• Paihia Bay of Islands bis Kaihu

    February 16, 2025 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Und schon wieder bimmelt "die Geißel der Menschheit" zu nachtschlafender Stunde. 🥴
    Es ist 6:30 Uhr und ich würde am liebsten mein Handy aus dem Camper werfen. Aber es ist mein Handy, deshalb mache ich das lieber nicht. 😉 Einen Wecker hätte ich in hohem Bogen rausgeschmissen, ich schwöre es! 😂

    Also raus aus der Koje! Die Bootstour, von der wir nicht wissen, ob sie stattfindet, steht auf dem Programm. Schnell ist alles fahrbereit und wir düsen Richtung Hafen.
    Das Wetter macht echt, was es will. Ein bisschen wie unser Aprilwetter...
    🙄🙄🙄

    Vor Ort erfahren wir, dass die Tour abgesagt wird. Auf der Suche nach einem Alternativprogramm gehen wir einfach zum ortsansässigen unabhängigen Touragenten. Der findet zwei Alternativen für uns: Entweder ein Heklikopterflug über die Bay of Islands oder eine Bootstour am Nachmittag. Wir entscheiden uns schnell für die Bootstour. 🛥️

    Da wir nun viel Zeit haben, fahren wir vorher noch zu den Rainbow Falls (Auf Maori: Waianiwaniwa) in Kerikeri und wandern eine Zeit lang am Waipekakoura River entlang. Da es regnet, besichtigen wir noch die Fairy Pools und kehren dann nach einer Dreiviertelstunde um und machen gemütlich Mittagspause, bis wir wieder nach Paihia zurückfahren.

    Nachdem wir an Bord des Schiffes sind, setzt uns der Kapitän darüber in Kenntnis, dass der Wind eine Geschwindigkeit von 20 bis 30 Knoten haben wird, die Wellenhöhe bis zu 3 Meter beträgt und die Chance, zum Hole in the Rock fahren zu können, bei 50:50 liegt. Er wird vor Ort entscheiden, ob es geht oder nicht.
    Wir werden sehen, wie wir mit den wettertechnischen Umständen zurecht kommen. 😆 Ein paar Passagiere schauen doch "etwas" erschrocken drein...

    Die Bay of Islands besteht insgesamt aus 144 kleinen und großen Inseln und liegt im Pazifischen Ozean an der Ostküste der wunderschönen Nordinsel. Auf unserer Fahrt stoppen wir zuerst in Russell, das auf einer Landzunge liegt, und nehmen noch weitere Passagiere auf. Russell ist mittlerweile ein zauberhaftes Städtchen. Früher trug es aufgrund seiner zwielichtigen Gäste (geflohene Sträflinge aus Australien, desertierte Seeleute, raue Gesellen der Walfangschiffe) den Spitznamen Hellhole of the Pacific. 😆

    Leider haben wir heute einen bewölkten Himmel und es regnet immer wieder (wir verharren trotzdem an Deck! 💪🏼), sodass wir nur an wenigen Stellen und nur ansatzweise die Inseln in der Sonne und der türkisblauen See sehen können.

    Die bewegte See sorgt glücklicherweise nicht dafür, dass sich uns der Magen umdreht. Ganz im Gegenteil: Wir genießen das Auf und Ab in vollen Zügen! 🤗
    (Lustig finden das allerdings nicht Alle an Bord.) 🤭🤢🙉
    Leider klappt es aufgrund der rauen See nicht mit der Fahrt zum Hole in the Rock. Die Rückfahrt verläuft nahe an den vielen kleinen Inselchen entlang. So sind wir geschützter und Dad Auf und Ab ist nicht ganz so groß. Leider!

    Als wir zurück sind, fahren wir los, um unser letztes Ziel vor Auckland anzusteuern: Die Kauri Coast.
    Der letzte Stopp unserer Reise führt uns in den Waipoua Forest, den größten Kauri Wald Neuseelands.

    Auf dem Weg fahren wir durch eine wunderschöne Landschaft und hätten wir es vorher gewusst, dass es hier so schön ist, hätten wir in Opononi oder Omapere eine Nacht eingeplant!

    Die Strecke ab hier führt in Schlangenlinien durch den Wald und da wird's sogar mir langsam zu schlingerig... 🫢
    Wir kommen leider sehr spät an unserem neuen Campground in Kaihu an, der sehr idyllisch direkt am gleichnamigen Fluss liegt. Da er kaum belegt ist, ist es wunderbar ruhig...

    Jetzt bleiben uns nur noch zwei Nächte im Camper... 😭😭😭
    Bei allen Umständlichkeiten, die es mit sich bringt, in einem Campervan zu leben, vermisse ich ihn jetzt schon.
    Vielleicht kaufe ich mir einen, stelle ihn in den Garten und wenn ich Sehnsucht habe, zieh ich immer mal wieder für eine Woche, oder wie lange auch immer, ein. 🚐😉
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