• Zwischenstopp in Straßburg

    Jun 26–27 in France ⋅ ☀️ 38 °C

    Der Plan war, von Genua bis Straßburg zu fahren und dort am späten Nachmittag einzutreffen, so dass wir uns die Stadt noch anschauen können. Leider wurden wir dieses Mal nicht von Stau verschont. Nachdem wir schon eine Stunde vor dem Gotthardtunnel verloren haben und dort fast nur standen und nicht voran kamen, wurden um uns rum auf einmal alle ganz hektisch. Ca 10 Autos hinter uns brannte ein Wohnmobil. Erst haben alle versucht durch aufrücken etwas mehr Distanz zu schaffen. Dann sind die ersten durch die Poller oder auch über die Poller auf die Spur zum Gotthardpass ausgewichen. Als wir gesehen haben, dass die Poller flexibel sind, haben wir uns auch dafür entschieden und haben den Gotthardpass genommen. Der war recht gut auch mit Wohnmobil zu fahren. Marc sagt, er hat auf Sardinien schon schlimmere Pässe befahren... Landschaftlich war das auf jeden Fall sehr beeindruckend.
    Leider war auch der Weg nicht ganz Stau frei, aber zumindest kamen wir voran. Weitere Staus auf der Strecke mussten wir leider auch hinnehmen. Und das ganze bei 37 Grad, Rekord war 46,5 Grad Außentemperatur als wir kurz am Grenzübergang nach Frankreich mal wieder im Stau standen.
    Da die Temperaturen auch unsere Klimaanlage herausforderten und Ella ziemlich mit der Hitze zu tun hatte, kam erstmals die Kühlweste zum Einsatz. Die hat spürbar für Erleichterung gesorgt, jedenfalls hat Ella nicht mehr so stark gehechelt und kam zur Ruhe.
    Leider sind wir also erst kurz vor 21 Uhr am reservierten Campingplatz angekommen. Keiner von uns hatte noch Lust bei den immer noch 30 Grad in die Stadt zu laufen. So haben wir nur noch gegessen und sind, sobald die Temperaturen im Auto erträglich waren, schlafen gegangen. Der Ventilator hat uns diesen Urlaub gute Dienste geleistet und auch das Insektengitter für die Hecktür war sehr hilfreich. So konnten wir alle Türen und Fenster heute Nacht auflassen und gleichzeitig den Ventilator im Dachfenster laufen lassen. So haben wir in der Tropennacht recht gut schlafen können und machen uns morgen auf den Weg auf die letzte Etappe nach Hause.
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