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- Kongsi
- Hari 34
- Selasa, 29 Julai 2025
- ☀️ 34 °C
- Altitud: 701 m
UzbekistanSamarkand39°39’45” N 66°59’17” E
Tag 34 - Shah-i-Sinda Gräberstätte
29 Julai, Uzbekistan ⋅ ☀️ 34 °C
Anrd:
Als Unternehmung für den späteren Nachmittag haben wir den Besuch einer Gräberstätte, hauptsächlich wohl für enge Verwandte und Vertraute von Amir Timur ausgesucht. Es soll dort aber auch Gräber aus der Zeit vor Timur geben. Der Reiseführer sagte, dass man da auch schön fotografieren kann. Wir sind zu Fuß dorthin gelaufen und dabei durch die „Altstadt“ von Samarkand gekommen, in der auch unser Hotel liegt. Auf dem Heimweg kamen wir noch an einer Statue des ersten Präsidenten von Usbekistan, Islom Karimov vorbei.
Hea-Jee:
Tagsüber war es viel zu heiß, also beschlossen wir, morgens früh eine Sehenswürdigkeit zu besuchen, nach dem Mittagessen ins Hotel zurückzukehren und erst am frühen Abend wieder rauszugehen. Heute Abend besuchten wir die Gräberstätte Schah-i-Sinda, wo viele einflussreiche Persönlichkeiten begraben sind.
Allerdings sehen hier Moscheen, Hochschulen und Mausoleen alle ziemlich ähnlich aus, sodass ich langsam durcheinanderkomme, wann ich wo genau gewesen bin.
Die Grabstätten bestehen meist aus kleinen Räumen mit einem oder mehreren Sarkophagen aus Marmor. Je nach gesellschaftlichem Rang sind die Räume reich mit Mosaiken geschmückt oder einfach nur weiß gestrichen. Vielleicht sind die weißen Räume noch nicht restauriert. Vielleicht hatten die Verstorbenen keinen besonders hohen Rang und wurden deshalb bei der Restaurierung nicht priorisiert.
Wir gingen durch die kleinen Gassen mit den nebeneinanderliegenden Räumen und nutzten Google Translate, um herauszufinden, wer dort begraben liegt und welchen Status die Personen hatten.
In einem der Räume war der ursprüngliche Zustand vor der Restaurierung auf alten Fotos zu sehen. Außerdem zeigte man neu hergestellte Fliesen, die nach traditionellen Herstellungsmethoden gefertigt wurden. Sie waren aufwendig gearbeitet und wunderschön. Schade, dass wir auf dieser Art von Reise nichts mitnehmen können – andererseits ist das für mich auch eine Erleichterung, weil mir so die Qual der Wahl erspart bleibt.
Hinter der Anlage konnte man über eine Mauer hinweg einen „echten“ Friedhof sehen – vermutlich der Begräbnisort für gewöhnliche Bürger. Ich fragte mich, ob dort heute noch beerdigt wird, aber es war so heiß und meine Beine waren so müde, dass ich mir den Weg dahin ersparte.
Hinter diesem Gelände erhebt sich ein Hügel, auf dem angeblich die ersten Spuren der ursprünglichen Siedlung dieser Stadt entdeckt wurden.
Die Bibi-Chanum-Moschee und die Schah-i-Sinda-Gräberstätte, die wir heute besucht haben, lagen übrigens beide in Laufnähe. Auf dem Hin- und Rückweg konnten wir das Alltagsleben der Menschen hier gut beobachten.
In der Altstadt gibt es viele kleine, flache Häuser, die dicht aneinander gebaut sind, und die Gassen winden sich schmal und verwinkelt hindurch – das erinnerte mich sehr an das alte Korea. Ich freute mich sogar, die Stromleitungen zu sehen, die kreuz und quer über die Gassen gespannt sind, genauso wie die alten Strommasten.
Kinder spielten auf der Straße mit einem Ball oder fingen einander im Laufspiel – und sobald ein Auto kam, rannten sie zur Seite. Wenn wir vorbeikamen, riefen sie fröhlich „Hello!“. Die Kinder hier sind so offen und niedlich, dass ich am liebsten Bonbons für sie gekauft hätte.
In der Mitte der Straße war eine schmale Rinne in den Boden eingelassen, durch die Wasser floss. Ich vermute, es war Abwasser aus den Haushalten, aber vermutlich nicht aus den Toiletten, denn es roch kaum. Ich entdeckte einmal auch dickere, tiefer verlegte Leitungen – vielleicht sind das die eigentlichen Abwasserkanäle für die sanitären Anlagen.
Bemerkenswert fand ich auch die Gasleitungen: Etwa 7 cm im Durchmesser und direkt außen an den Hauswänden auf Höhe des ersten Stocks angebracht. Dieses Land verfügt über reichlich Erdgas.
Wir gingen weiter über eine sehr breite Straße, die sich lange erstreckte. Es gab kaum eine Trennung zwischen Gehweg und Fahrbahn – es fühlte sich eher wie eine fußgängerfreundliche Zone an, in der sich alle frei bewegen konnten. Mitten auf der Straße standen kleine Bauchläden, an denen gekochter Mais oder puffartige Snacks verkauft wurden. Kinder sausten in Mini-Autos über die Straße – offenbar ferngesteuert – und wir staunten über ihre Geschwindigkeit.
Am Straßenrand reihten sich Läden aneinander, in denen regionale Produkte wie Stofftaschen oder Kleidung verkauft wurden. Eine lange, offene Bimmelbahn, wie man sie aus Freizeitparks kennt, fuhr langsam durch diesen Bereich – und trotzdem kam es sogar hier zu einem Verkehrsunfall.Baca lagi













