nie, ich war 24 h unterwegs und es war grenzwertig vom Anstrengungslevel. Aber es hat sich gelohnt: in Helsinki habe ich noch Leckereien eingekauft und den kleinen Nikosch (*3) kennengelernt, wir haben uns gut verstanden, auch wenn es finnisch war und ich nichts verstanden habe. Zur Begrüßung am Flughafen Helsinki wurde ich überraschend umarmt und im Flugzeug saß Nikosch mir gegenüber und hat ständig mit Winken und Zunge raus meine Aufmerksamkeit gesucht. War sehr süß und lustig.

    Das Essen im Flugzeug war auch sehr gut, aber ich konnte die ganze Zeit nicht schlafen, weil es so eng war.

    Nach der ewigen Anreise war ich schon etwas schwerfällig im Kopf und bin am Flughafen Tokio, dann in Fukuoka und später am Bahnhof Hakata mehrere Runden im Kreis gegangen bis ich endlich die Ausgänge oder die U-Bahn gefunden habe oder wusste, was ich eigentlich wollte. Spät am Abend hatte ich dann keinen Nerv mehr in der Schlange zu stehen, um den Kyushu Rail Pass abzuholen, also hab ich mir ein Eiersalat und Schrimp Sandwich vom 7Eleven gegönnt und bin mit dem letzten Zug und Bus zu meiner Unterkunft gefahren. Die befindet sich nicht in Fukuoka selbst, sondern etwas abgelegen im Norden an der Küste in Fukutsu. Hier hören dann auch die englischen Übersetzungen auf den Tafeln langsam auf. Super für mich, weil ich wieder Kreise gedreht bin im spießigen Einfamilienvorort. Die Unterkunft ist sehr versteckt, ein sehr traditionelles altes japanisches Haus, geleitet von einer älteren Dame Shiori. So spät um 23 Uhr war aber niemand da. Hier stehen alle Türen offen und ich konnte einfach reinspazieren und mein Zimmer sehen. Ich war sehr überrascht, wie einfach und japanisch dieses alte Haus ist. Es gibt aber alles was man braucht. Nach dem langen Tag war ich sehr überrascht und glücklich, als ich das Federbett auf dem kuschligen Futon gesehen habe, was mit einem Gerät extra für mich vorgewärmt wurde. Wie lieb kann man sein? Im japanischen Bad, klassich getrennt, Toilette und Duschwannen Raum habe ich den Flugzeug Schweiß weggewaschen und bin dann einfach nur noch ins Bett gefallen.
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  • Nagasaki Tagesausflug

    April 26 in Japan ⋅ 🌧 18 °C

    Der regnerische graue Tag hat genau zu dem gepasst, was ich heute gemacht habe. Ich bin nach Nagasaki gefahren mit dem Shinkansen und hatte dort ein japanisches Frühstück mit gesalzener Makrele. Dann habe ich mir das Atombomben-Museum angeschaut, der an den Tag erinnern soll, an dem die Atombombe in Nagasaki 1945 abgeworfen wurde. Mir war ein bisschen schlecht von den Bildern die ich gesehen habe. Aber überall in der Stadt wird an dieses schreckliche Ereignis erinnert mit dem Vorhaben, dass sowas nie wieder irgendwo passiert. Dafür wurden tausende Glückskraniche aus aller Welt aus Origami gefaltet und gespendet, was wieder ein bisschen Farbe in die Stadt bringt.Read more

  • Ohori Park und Fukuoka Tower

    April 27 in Japan ⋅ ⛅ 22 °C

    Es war ein warmer Tag, deswegen habe ich ausgeschlafen und bin dann gemütlich zum Ohori Park in Fukuoka gefahren, den größten Park in der Stadt. Die Sonne knallt ganz schön, aber ich habe mir jetzt die passende UV-Kleidung geholt: Hose, Sonnenbrille und Cap, extra schnell trocknend und Schweiß absorbierend. Die Japaner können das aber noch besser mit extra Nacken- und Mundschutz, Sonnenschirm und UV-Handschuhen. Ich sehe nur komplett verhüllte Leute um mich herum.
    In der Nähe des Ohori Parks gibt es einen sehr guten Bäcker, also habe ich mir meine Tageskalorienmenge geholt und dazu noch einen Eiskaffee. Im Park hab ich dann schön gefrühstückt.

    Beim Spazierengehen habe ich einen Bereich entdeckt, in dem die Komorane und Reiher in den Bäumen gebrütet haben, die waren extrem laut, aber es war sehr schön anzusehen. Und dann gibt es noch tausend Schildkröten.

    Später bin ich dann zum Fukuoka Tower gefahren, um mir die Stadt von 300 m Höhe anzusehen. War ein toller Ausblick auf die Küste. Meine Unterkunft konnte ich nicht sehen, die war zu weit weg.

    Das hat dann auch gereicht für heute. Ich bin zurück in meine Unterkunft gefahren. Meine Gastgeberin Shiori hatte angeboten, dass sie mich zum nächstgelegenen Onsen fahren kann, das sind 15 min mit dem Auto. Wie nett sie einfach ist! Das Angebot habe ich heute Abend beansprucht und somit habe ich das erste Mal den Linksverkehr mitgemacht. Da muss man ganz schön umdenken.

    Endlich konnte ich mich wieder in der heißen Quelle durchkochen lassen! Und das wird nicht die letzte heiße Quelle gewesen sein.
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  • Anreise nach Beppu

    April 28 in Japan ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute musste ich mich von meiner Unterkunft und Fukuoka verabschieden. Aber das Gasthaus war so schön und meine Gastgeberin Shiori war so lieb! Sie hat jeden Abend für ihre Gäste Kakao gemacht, hat die Betten vorgewärmt mit einem Bettföhn, hat angeboten uns zum Bahnhof zu fahren und hat dafür gesorgt, dass alle sich wohl fühlen und es nachts ruhig ist, damit alle schlafen können. Gestern Abend hat sie mich sogar zum nächstgelegenen Onsen gefahren, der 15 min mit dem Auto entfernt war und wieder abgeholt, ich durfte sogar ihre Rabattkarte benutzen. Ich werde sie und das Gasthaus vermissen.

    Nach dem Checkout war ich nochmal am Strand und habe dort gebruncht bevor ich die lange Reise nach Beppu angetreten bin. Die Tage waren bisher immer warm und heute aber besonders warm und schwül, dass ich all meine Sachen schon durchgeschwitzt habe und bei meiner Ankunft das erste Mal die Wäsche waschen musste.

    In Beppu bin ich wieder in einem japanischen Gasthaus angekommen, dass wieder von einer älteren Dame betrieben wird. Ich habe ein Zimmer im 1. Stock mit Bergblick. Beppu ist bekannt für die lokalen kleinen Onsen mitten in der Stadt. Der Eintritt ist oft nur 200 Yen, also kann das Onsen-Hopping nun richtig losgehen!
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  • Beppu 7 Höllen

    April 29 in Japan ⋅ ☁️ 18 °C

    Stell dir vor, du hast direkt gegenüber von deiner Wohnung eine Sauna mit Wellnessbereich und kleinem Planschbecken, wo du einfach nach der Arbeit mit deinem Handtuch und einem Stück Seife mal eben rüber gehen kannst und das für nur 1 €. Das mache ich jetzt jeden Abend und das tut sehr gut, vor allem, wenn man am Tag 20.000 Schritte gegangen ist.

    Heute ist der erste Tag der "Goldenen Woche", eine Aneinanderreihung vieler Feiertage, bei der die Japaner mal frei haben und die Zeit mit ihrer Familie verbringen. Der erste Tag ist der Showa-Tag, der Geburtstag vom Kaiser Hirohito. Weil der so gerne in der Natur war, verbringen viele Japaner den Tag in der Natur.

    Ich war heute bei den 7 Höllen von Beppu, die "Jigoku". Das sind sieben verschiedene heiße Quellen mit unterschiedlichen Eigenschaften. Teilweise leben dort Dämonen und die mögen es heiß! Man kann dort aber nicht baden :( 100 Grad ist doch etwas zu viel. Der Schwefelgeruch ist bei diesen Quellen nur ganz schwach und das Wasser sehr klar.
    Ich war also alle besichtigen und habe fleißig Stempel gesammelt. Das Fußbad dort war sehr schön. Und dann habe ich noch viele leckere Sachen gegessen, die in den heißen Quellen gekocht wurden und dadurch ein leichtes schwefeliges Aroma bekommen haben: Gekochte Eier, Gedämpfter Fischspieß, Süßkartoffel und Süßigkeiten aus Reismehl und roter Bohnenpaste.

    (Es gab auch Tiere, die zur Belustigung neben den heißen Quellen gehalten wurden. Die Tierquälerei der Fische in den viel zu kleinen Aquarien und die armen Krokodile auf kleinsten Raum will ich jetzt mal nicht weiter erwähnen.)
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  • Beppu Sand Bad

    April 30 in Japan ⋅ 🌧 15 °C

    Heute hat es den ganzen Tag geregnet, also habe ich nicht viel gemacht. Zuerst war ich was essen beim Beppu Station Market. Da gibt es viele kleine Läden und Restaurants direkt unter den Bahnschienen.
    Und dann war ich bei einem Onsen mit Sand Spa. Ich wurde also mit heißen Sand eingebuddelt und sollte mich dann entspannen.
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  • Fukuoka Dontaku Fest

    May 3 in Japan ⋅ 🌧 20 °C

    Heute bin ich zum Hakata Dontaku Fest zurück nach Fukuoka gefahren. Das ist eines der größten Feste Japans während der goldenen Woche. Die Fahrt ging fix mit dem Shinkansen und meinem unbegrenzten Ticket. Leider hat es heute in Strömen geregnet, sodass ich nicht viel von den Festumzügen gesehen habe. Dafür habe ich die Auftritte auf den Bühnen von Hakata und Tenjin gesehen. Es war sehr voll. Jedes Jahr sollen 2 Millionen Besucher kommen.Read more

  • Kagoshima Shopping und Frösche

    May 6 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Anders als erwartet habe ich heute mal nicht viel gemacht außer Shopping in der Innenstadt von Kagoshima. Heute habe ich auch wieder Wäsche gewaschen und um die Zeit zu überbrücken habe ich ein Naturkundemuseum in der Nähe der Münzwäscherei entdeckt, wo es eine Froschausstellung gab. Da es kostenlos war, bin ich reingegangen. Also gibt es heute nur Frosch-, Kröten und Molchbilder.Read more

  • Reise nach Okinawa

    May 7 in Japan ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute musste ich sehr früh aufstehen, um rechtzeitig zum Flughafen von Kagoshima zu kommen, der etwas außerhalb liegt. Also hieß es Abschied nehmen von Sakurajima, der sich auch an diesem Morgen noch wolkenverhangen zeigte. Mit inzwischen zwei Taschen im Gepäck machte ich mich auf den Weg zum Flughafen-Shuttlebus. Den richtigen Bussteig zu finden, war mal wieder nicht ganz so einfach, aber am Ende hat alles pünktlich geklappt.

    Aus dem Flugzeugfenster bot sich ein sehr schöner Anblick: Unter mir tauchte plötzlich das intensive Okinawa-Blau auf. Es war seltsam, fast ausschließlich über offenes Meer zu fliegen, bis dann endlich kleine, winzige Inseln aus dem Wasser auftauchten.

    Bei der Ankunft war sofort klar, dass Okinawa klimatisch eine ganz andere Welt ist: heiß, schwül und deutlich tropischer. Um die Zeit bis zum Check-in zu überbrücken, suchte ich mir ein schattiges Plätzchen in einem Park, der eher wie ein kleiner Dschungel wirkte. Wirklich ruhig war es dort allerdings nicht, denn die lautstarken Orpheusbülbüls machten jede Erholung zunichte. Noch weniger entspannend wurde es, als plötzlich zwei knallgrüne Eidechsen direkt neben mir aus einem Baum fielen. Ich beschloss also lieber doch im sicheren und klimatisierten Hostelcafé warten.

    Mein Hostel gefällt mir dafür umso besser. Ich habe eine überraschend komfortable Luxus-Kapsel im Frauenschlafsaal. Das ist eine gemütliche kleine Box nur für mich allein. Im Hostelcafé gibt es kostenlos Wasser, Tee und Kaffee, und natürlich gibt es wieder ein öffentliches Bad, das ich jeden Abend nutzen werde. Nach all den Erlebnissen des Tages genau das Richtige.
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  • Naha Strand und Fischmarkt

    May 8 in Japan ⋅ 🌧 24 °C

    Heute war das Wetter am vormittag richtig heiß und schwül, also beschloss ich, heute nicht viel rumzulaufen, sondern am Strand zu liegen und zu entspannen. Der Strand, der am nächsten dran ist, ist der Naminoue Beach, ein sehr merkwürdiger Stadtstrand, über den die Autobahn gebaut wurde. Und dann kommen noch die ganzen Sicherheitshinweise dazu, dass man nur innerhalb der Quallenfangnetze schwimmen darf. Da ist man doch gleich entspannt...
    Ich war trotzdem kurz einmal drin. Von Abkühlung kann man wohl kaum sprechen, weil das Wasser auch knapp 25 Grad hatte. Ein Highlight war mein Gratis Souvenir, was angespült wurde: Ein echter Baseball aus Okinawa, dafür ist die Stadt bekannt und für Orion Bier. Das wird hier überall ganz groß und breit gefeiert.

    Nach dem Strand bin ich rechtzeitig los, bevor das Wetter sich plötzlich schlagartig in Regen und Gewitter veränderte und bin zum Tomari Iyumachi Fischmarkt über die Autobahnbrücke gelaufen. Dort gab es sehr leckere aber auch fragwürdige Meeresfrüchte. Ich hab das gegessen, was mir bekannt war und hab die riesigen Fischaugen jemand anderes kaufen lassen.
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  • Kino und American Village

    May 9 in Japan ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war es sehr stürmisch und regnerisch, sodass meine geplante Schnorcheltour auf den Kerama Inseln verschoben wurde. Also brauchte ich einen anderen Plan. Ich habe auf Kyushu schon sehr viel Werbung für den neuen Detective Conan Film gesehen. Unglaublich, dass das immer noch aktuell ist. Daher bin ich ins Kino gefahren, um das japanische Kinoerlebnis mitzu machen. Ich kam 5 min vor Filmbeginn an und konnte aber super schnell an der Ticketmaschine und Snackmaschine alles ziehen, was ich brauchte. Werbung lief auch nur 5 min und dann ging es schon los. Sehr effizient. Das Popcorn war auch sehr lecker, dazu hatte ich einen kalten Grüntee. Man bekommt sein eigenes Tablett, womit man ganz praktisch und ohne alles vollzukrümeln den Film schauen kann. Beim Grüntee kinnte man wählen, ob man den heiß oder kalt haben möchte und die Menge der Eiswürfel. Der Film war sehr spannend, ich habe auch den Großteil verstanden, obwohl es auf japanisch war.
    Dann bin ich weiter eine lange Busfahrt gefahren ins Pokemon Center Okinawa. Kann sein, dass ich was gekauft habe. :)
    Anschließend bin ich nach Chantan zum American Village gefahren. Das gibt es dort, weil die USA eine Militärpräsenz auf Okinawa hat. Das Village ist anscheinend dort entstanden, um für kulturellen Austausch zwischen USA und Japan zu sorgen. Dadurch werden dort Kreationen wie Taco-Reis verkauft. Es war sehr touristisch und überteuert und dafür auch noch sehr kitschig. :D
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  • Schnorcheln in Naha

    May 10 in Japan ⋅ 🌬 22 °C

    Heute hab ich eine Schnorcheltour gemacht. Es hat etwas genieselt, aber es war sehr warm. Die Luft hatte die gleiche Temperatur wie das Wasser, 25 Grad. Uns wurde noch ein Wetsuitoberteil gegeben, weil 25 Grad Wasser so kalt sei. In Okinawa sind die wohl wärmeres Wasser gewohnt. Ich konnte auch gleich meine neue Schnorchelbrille mit Sehstärke ausprobieren. Kontaktlinsen wären eher schlecht beim Tauchen. Es war zum Anfang etwas schwierig, nicht durch die Nase zu atmen, sondern nur durch den Mund und die Schwimmweste war auch etwas im Weg, aber nach kurzer Zeit wusste ich wie schnorcheln funktioniert und ich habe sehr viele schöne Fische und Korallen gesehen. Unter Wasser Bilder wurden auch gemacht, die ich später bekomme und dann hier zeigen kann.Read more

  • Shuri Burg und Friseur

    May 11 in Japan ⋅ 🌧 22 °C

    Heute morgen hab ich meine Kontaktlinse verloren! Und ohne geht es nicht, also bin ich in die nächste Drogerie und wollte welche kaufen. In Japan Kontaktlinsen zu bekommen, ist so streng geregelt wie der Verkauf starken Schmerzmitteln. Ich musste eine leere Packung zur Kasse bringen, meine Daten in einem Vertrag offenlegen und ganz genau meine Werte angeben. Dann wurde die streng geschützte Ware aus dem Tresor geholt und ich konnte wieder scharf sehen.

    Das Wetter war mal wieder super, schwül heiß mit viel Regen, also bin ich zu einem Spaziergang zur Burg Shuri gefahren. Das war der Sitz der Könige des Ryukyu Königreichs. 2019 gab es aber einen Großbrand, der alles zerstört hat. Seitdem erfolgt der Wiederaufbau in traditioneller Bauweise. Irgendwann 2026 soll der Wiederaufbau abgeschlossen sein. Als ich da war, waren einige Baustellen zu sehen. Besonders beim Hauptgebäude. Ich bin also im Regen rumgelaufen und hab mir den Burggarten angesehen.

    Viel Zeit hatte ich aber nicht, denn danach hatte ich einen Friseurtermin mit Schneiden, Highlights färben und Treatment. Das war super! Ich hatte quasi Wellness für den Kopf. Erstmal wurde trocken geschnitten, wobei jede einzelne Strähne ganz genau begutachtet wurde und jedes Ziepen beseitigt wurde. Danach wurde sehr sorgfältig in Kleinstarbeit hauchdünne Strähnen blondiert. Und dann kam das Beste: Haare waschen, Pflege und Kopfmassage (fast so ähnlich wie ein Head Spa). Allein das hat bestimmt 2 Stunden gedauert, dafür sind meine Haare jetzt extrem gepflegt. Währenddessen bin ich fast eingeschlafen.
    Nach der Wellnesbehandlung ging es dann nochmal zum Schneiden für den Feinschliff. Beim Föhnen wurde nochmal sehr darauf geachtet wie jede einzelne Strähne fällt und ob es noch irgendwo Verhakungen beim Bürsten gibt. 4 Stunden war ich da und meine Haare waren noch nie so gepflegt wie jetzt.
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  • Okinawa World

    May 12 in Japan ⋅ 🌧 24 °C

    Heute hat es mal wieder geregnet, also habe ich entspannt gefrühstückt Danach machte ich mich auf den Weg zur Okinawa World, einem großen Themenpark im Süden, der Kultur, Geschichte und Natur der Ryukyu-Inseln vereint.
    Zuerst war ich in der Gyokusendo-Höhle, die größte Tropfsteinhöhle Okinawas. Sie entstand vor rund 300.000 Jahren und ist insgesamt etwa fünf Kilometer lang. Es gab viele Stalaktiten, bizarre Felsformationen und überall tropfendes Wasser. Leider waren sehr viele Touristen unterwegs, wodurch die besondere Atmosphäre etwas verloren ging.
    Am Ende der Höhle gelangte ich in einen tropisch wirkenden Garten mit vielen regionalen Pflanzen und Früchten. Dort konnte man verschiedene frische Säfte probieren. Ich entschied mich für einen gefrorenen Erdbeerspieß und Zuckerrohr, das ich vielleicht morgen probieren werde.
    Die Habu-Schlangen, für die Okinawa ebenfalls bekannt ist, habe ich lieber ausgelassen. Ich konnte sie aber nicht völlig ignorieren, weil ich sie in verschiedenen Sake Gläsern eingelegt wiedergesehen habe.
    Ich hab mir dann das traditionelle Königreichs-Dorf mit der Handwerkskunst angesehen. Dort wurde die Herstellung des Okinawa-Glases gezeigt, das leuchtende Farben hat. Überall sieht man auch Schmuck mit dem „Okinawa-Blau“, der zwar sehr verlockend aussieht, aber viel zu teuer ist.
    Abends habe ich mich mal wieder im Öffentlichen Bad hier im Hostel durchkochen lassen.
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  • Zamami Island Schnorcheln

    May 13 in Japan ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute habe ich die Fähre zu der Zamami Insel genommen, die im Kerama Nationalpark ist, um noch ein letztes Mal das Okinawa Blau zu sehen und zu schnorcheln. Der Furuzamami Beach war wunderschön blau und direkt in Ufernähe gab es Korallen, die man leicht erkunden konnte. Hier hab ich meinen letzten vollen Tag genossen.Read more

  • Trip end
    May 15, 2026