• Tag 68 - Sommerfrische in Peking

    1 de septiembre, China ⋅ ☀️ 32 °C

    Arnd:
    In Peking findet genau an unseren Besuchstagen ein Treffen der wichtigsten Diktatoren des Planeten statt. Deshalb gerät hier einiges durcheinander. Wir machen daher Unternehmungen, wo wir dem Kaiserpalast und Tian’anmen-Platz nicht zu nah kommen. Heute sind wir zum Sommerpalast gefahren und waren anschließend noch im Botanischen Garten.

    Hea-Jee fragt bei den Ticketschaltern immer erst nach dem Seniorenrabatt. Da wir schon über 60 sind, gibt es so manche Vergünstigung. Den Sommerpalast konnten wir umsonst besuchen. Darin gibt es eine Reihe von Museen, die aber leider alle geschlossen waren, vermutlich weil es ein Montag war. Also sind wir im Park gewandert und ein bisschen Boot gefahren.

    Die Hauptachse zieht sich über einen Berg. Vom Nordeingang her sind wir durch eine Tibetische Tempelanlage den Berg raufgelaufen. Die spektakuläre Ansicht auf unserem Aufmacher ist die Südseite. Auf der Südseite runter ging aber nicht, da war alles geschlossen. Wir sind dann erst nach Westen zum See runter gelaufen. Dort lag dieses wunderbare Schiff aus Marmor.

    Unten am Seeufer konnte man überdacht zur Ostseite rüberlaufen und unterwegs schöne Fotos machen. Wir sind dann zu Fuß weiter zu der kleinen Insel im See gelaufen, die über eine schöne gebogene Brücke erreichbar war. Von dort hat uns dann ein Schiff zum Westeingang des Parks gebracht. Diese Schiffe sind quasi Verkehrsmittel. Wir hatten das ganze Schiff für uns allein. Unterwegs mussten wir einmal aussteigen und in ein anderes Schiff wieder einsteigen, weil da ein Damm war. Dabei fuhren wir durch abgelegenere Ecken des Parks und zwischen großen Seerosenfeldern durch.

    Hea-Jee wollte gern noch zum Botanischen Garten, den uns Curtinella empfohlen hatte. Der war zwar nicht gerade um die Ecke, aber es gab eine Bahnverbindung, die sich als Straßenbahn herausstellte. Die Straßenbahn fuhr ziemlich langsam. Bei jeder Straßenkreuzung fuhr sie in den Untergrund. Alles wirkte so, als ob die Chinesen bei diesem Verkehrsmittel große Gefahren vermuten. Aber auf der Rückfahrt war sie recht voll. Sie brachte uns dann zu einer U-Bahnstation.

    Als Senior kommt man auch in den Botanischen Garten umsonst hinein. Im Botanischen Garten wurden wir von einem offenen Elektrokleinbus angelockt. Es sah ganz so aus, als ob der kostenlos ist. Der hat uns zum oberen Ende des Parks gebracht, von wo aus wir dann zu Fuß zurückgelaufen sind. Allerdings hat er unterwegs an einer Ticketstation gehalten, wo wir doch zahlen musste, und zwar nicht gerade wenig (nach chinesischen Maßstäben).

    So in der Mitte gab es ein riesiges spektakulär modern aussehendes Gewächshaus. Das hatte leider auch wegen Montag geschlossen. Trotzdem war es ein schöner Tag mit einigen wunderbaren Ansichten.

    Abends dann auf Hea-Jees speziellen Wunsch ein chinesischer Feuertopf. Eine junge Frau von der Bedienung konnte Englisch und hat uns beraten, was man dafür so alles braucht, denn man muss das alles einzeln bestellen. Ohne sie wären wir verloren gewesen.
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