• Mit dem Fahrrad durch die Wüste

    March 30 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Ein ganz besonderer Tag mit außergewöhnlichen Eindrücken in dieser Wüste von Tabernas geht auf unserem Campingplatz beim Route 66 im Sonnenschein zu Ende. Schon auf unserer Anfahrt durch die Sierra Alhamilla zogen uns atemberaubende Ausblicke in ihren Bann. Gebirgsketten und tiefe Schluchten, auf deren schroffen Felsen, wie z.B. in Sorbas, die Ortschaft hoch über der Schlucht thront, sind einfach nur spektakulär.
    Auf unsere heutige Radtour haben wir uns vorbereitet wie auf eine Wüstentour: gut bevorratet mit Picknick, vor allem mit Getränken. Die Wüste entpuppte sich aber bald als Halbwüste, die sie im klimatischen Sinne auch ist. Diese Wüste ist grün und blüht in unendlich vielen Farben. Sicherlich hat auch der starke Regen der vergangenen Monate dazu beigetragen, dass in diesem Jahr alles besonders grün ist.
    Karge, von der Erosion zerfressene Berge aus Fels, Geröll und Sand, zur Zeit alle bewachsen mit Gräsern, Sträuchern und Kakteen erinnern an die Wüstenlandschaften der Filme des Wilden Westens. Tatsächlich sind hier zahlreiche Filme und Western entstanden wie: Für eine handvoll Dollar, Lawrence von Arabien, Indiana Jones, Vier Fäuste für ein Halleluja, Spiel mir das Lied vom Tod, Winnetou, usw.. Die Kulissen blieben nach den Dreharbeiten stehen und dienen heute touristischen Zwecken.
    Unsere Wege sind alle gut befahrbar und so verbinden wir noch eine zweite Route mit der zunächst geplanten und fahren durch die Rambla de la Galera abwärts bis nach Tabernas, und gönnen uns dort in einem kleinen Café eine Erfrischungpause. Im Rückblick zeigt sich diese auch als sehr notwendig. Denn jetzt folgen Steigungen, an denen mein Akku und meine Gänge streiken und nur noch schieben und schnaufen möglich war.
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